
Fellowship SoTL:HN - Lehren und Lernen beforschen
Das Projekt SoTL:HN pilotiert ein Lehrentwicklungsinstrument, das die forschungsbasierte Betrachtung des Lernens am Beispiel von Lernengpässen bei Kernkonzepten in den Fokus rückt. Der so veränderte Blick auf Lehre und Lernen, soll über geförderte Lehrende in die Hochschule getragen werden, um Lehrforschung als Instrument einer nachhaltigen Qualitätsverbesserung der Lehre bekannt zu machen.Das Projekt kombiniert den Decoding the Disciplines-Ansatz, durch den Lernengpässe der Studierenden aufgedeckt werden, mit dem Lehrforschungskonzept des Scholarship of Teaching and Learning. Lehrende werden durch ein Fellowship in der Behebung der Lernengpässe und dem Beforschen ihrer Lehre unterstützt. Studierende werden im Fellowship SoTL:HN zu aktiven Mit-Gestalter:innen der Lehrforschungsprojekte.Das Projekt umfasst folgende Kernelemente:Decoding the Disciplines-Werkstätten. Lehrende identifizieren Lernengpässe ihrer Studierenden mit dem Fokus auf Kernkonzepte ihres Faches.Fellowship SoTL:HN. In einer internen Förderlinie werden Fellowships zur Lehrforschung ausgeschrieben. Die Fellows werden im SoTL-Begleitprogramm qualifiziert und tauschen sich im SoTL-Qualitätszirkel mit erfahrenen Lehrenden aus. In ihrem SoTL-Projekt werden sie durch studentische SoTL-Scouts unterstützt. Im Multiplikationszirkel werden die Fellows dazu befähigt, selbst Decoding-Interviews mit Kolleg:innen durchzuführen, um diese dabei zu unterstützen, Lernengpässe von Studierende zu identifizieren.
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Kontinuität im Workload durch inhaltliche Strukturierung von Selbstlernzeiten
Studentischer Workload gilt als verbindliches Kriterium für die Akkreditierung und Planung von Studiengängen. Zumeist wird jedoch der geforderte Workload nicht erreicht oder ist stark diskontinuierlich verteilt. Die Strukturierung von Selbstlernzeiten kann dabei helfen, Workload besser zu verteilen und Lernen kontinuierlicher zu gestalten. Das Projekt setzt u. a. an strukturellen Bedingungen des Lehramtsstudiums an, z. B. an unzureichenden Mathematikkenntnissen in naturwissenschaftlichen Fächern (bspw. im Fach Chemie) sowie nicht ausreichenden Selbstlernkompetenzen der Studierenden und fokussiert die verbesserte Strukturierung von Selbstlernzeiten und -angeboten bezogen auf entsprechende Fachinhalte. Das Vorhaben entwickelt, erprobt und implementiert ein Lehrveranstaltungskonzept auf mehreren Maßnahmenebenen. Ziel ist es, durch Erarbeitung und Bereitstellung entsprechender Bausteine, Selbstlernzeiten bereits in Präsenzphasen zu strukturieren. Die Professionalisierung der Lehramtsstudierenden wird durch ein digital-unterstütztes studentisches Tandem-Konzept der Lernbegleitung (Peer-Tutoring) flankiert. Zudem wird die Erhöhung professioneller Lehrkompetenz von Hochschullehrenden durch die Begleitung bei der Implementation der neu entwickelten Veranstaltungskonzepte gefördert. Durch die Erstellung und Distribution eines Materialpools mit Handreichungen, Selbstlernmaterialien sowie einem evaluierten Lehrkonzept kann das Veranstaltungskonzept auf andere Themen transferiert werden.
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Konzeption VR-gestützter Lehrangebote
Massnahme 2 ist die Konzeption Virtual Reality-gestützter Lehrangebote gemeinsam mit weiteren universitären Akteuren im Projekt VR-Hybrid (https://transferkiosk.net/p/101442). Hierbei konkretsieren Studierende des Fachs Erziehungswissenschaften zusammen mit Lehrenden der Universität Duisburg-Essen die bereits vorhandenen Ansätze und Szenarien und entwickeln eigene Ansätze und Szenarien. Diese werden dann in Massnahme 3 (https://transferkiosk.net/p/101442/act/100700) erprobt.
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Potenziale des Key-Feature-Ansatzes als digitales Prüfungsformat im Kontext von BNE
Dieser Beitrag beschreibt das Projekt »KeNobi« der Universität Bremen, das den Einsatz des Key-Feature-Ansatzes für digitale Prüfungen im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) untersucht. Der Artikel erläutert einen adaptierten Key-Feature-Ansatz und diskutiert dessen Eignung als Lehrmaterial im Kontext von BNE.
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