
Team Innovation and Design Engineering Hub
Mit dem TIDEN-Hub (Team Innovation und Design Engineering Hub) entsteht an der TU Hamburg eine interdisziplinäre Innovationsplattform, die Studierende aus Wirtschaftswissenschaften und Maschinenbau zusammenführt. Ziel ist es, reale Innovations- und Produktentwicklungsprozesse praxisnah und gemeinschaftlich zu erleben. Im Projektverlauf wird ein neuartiges Modulkonzept entwickelt, das zwei bestehende Lehrveranstaltungen aus unterschiedlichen Disziplinen zu einem gemeinsamen Projekt (12 ECTS) verbindet, das gleichzeitig auch separat belegbar bleibt (2×6 ECTS).Kern des Vorhabens ist die Entwicklung und Umsetzung interdisziplinärer Lehre auf Augenhöhe: Studierende gestalten Aufgabenformate, Methoden und Reflexionsprozesse aktiv mit. Externe Unternehmenspartner bringen reale Problemstellungen ein und begleiten die Teams mit Expertenfeedback. Agile Arbeitsformen, diverse Teams und iterative Entwicklung stehen im Zentrum.Ein begleitendes Evaluationskonzept mit qualitativen und quantitativen Methoden sichert die Wirksamkeit. Die Prüfungsleistungen bestehend aus Prototypen, Reflexionen und mündlichen Prüfungen sind kompetenzorientiert gestaltet. So schafft das Projekt einen nachhaltigen Beitrag zur Studienmotivation, Selbstverantwortung und interdisziplinären Zusammenarbeit und bereitet den Weg für die schrittweise Erweiterung des TIDEN-Hubs um weitere Disziplinen.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Mathematische Exit-Games zur integrierten Förderung von Digitalitätskompetenz (DPACK) sowie fachlichem und fachdidaktischem Wissen
Im Fach Mathematik besteht in Deutschland ein dramatischer Lehrkräftemangel. Die Gründe dafür sind mannigfaltig, u.a. etwa durch ein herausforderndes Anforderungsprofil des Lehrberufs. Letzteres erweitert sich durch den digitalen Wandel und die curricular verpflichtende Integration digitaler Medien in den Fachunterricht. So sollen Lehrkräfte über fachliches und fachdidaktisches Wissen sowie umfangreiche digitalitätsbezogene Kompetenzen (DPACK) verfügen. DPACK werden in der Lehrkräfteausbildung oftmals unzureichend berücksichtigt. MEXIT-KOMP adressiert diese Herausforderungen durch die Vernetzung von fachlichem und fachdidaktischem Wissen sowie DPACK mithilfe digitaler mathematischer Exit-Games. Exit-Games sind ein spielbasiertes Lernsetting, in dem eingebettet in eine Geschichte verschiedene Problemlöseaufgaben gelöst werden, um im Wettlauf gegen eine vorgegebene Zeit z. B. einer misslichen Lage zu entkommen. An der TU Dortmund wird ein Seminarkonzept für Masterstudierende entwickelt und umgesetzt, in dem sie Exit-Games für Schüler:innen der Primar- und Sekundarstufe entwickeln. Unterstützt werden sie dabei durch Selbstlernmodule. Projektbegleitend werden die Kompetenzentwicklungen der Studierenden bei der Entwicklung der Exit-Games beforscht. Das Seminarkonzept, die Selbstlernmodule und ein Exit-Game-Editor werden als OER über eine Webseite disseminiert und stehen anschließend deutschlandweit zur Verfügung.
Projekt anzeigen
Immersive Technologien in der Hochschullehre
Das Lehrlabor „Lab for Innovative Teaching“ bietet Lehrenden einen Raum, um immersive Technologien wie Virtual Reality, Augmented Reality, Mixed Reality, Extended Reality und 360°-Anwendungen für die eigene Lehre zu erproben. Da in der Hochschullehre häufig nur begrenzte Zeit und Ressourcen für experimentelle Methoden zur Verfügung stehen – trotz hoher Motivation und Engagement seitens der Lehrenden – setzt das Labor gezielt hier an. Durch die Bereitstellung der Technik und der qualifizieren Begleitung ermöglicht das Lab praxisnahes, eigenständiges Ausprobieren, schafft eine kollegiale, förderliche Lernatmosphäre und unterstützt Lehrende auf unterschiedlichen Kompetenzstufen. Zentrales Element ist eine gelebte Experimentier- und Fehlerkultur, die dazu ermutigt, Neues zu wagen und aus den Auseinandersetzungen mit Bildungstechnologien produktive Lernerfahrungen zu gewinnen.
Maßnahme anzeigen
Automatisierte Durchführung und Auswertung von ingenieurwissenschaftlichen Online-Praktika in der Messtechnik
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen