
Neurologischer Okulomotoriksimulator
Die klinische Untersuchung der Pupillo- und Okulomotorik ist als zentraler Bestandteil der klinisch-neurologischen Diagnostik ein wichtiges Element der medizinischen Ausbildung. Als wichtige ärztliche Untersuchungstechnik ist sie in der Notfallversorgung von Patient:innen mit z.B. Koma, Schwindel oder Doppelbildern unerlässlich. Doch obwohl die Untersuchung technisch einfach ist, stellt die korrekte Erkennung und Zuordnung der Befunde für Studierende eine große Herausforderung dar und muss geübt werden. Da die Symptome nicht willentlich "vorgespielt" werden können und den Studierenden nur eine begrenzte Zahl geeigneter Patient:Innen gegenübersteht, stellt eine computergestützte Simulation hier eine vielversprechende didaktische Chance dar. In dem hier vorgestellten Projekt wird eine interaktive, digitale Simulation der Pupillo- und Okulomotorikuntersuchung entwickelt, die von Studierenden der Medizin deutschlandweit genutzt werden kann. Die Simulation wird entwickelt, ihre Anwendung pilotiert und der mit ihrer Nutzung verbundene Lernerfolg evaluiert, um sie anschließend frei zugänglich zu machen.
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In diesem Kurs arbeiten Medizinstudierende und Informatikstudierende in interdisziplinären Teams zusammen, um komplexe medizinische Datensätze gemeinsam auszuwerten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Nutzung von modernen Bildgebungsdaten um den Umgang mit diesen zu Lehren und zu Lernen. Der Kurs kombiniert Theorie und Praxis, indem er den Teilnehmenden echte Bilddaten und aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen bearbeiten lässt. Zunächst werden die Teilnehmer in die Grundlagen der Visustestung eingeführt, wobei relevante bildgebende Verfahren im Detail erläutert werden. Anschließend lernen die Teams, wie sie die bereitgestellten Daten effektiv für ihre Analysen aufbereiten können. In der Phase der Algorithmenentwicklung setzen sich die Teilnehmer mit verschiedenen algorithmischen Ansätzen auseinander und entwickeln eigene Lösungen. Als besonderes Highlight dient ein Wettbewerb am Ende des Kurses, bei dem die Teams ihre Algorithmen unter Beweis stellen können. Unter den Stichwort "Gamification" sollen formative und summative Auswertungsmethoden genutzt werden, um die Studenten im Anschluss zu evaluieren. Studierende sollen nach Abschluss des Kurses befähigt werden, eigenständig Lösungsansätze zu entwickeln und zu optimieren. Zudem soll kritisches Denken gefördert sowie Problemlösungskompetenzen und Teamfähigkeit gestärkt werden.
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