
E-Learning-Marktplatz@uni-jena
Die Universität Jena besitzt ein leistungsstarkes Portfolio digitaler Dienste für das Lehren und Lernen, das von zahlreichen Angeboten für Austausch, Qualifizierung und Support begleitet wird. Durch die Erneuerung unseres Portals möchten wir einen universitären Online-Marktplatz schaffen und die Orientierung der Lehrenden und Studierenden erleichtern. Jedes Angebot soll zielgruppenspezifisch beschrieben und mit wichtigen Kontextinformationen angereichert werden: Wo sind didaktische Qualifizierung und Unterstützung zu finden, wo sind technische Anleitungen hinterlegt, wer kann kontaktiert werden und welche relevanten Angebote werden zusätzlich empfohlen? Zum Auffinden des richtigen Angebots werden wir eine elaborierte Kategorisierung und Verschlagwortung sowie eine Suche mit flexiblen Filtermöglichkeiten entwickeln. Die Zusammenstellung von Informationen soll durch Nutzerinnen und Nutzer individualisiert werden können, sodass ein effizienter Zugriff ermöglicht wird. Dazu sind ein abteilungsübergreifender digitaler Redaktionsprozess zu entwickeln, die Neustrukturierung aller Inhalte zu konzipieren und wiederverwendbare, webbasierte Portalkomponenten zu implementieren.
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Kompetenzen erfolgreichen Studierens
Zunehmend heterogene Voraussetzungen und Kompetenzdefizite quer durch die Fächer (u.a. Grundlagen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens, methodische und fachbezogene Kenntnisse) können den Einstieg in das Studium erschweren und längerfristig zu dessen Abbruch führen. Solche Defizite können in regulären Veranstaltungen nicht vollständig aufgefangen werden, somit droht eine Fortsetzung der nach wie vor gegebenen Selektivität des Bildungssystems. Im vorliegenden Modellprojekt an der Universität Vechta, angesiedelt an der Arbeitsstelle LEHREN DIGITAL am Arbeitsbereich der Pädagogischen Psychologie, werden auf empirischer Basis virtuelle Bildungsbausteine konzipiert und evaluiert, die darauf zielen, vorhandene Lücken der Studierenden zu schließen. Der Arbeitsbereich hat einen in diversen Projekten erprobten, spezifisch differentiell-psychologischen Ansatz entwickelt, bei dem in diesem Vorhaben bestehende fach(un)spezifische Defizite im Rahmen einer Lehrenden- und Studierendenbefragung ermittelt und prototypisch gebündelt werden. Auf dieser Grundlage erfolgt die Entwicklung, Durchführung und Evaluation eines Sets an Bildungsbausteinen, welches der Heterogenität der Studierenden in möglichst hohem Maße gerecht wird. Konzipiert wird ebenso ein Self-Assessment, das als Wegweiser zu den je passenden Bausteinen fungiert. Diese können individuell zusammengesetzt und im Vorfeld des Studiums (etwa als Überbrückung von Wartezeiten) wie studienbegleitend genutzt werden.
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Materialienreihe „Russisch: Text & Kontext“
Im Rahmen der Maßnahmen haben wir neue digitale Lehr- und Lernmaterialien für das Fach Russisch entwickelt und erprobt, die auf die aktuellen Herausforderungen im universitären Russischunterricht reagieren. Neben der Heterogenität der Studierenden gehört zu den Herausforderungen Mangel an geeigneten authentischen und didaktisch aufbereiteten Quellen, die über aktuelle Ereignisse im russischsprachigen Raum Aufschluss bieten sowie die Notwendigkeit einer didaktischen Fokusverschiebung von Russisch als Staatssprache Russlands hin zu Russisch als Lingua franca.
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