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uniVERSEty - Entwicklung, Etablierung und Vernetzung von virtuellen Räumen an Hochschulen

Im Netzwerk uniVERSEty tauschen sich Akteure zahlreicher deutscher Hochschulen zu immersiver Bildung, also dem lernförderlichen Einsatz von Virtual und Augmented Reality in der Lehre, aus. Mit diesem Projekt wird das Netzwerk, das sich bisher informell organisiert und koordiniert, strukturell ausgeweitet und verstetigt. Als zentrale Schnittstelle wird uniVERSEty zukünftig noch einfacher allen zur Verfügung stehen, die immersive Bildung in der eigenen Lehre einsetzen wollen, Unterstützung bei der Implementierung benötigen oder sich mit Gleichgesinnten austauschen wollen. Dazu wird mit einem*r Netzwerkmanager*in eine Position geschaffen, die die Aktivitäten der Mitglieder koordiniert, die Kommunikation über Chats und soziale Medien verbessert und die Ausrichtung gemeinsamer Veranstaltungen unterstützt und fördert. uniVERSEty stärkt den lernförderlichen und konstruktiven Einsatz immersiver Bildung in allen Hochschulen als integralen Bestandteil zukunftsfähiger Lehre.

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Projekt 101605
Projekt

„Virtual Reality zur Unterstützung innovativer Instructional Design Ansätze“

Die Gestaltung von Unterricht gilt als ‚Kerngeschäft‘ von Lehrkräften. Unterrichtsplanung bzw. Instructional Design stellt daher ein wichtiges Element der Lehrerbildung dar. Gleichzeitig können Klassenführungskompetenzen nur bedingt durch lehrseitige Darstellung angeeignet, sondern besser in der konkreten Anwendung und der Reflexion als lernwirksamem Element zwischen Theorie und Praxis erlernt werden. Hier mangelt es im Universitätsalltag an ausreichend Gelegenheiten, Unterrichtsformate in der Praxis zu erproben. Um Studierenden Übungsmöglichkeiten an der Universität zur Verfügung zu stellen, wird im Projekt ein VR-Klassenzimmer als Trainingsumgebung für Lehramts-Studierende (weiter-)entwickelt. Das Konzept besteht aus zwei Elementen: (1) Erprobung innovativer Instructional Designs: Studierende gestalten in Lehrveranstaltungen eine unterrichtliche Sequenz, die im VR-Klassenzimmer umgesetzt wird. Ein Coach steuert in Echtzeit virtuelle Lernende zur Ermöglichung einer realitätsnahen Interaktion. Videomitschnitte erlauben vertiefende Analysen des eigenen Handelns (Ansatzpunkt zur Selbst- und Fremdreflexion). (2) Collaboration Circle: Zur Erarbeitung und Reflexion der Unterrichtssequenzen wird ein Peer-Training-Ansatz verfolgt. Die Aufgabenstellung (Konzeption und Reflexion individueller Unterrichtsentwürfe) wird gemeinsam in einem kooperativen und offenen Setting bearbeitet und von einem Coach/Facilitator moderiert und begleitet.

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Maßnahme 100025
Maßnahme

Aufbau und Gestaltung von Good Practice Prüfungen

Die Maßnahme beschreibt einen strukturierten Prozess zur Gewinnung und Begleitung von Lehrenden bei der Entwicklung digitaler, kompetenzorientierter Prüfungen im Projekt. Geeignete Lehrende werden über fakultätsweite Ausschreibungen, Informationsveranstaltungen und persönliche Ansprache akquiriert und teilweise durch Freikäufe entlastet. Nach einem Informationsgespräch und einer Good-Practice-Abfrage werden gemeinsam prüfungsdidaktische Ziele, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die technische Umsetzbarkeit geklärt. Anschließend entwickeln Lehrende mit didaktischer und technischer Unterstützung digitale Prüfungen, wobei der Fokus auf Kompetenzorientierung, praxisnahen Aufgaben und dem sinnvollen Einsatz digitaler Prüfungssysteme liegt. Die Prüfungen werden semesterweise erprobt, evaluiert und iterativ weiterentwickelt. Die entstandenen Good Practices werden dokumentiert, veröffentlicht und durch Peer Reviews gesichert, um sie einer breiten Fachöffentlichkeit zugänglich zu machen.

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Publikation 100134

Wenn Studierende die Vorlesung halten – ein kollaboratives Lehrformat.

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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