
Tutorienarbeit vernetzt und nachhaltig gestalten
Das Projekt fördert und stärkt die Tutorienarbeit bundesweit und regional. Mit besserer Sichtbarkeit und größerer Reichweite des Netzwerkes kann Tutorienarbeit verankert und zu einem Must-have in der Hochschullandschaft werden. Netzwerkstrukturen werden konsolidiert und die Netzwerker:innen durch Weiterbildungsmaßnahmen stärker professionalisiert. Ein Train-the-Trainer-Kurs wird für wissenschaftliche Mitarbeitende und Tutor:innen etabliert. Ein Leitbild Tutorienarbeit und damit verbunden ein Leitfaden mit Handlungsempfehlungen für die Praxis, adressiert an Hochschulleitungen und Lehrende, sollen helfen, die Qualifizierung und Zertifizierung von Tutor:innen nachhaltig zu implementieren, um die Qualität von Studium und Lehre zu verbessern. Eine attraktive Webseite, eine Open-Access-Plattform für die langfristige Sicherung von Wissen sowie ein deutschlandweiter Tag der Tutorienarbeit werden aufgebaut. Regelmäßige (hybride) Netzwerktreffen sowie Klausurtagungen stärken eine innovative Kultur der Kommunikation nach innen und außen und optimieren Lehre auf Augenhöhe. Ausgewählte Netzwerker:innen (Sidekicks) tragen zukünftig gemeinsam mit Tutor:innen zur Skalierung dieser Aktivitäten bei.
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Bildung für nachhaltige Entwicklung in Virtueller Realität im Fremdsprachenunterricht
Die zunehmend komplexer werdende Welt stellt neue Herausforderungen an Studierende und erfordert Bildung für verantwortungsvolle Bürgerschaft (Global Citizenship Education) zur Entwicklung von gerechteren und inklusiveren Gesellschaften. Hochschulen haben die Aufgabe, Studierende darauf vorzubereiten, verantwortungsvolle Entscheidungsträger der Zukunft zu werden. Im Rahmen des Projekts Bildung für nachhaltige Entwicklung in Virtueller Realität im Fremdsprachenunterricht werden - aufbauend auf Vorarbeiten Lerneinheiten in Form von Fallbeispielen mit dem Schwerpunkt auf der Integration von Nachhaltigkeitsthemen (Ziele für nachhaltige Entwicklung: https://unric.org/de/17ziele/) in Virtueller Realität (VR) konzipiert und erprobt. Das Projekt nimmt insbesondere nachhaltigen Konsum und Gleichheit in den Fokus. Die Themen werden zielgruppengerecht aufbereitet, da sie speziell für den Fremdsprachenunterricht entwickelt werden. Eine VR-Telekollaboration mit US-Studierenden zu Nachhaltigkeitsthemen ist Teil des Gesamtkonzepts. Durch das Interagieren in und mit einer VR-Umgebung mithilfe einer VR-Brille befassen sich Studierende mit Problemen und Lösungen, die wie kein anderes Lernformat situiertes und nachhaltiges Lernen ermöglichen. Studierende werden zu Mitwirkenden, die Problemlösungen eruieren, ihr kritisches Denken trainieren, und bessere Verstehenszugänge bekommen. Die Begleitstudie untersucht die Wirkung des Lernkonzepts auf die Lernprozesse der Studierenden.
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Transfergeleitete Adaption eines Learning Designs
Die germanistische Mediävistik kann als herausforderndes, konservatives Umfeld gesehen werden, das dem Transfer digitaler Lehr-Lern-Tools zwischen Universitätsstandorten häufig skeptisch gegenübersteht. Die Zentrierung auf die Bedürfnisse der transfernehmenden Institution, Aufbau eines niedrigschwelligen Supportnetzes und Adaption des Learning Designs, hat den Transfer enorm erleichtert.
Maßnahme anzeigen
Hybride handlungsorientierte Lernräume zur Stärkung sozial-emotionaler Lernprozesse in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften [1]
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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