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Gestaltungsraum Tutorienarbeit
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Tutorienarbeit vernetzt und nachhaltig gestalten

Das Projekt fördert und stärkt die Tutorienarbeit bundesweit und regional. Mit besserer Sichtbarkeit und größerer Reichweite des Netzwerkes kann Tutorienarbeit verankert und zu einem Must-have in der Hochschullandschaft werden. Netzwerkstrukturen werden konsolidiert und die Netzwerker:innen durch Weiterbildungsmaßnahmen stärker professionalisiert. Ein Train-the-Trainer-Kurs wird für wissenschaftliche Mitarbeitende und Tutor:innen etabliert. Ein Leitbild Tutorienarbeit und damit verbunden ein Leitfaden mit Handlungsempfehlungen für die Praxis, adressiert an Hochschulleitungen und Lehrende, sollen helfen, die Qualifizierung und Zertifizierung von Tutor:innen nachhaltig zu implementieren, um die Qualität von Studium und Lehre zu verbessern. Eine attraktive Webseite, eine Open-Access-Plattform für die langfristige Sicherung von Wissen sowie ein deutschlandweiter Tag der Tutorienarbeit werden aufgebaut. Regelmäßige (hybride) Netzwerktreffen sowie Klausurtagungen stärken eine innovative Kultur der Kommunikation nach innen und außen und optimieren Lehre auf Augenhöhe. Ausgewählte Netzwerker:innen (Sidekicks) tragen zukünftig gemeinsam mit Tutor:innen zur Skalierung dieser Aktivitäten bei.

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Projekt 101462
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Digitales Flexibilisierungsprogramm für eine individualisierte Studieneingangsphase

Im bundesweiten Vergleich der Fachhochschulen haben die Studierenden der Westfälischen Hochschule ihre Studienberechtigung wesentlich häufiger über andere Schultypen als das „Gymnasium“ erlangt. Die Eingangsvoraussetzungen für ein Studium sind hier mithin besonders heterogen. Ein standardisiertes Studienangebot wird diesen Herausforderungen nur noch teilweise gerecht. Um das aufzugreifen, wird in dem Vorhaben die Studieneingangsphase gestreckt, indem 180 Creditpoint-Bachelor-Studiengänge insgesamt auf 7 Semester ausgeweitet werden. In dem „freigewordenen Raum“ wird ein hochschulweites Angebot digitalisierter Flexmodule strukturell in bestehenden Studiengängen verankert. Die digitalen Flexmodule sollen einerseits der möglichst guten Angleichung mathematischer und sprachlicher Kompetenzen sowie der Vermittlung studienrelevanter „Schlüsselkompetenzen“ und andererseits der Vermittlung von Digital Skills dienen. Durch das zentrale Angebot und flankiert durch eine Lernbegleitung, die Studierende auf der Basis von Orientierungstests zur Ansteuerung der „richtigen“ Flexmodule aus einem entsprechenden Auswahlportfolio berät, sollen Konstellationen für individualisierte Lernprozesse geschaffen und so der Studienerfolg erhöht werden.

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