
Netzwerk der Fellows für Innovationen in der Hochschullehre
Das Netzwerk der Fellows für Innovationen in der Hochschullehre ist aus einem Förderprogramm des Stifterverbands und der Baden-Württemberg Stiftung hervorgegangen. Nach Beendigung des Programms mit 137 geförderten Lehrprojekten wird die Zusammenarbeit seit 2022 in eigener Verantwortung weitergeführt. Im disziplin- und hochschul(art)übergreifenden Netzwerk tauschen sich Lehrende über Fragen der Lehrentwicklung und Lehrforschung aus. Auf regelmäßigen Fellowtreffen stellen sie innovative Lehrkonzepte vor und diskutieren deren Transferpotential, auch über Fächergrenzen hinweg. Ebenso gehören Wirksamkeitsforschung, kollegiale Beratung und (politische) Positionierung zu hochschul-/lehrbezogenen Fragen zum Selbstverständnis des Netzwerks. Als zentrale Akteure und Träger von Lehre setzen die Lehrfellows Impulse mit Multiplikatoreffekt. Im Rahmen der Förderung werden die bisherigen Aktivitäten verstetigt, strukturell konsolidiert und inhaltlich ausgebaut. Hierzu werden u. a. jedes Semester 2-tägige Treffen inkl. Lehr-/Lernkonferenz organisiert, eine „Akademie der Hochschullehre“ gegründet, eine Publikationsstrategie aufgebaut und ein Nachwuchsprogramm zur Netzwerkerweiterung aufgesetzt.
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Lehr- und Lernkonzepte an HAW`s zeichnen sich durch eine Praxisnähe aus. Im Hinblick auf die Studierbarkeit in den verschiedenen Lebenssituationen und dem Ziel einer höheren Attraktivität des Studiums sowie der Erreichung von Klimaneutralität trotz steigender Internationalisierung, müssen hier Methoden angepasst und neue Lehr- und Selbstlernformate zur Aufrechterhaltung der allgemeinen Studienanforderungen und -qualität eingeführt werden, welche den Konzepten der hybriden Lehre und der Anwendung von Blended Learning Methoden entsprechen. Internationale Studierenden haben sehr diverse fachlichen Vorausbildungs- und Sprachniveaus und es ist unabdingbar zur Kompensation eine zeit- und ortsunabhängige Teilhabe am Studium durch entsprechende digtale und Virtual Reality-Formate zu ermöglichen. So sollen verschiedenste Praxisbeispiele der vielseitigen Abwassertechnik wie Ableitungssysteme inklusive der Sonderbauwerke und Kläranlagen unterschiedlichster Betriebsweisen und Bauarten visualisiert werden. 3-D-Techniken sollen die Räumlichkeiten entsprechend vermitteln und so realen Praxiserfahrungen nah kommen. Durch Sprache und Text (deutsch/ englisch) werden die einzelnen Elemente und Sachverhalte erklärt. Durch den Einsatz spielerische Komponenten wie einem Veränderungsbutton für Parameter können Auswirkungen auf die Gesamtanlage erfahren werden. In die Erstellung der neuen Lehrformate werden Studierenden der höheren Semester einbezogen.
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