
Adaptive digitale Lernräume
Das Potential digitaler Hochschullehre wird aktuell noch nicht ausgeschöpft. Anknüpfend daran wurde die Idee der adaptiven digitalen Lernräume (kurz AdLer) entwickelt. AdLer ist geplant als frei verfügbares Instrument, mit welchem Lehrende mit einem einfachen Autorentool vernetzte virtuelle Lernräume mit 2D- und 3D-immersiver Visualisierung erstellen und in ihrer Lehre in unterschiedlichen Formen (z.B. in einem Blended-Learning-Format) einsetzen können. AdLer, welches als eigenständige Anwendung oder integriert in bestehenden Learning-Management-Systemen verwendet werden kann,unterstützt nicht nur die Lehrenden bei der Konzeption und bei didaktischen Fragestellungen, sondern rückt die Studierenden aktiv in den Mittelpunkt und stellt eine anregende Lernumgebung bereit, welche die Motivation der Studierenden anspricht und individuelles, adaptives Lernen ermöglicht. Das interdisziplinäre Team der Antragsteller:innen mit pädagogischer, mediendidaktischer und technischer Expertise, hat sich zum Ziel gesetzt, das Tool basierend auf aktuellen Forschungserkenntnissen zu entwickeln, in verschiedenen Kontexten in der Hochschullehre zu integrieren und allen Hochschullehrenden fach- und institutionsübergreifend zur Verfügung zu stellen.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Agile Methoden in der verwaltungswissenschaftlichen Lehre
In diesem Projekt wird Prof. Dr. Ines Mergel agile und digitale Lehrmethoden für verwaltungswissenschaftliche Vorlesungs- und Seminarformate entwickeln, die sich darauf konzentrieren den Studierenden die Lernverantwortung in selbstgesteuerten Teams zu übertragen und in iterativen Lehr- und Prüfungsformaten gemeinsam zu lernen. Das Ziel ist es die verwaltungswissenschaftliche Praxis in Form von digitalen und agilen Vorgehensweisen schon früh sowohl in die grundständige verwaltungswissenschaftliche Lehre als auch in vertiefenden Anwendungsformate zu integrieren und so die Studierenden auf Ihre zukünftige Arbeitswelt in einer digital transformierten öffentlichen Verwaltung vorzubereiten.
Projekt anzeigen
Laterale Führung in der Projektkoordination
Projektkoordinator:innen in Hochschulentwicklungsprojekten tragen Mitverantwortung für den Projekterfolg, haben aber meist keine formale Weisungsbefugnis gegenüber den Teilprojekten und Projektmitarbeitenden. Diese Maßnahme dokumentiert Strategien für eine wirksame Koordination ohne Hierarchie. Der Ansatz basiert auf drei Säulen: aktive Legitimation durch die Projektleitung, Aufbau tragfähiger Arbeitsbeziehungen zu allen Beteiligten und das Schaffen von erkennbarem Mehrwert für das Gesamtprojekt. Ziel ist es, dass die Koordination als hilfreiche Instanz wahrge-nommen wird, nicht als zusätzliche Kontrollschicht.
Maßnahme anzeigen
E-Assessment-Aufgaben mit PyRope und Onyx erstellen – ein Use-Case
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen