Suchergebnisse
Technische Universität BraunschweigPublikationFormat: LINKBesser gemeinsam!: Digitale Zusammenarbeit in der Hochschullehre - Tools, Strategien & Good Practices
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Technische Universität BraunschweigAutor:in: Anna Scarcella, Rüdiger Rhein, Sophie DomannPublikationFormat: LINKWer redet da mit mir? Studentische Kommunikation in der Online-Lehre
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Technische Universität BraunschweigAutor:in: Nadine MaxrathPublikationFormat: LINKDigitalisierung: Gute Tools allein reichen nicht aus Mit Co3Learn kooperative Lehre neu denken
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Technische Universität BraunschweigAutor:in: Anna ScarcellaPublikationFormat: LINK
Technische Universität BraunschweigAutor:in: Heiko Baum, Leandra Evers, Katja FranzPublikationFormat: LINKJourneying Towards Cooperation. Wie wir Lehr-Lernnetzwerke gewinnbringend gestalten können
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Technische Universität BraunschweigAutor:in: Nadine MaxrathPublikationFormat: LINK
Technische Universität BraunschweigAutor:in: Nadine MaxrathPublikationFormat: LINKHaltung, Struktur und Betreuung im Communitybuilding für die Hochschullehre
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Technische Universität BraunschweigAutor:in: Johanna Springhorn, Anna Scarcella, Inga GostmannPublikationFormat: LINKEinbindung von Studierenden in Lehr-Lernnetzwerke an Hochschulen
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Technische Universität BraunschweigFestival of Digital Connections für Studierende
Anfang Oktober 2022 fand an der Uni Göttingen drei Tage lang das Festival of Digital Connections statt. Etwa 200 überwiegend niedersächsische Studierende nahmen daran für drei Tage teil. Das Programm umfasste rund 40 Workshops, Keynotes, eine Toolmesse und Diskussionen zu Studium und Leben im Kontext der Digitalisierung.
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Technische Universität BraunschweigCommunitybuilding für Lehrende
Die Maßnahme richtet sich an Lehrende mit hohem Workload, die dennoch einen praxisorientierten Austausch zu digitalen Lehr- und Lernwerkzeugen suchen. In locker gestalteten Workshops werden Hierarchien bewusst aufgehoben und eine greifbare, weniger akademische Ansprache gewählt. Ziel ist es, keinen zusätzlichen Zeitaufwand zu erzeugen, sondern tatsächlichen Mehrwert zu bieten: Dazu zählen individuelle 1:1-Gespräche, Anerkennung ausgezeichneter Lehre sowie ein asynchrones Social-Network (Academic Cloud Hub) für Publikationen, Ankündigungen und informellen Austausch. Ergänzend ermöglichen Kontakte über LinkedIn und ähnliche Netzwerke gezielt Unterstützung einzuholen. Durch fach- und institutsübergreifende Vernetzung werden didaktische und technische Herausforderungen – etwa der Einsatz von KI-Tools – gemeinsam adressiert. Als Impuls dienen eine gemeinsame Lehr-Lern-Plattform und Academic Cloud Tools.
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Technische Universität BraunschweigAufbau Dossier Digitale Kollaboration
Die Herausforderung bei Projekten mit begrenzter Laufzeit ist die anhaltende Sichtbarkeit der Ergeb-nisse. Hier kommt ein Dossier zum Einsatz, das beim Hochschulforum Digitalisierung hinterlegt wird. Vor Projektbeginn wurde bereits mit dem HFD zusammengearbeitet und Ideen wurden festgehalten. Während des Projekts fanden Konkretisierungen und Aushandlungen über Formate und Redaktions-abläufe statt.
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Technische Universität BraunschweigKollaborative Lehrveranstaltungen umsetzen
Zur Förderung und Vermittlung kollaborativer Kompetenzen wurde im Wintersemester 2023/24 eine Blockveranstaltung für Studierende aus Hannover, Braunschweig und Göttingen veranstaltet. Ziel war es, Kollaboration für Studierende zugänglich und erlebbar zu machen. Am Ende der Lehrveranstaltung erar-beiteten die Studierenden in Kleingruppen Beiträge für ein Dossier des Hochschulforums Digitalisierung.
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Technische Universität BraunschweigErfassung räumlicher Daten für das digitale Bauen
Das Bauwesen steht vor großen Herausforderungen und befindet sich derzeit bereits in einem Umbruch, vor allem hin zur Digitalisierung. An der TU Braunschweig wurde die Digitale Baustelle (DCS) eingerichtet, in der moderne, auf Digitalisierung aufbauende Methoden in Forschungsvorhaben entwickelt und erprobt werden.;Die DCS stellt ein Reallabor da, welches sich auch ideal für die Hochschullehre eignet. Schließlich sind Hochschulabsolvent*innen die Multiplikator*innen, ohne die der Wandel nicht umgesetzt werden kann.Um die Erkenntnisse und Methoden in der Praxis zu etablieren, ist ein durchgreifender, neuer Lehransatz notwendig, welcher alle relevanten Disziplinen vernetzt. In diesem Projekt wird das neue zweisemestrige Modul SpaCeption entwickelt, welches mit modernen Lehr-Lern-Konzepten alle relevanten Aspekte rund um das Thema digitale Objekterfassung auf allen Zeit- und Raumskalen vermitteln soll. Eingebettet in die Masterstudiengänge Bauingenieurwesen und Architektur werden folgende inhaltliche Schwerpunkte gelegt: Digitale Prozesse zur Planung, Ausführung und Qualitätskontrolle, Methoden zur Einbettung von bestehenden Bauten und Materialien in die Prozesse, Nutzen von Robotern und visuellen Hilfen (Augmented Reality) zur Unterstützung der Fachkräfte (Human-Machine-Interfaces). Das Projekt implementiert einen innovativen Ansatz zum forschenden Lernen und bindet Studierende von Anfang an in die Entwicklung und eine prototypische Durchführung im zweiten Projektjahr ein.;
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Technische Universität BraunschweigDigitales Bauen im Bestand
Vor dem Hintergrund von Klimawandel, Ressourcenknappheit und der digitalen Transformation im Bauwesen entwickelt das Projekt ein forschungsbasiertes Reallabor für digitales Bauen im Bestand. Ziel ist es, Studierenden einen niedrigschwelligen Zugang zu cyber-physischen Bauprozessen zu eröffnen und digitale Entwurfs- und Baukompetenzen praxisnah zu vermitteln.Zentrales Element ist die Digitale Feldfabrik eine für die Lehre konzipierte transportierbare Fabrikationseinheit, ausgestattet mit kollaborativem Roboterarm, 3D-Scanner und modularen Endeffektoren. Sie ermöglicht die experimentelle Erprobung aller Schritte eines digitalen Bauprozesses von der Bestandserfassung über den digitalen Entwurf bis zur robotischen Umsetzung vor Ort.Das Projekt umfasst vier Arbeitspakete: Konzeption und Umsetzung der Feldfabrik, Entwicklung eines niederschwelligen digitalen Workflows und Lehrkonzepts, Durchführung eines dreisemestrigen Reallabors im Kontext des Co-Living Campus Projektes der TU Braunschweig sowie die nachhaltige Dokumentation und Dissemination der Ergebnisse. In den Design-Build-Studios arbeiten Studierende real am Bestand und entwickeln dabei kontinuierlich weiter, was vorherige Kohorten geschaffen haben.Das Projekt verbindet digitale Innovation im Bauen, architektonische Entwurfspraxis und bildungsstrategische Ansätze und schafft ein neues Modell forschenden Lernens, das digitale Technologien nicht nur anwendet, sondern selbst kritisch hinterfragt und weiterentwickelt.
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Technische Universität BraunschweigData-informed Engineering in der Stahlbau-Lehre
Viele Brücken haben ihre rechnerische Lebensdauer überschritten. Eine nachhaltige Weiternutzung erfordert eine kontinuierliche Überwachung doch bislang werden Monitoring-Daten oft manuell und wenig automatisiert ausgewertet. Dies beeinträchtigt Effizienz und Qualität der Zustandsbewertung, gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels im Bauwesen. Das Projekt Data-informed Engineering in der Stahlbau-Lehre adressiert diese Herausforderung und bereitet Studierende gezielt auf das Digital Thinking vor, eine neue Denkweise, die ein tiefes Verständnis digitaler Prozesse, Technologien und Innovationspotenziale in den Mittelpunkt stellt. Hierfür wird ein modular aufgebautes Beispieltragwerk errichtet und mit Messtechnik ausgestattet. Die erfassten Daten werden über eine neu entwickelte, cloudbasierte Lernplattform auf Basis von Jupyter Notebooks analysiert und visualisiert. Diese interaktiven digitalen Arbeitsumgebungen ermöglichen einen transparenten, praxisnahen Umgang mit komplexen Datensätzen. In Gruppenarbeiten erweitern die Studierenden die Plattform eigenständig und vertiefen ihre Kompetenzen in Datenanalyse, Modellbildung und Präsentation. Das zugrundeliegende didaktische Konzept des Inquiry-Based Learning stärkt selbstgesteuertes Lernen und kritisches Denken. Das Projekt schafft so ein innovatives Lehrformat und vermittelt zentrale digitale und ingenieurtechnische Fähigkeiten für die Zukunft des Bauingenieurwesens.
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Technische Universität BraunschweigCampus in Transition
Angesichts globaler Herausforderungen wie demografischem Wandel, Wissenschaftsskepsis und Polykrisen müssen Universitäten ihre Rollen und Strukturen grundlegend neu gestalten. Der Verbund Campus in Transition (CiT) eine strategische Allianz der TU Braunschweig, Leuphana Universität Lüneburg und der Universität Göttingen bietet hier einen einzigartigen Ansatz: Gemeinsam entwerfen wir eine flexible Lehrarchitektur, die Studierenden über institutionelle und disziplinäre Grenzen hinweg individuelle und interdisziplinäre Bildungswege ermöglicht. Unsere drei Handlungsfelder setzen neue Maßstäbe in Studium und Lehre: Durch (1) eine fluide Studienarchitektur ermöglichen wir Studierenden, individuelle und interdisziplinäre Studienwege durch die standortübergreifende Öffnung von Angeboten und eine optimierte Durchlässigkeit an den Bildungsübergängen (z.B. Schule-B.A.); (2) unsere kooperative Lehrarchitektur schafft neue Strukturen für die Entwicklung innovativer, transdisziplinärer Bildungsangebote; und mit dem niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur als Partner von CiT arbeiten wir (3) an einer adaptiven Administrationsarchitektur für eine flexible und anpassungsfähige Studienorganisation und Governance. Durch CiT bündeln wir Ressourcen und vereinen komplementäre Stärken, um die Bildungslandschaft nachhaltig zu prägen mit einem Modell, das bundesweit als Vorbild für zukunftsfähige Hochschulkooperation dienen kann.
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Technische Universität BraunschweigFörderung der digitalen Lehre durch globale Vernetzung
Das Projekt zielt darauf, die in jüngster Zeit besonders umfangreichen Erfahrungen mit Herausforderungen und Lösungsansätzen zur digitalen Lehre auch nachhaltig nutzbar zu machen. Als konkretes und ganzheitliches Anwendungsszenario wird die internationale englischsprachige Lehre genutzt. Zentral hierfür ist der zu etablierende "Digital Incubator (DI), der als physische und virtuelle Anlaufstelle, Impulsgeber und Verteiler die Entwicklung eines zukunftsorientierten Studienangebots befördert. Den Kern bildet dabei die Durchführung von Projekten in den Fakultäten und Fächern zum Auf- und Ausbau von digitalen internationalen Modulen und Studiengängen. Zusätzlich zu diesen Projekten wird eine umfassende Vernetzungs- und Supportstruktur geschaffen, welche aus verschiedenen Vernetzungsformaten, einem Think Tank für neue Studiengänge und einem Qualifizierungsangebot für Lehrende besteht. Durch die begleitende Evaluation werden empirische Kenntnisse gesammelt und stetig in den Digital Incubator zurückgespielt. Die curriculare Verankerung der entwickelten Studiengänge und Module stellt ein wichtiges Ziel für eine nachhaltige, ressourcenschonende und zukunftsorientierte Veränderung von Lehre und Studium an der TU Braunschweig dar.
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Technische Universität BraunschweigStahlbau 4.0: Digitalisierte Planung und Fertigung
Das moderne Aufgabenfeld im Bauwesen befindet sich durch die voranschreitende Digitalisierung im stetigen Wandel. Um materialeffizient zu bauen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, wird vermehrt auf serielles Bauen mit einem hohen Automatisierungsgrad gesetzt. Besonders im konstruktiven Stahlbau hängen die digitale Planung, die automatisierte Fertigung sowie die Montage von Bauteilen unmittelbar zusammen, erfolgen jedoch räumlich und zeitlich getrennt. Dies erfordert ein hohes Maß von interdisziplinärer Kommunikation aller Projektbeteiligten.Erste Teilaspekte der digitalisierten Planung, wie bspw. die Vernetzung von Planungsständen mit dem Building Information Modeling sind bereits in der universitären Lehre repräsentiert. Im Rahmen des Projekts DigiStahl erfolgt die ganzheitliche Betrachtung von Planung, Fertigung und Montage sowie der gegenseitigen Wechselwirkungen in einem Co-Learning-Lab (CLL). Im CLL planen die Studierenden kooperativ ein Beispielbauwerk und begleiten dieses durch die automatisierte Fertigung in einer Lehrwerkstatt mit CNC-Fräsen, Wasserstrahlschneideanlage und Schweiß-Cobot bis zur Fertigstellung.Durch den ganzheitlichen Ansatz des CLL-Konzepts erlernen die Studierenden digitale Planungskompetenzen im konstruktiven Ingenieurbau. Die interkulturelle Kommunikation wird anhand der Arbeit im Projektteam gezielt gefördert. Das Lehrkonzept ist auf weitere Bereiche des digitalen Bauens und in andere Hochschulen übertragbar.
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Technische Universität BraunschweigPERsonalentwicklung in Zeiten der digitalen TransFORMation (PERFORM): Reflexive Lernprozesse mittels eines studienfachübergreifenden Ansatzes fördern
Die Digitalisierung und damit einhergehende Transformationsprozesse verändern Kompetenzanforderungen für verschiedene Berufsfelder. Das Berufsbild für Weiterbilder*innen, welches für Studierende der Arbeits- und Organisationspsychologie attraktiv ist, ist besonders betroffen: Unternehmen setzen zunehmend auf Tools und selbstgesteuertes Lernen. Dadurch werden Weiterbildner*innen zu Lernbegleiter*innen, die E-Learning, virtuelle und Präsenzformate flexibel kombinieren und auf individuelle Bedürfnisse der Teilnehmenden abstimmen müssen. Ziel des Projekts PERFORM ist es daher Studierende der Psychologie auf dieses neue Berufsfeld vorzubereiten. Die Studierenden gestalten die Konzeption, Weiterentwicklung, Durchführung und Evaluation von überfachlichen berufsbefähigenden Lerneinheiten zusammen mit erfahrenen Trainer*innen zu Themen wie Personalführung, Design Thinking, Stressprävention und Teamarbeit. Es entstehen neue Formate, die Future Skills mit selbstgesteuerten und kooperativen Lernansätzen vermitteln und somit den Anforderungen der digitalen Transformation gerecht werden. Psychologie-Studierende werden so optimal auf die Rolle als Lern- und Prozessbegleiter*innen vorbereitet. Zudem profitieren Studierende aller Fachrichtungen von der Auswahl aktueller Themen und innovativer Methoden (bspw. VR, AR). Die so entstehenden innovativen Konzepte können die Transferlücke zwischen Lernen an der Universität und Anwendung in der beruflichen Praxis schließen.
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Technische Universität BraunschweigData Literacy am Beispiel Pflanzengenomik
Am Beispiel einer Pflanzengenomsequenzierung sollen Arbeitsschritte eines realen Projektes von den Studierenden geplant und praktisch durchgeführt werden. Das Projekt beginnt mit der Beachtung rechtlicher Vorgaben wie dem Nagoya-Protokoll bei der Probenauswahl. Anschließend werden die Studierenden ihre Arbeitsschritte im Labor planen, um hochmolekulare DNA zu extrahieren und eine Sequenzierung per Nanopore-Technologie (MinION) durchzuführen. Alle Arbeitsschritte werden in einem digitalen Laborbuch dokumentiert. Dabei sollen die Studierenden gegenseitig ihre Dokumentation überprüfen und Vorschläge für Verbesserungen machen (peer-review). Für die Analysen der erzeugten Datensätze soll eine Cloud-basierte Lösung verwendet werden, um aktuelle Entwicklungen in der Bioinformatik aufzuzeigen. Die Studierenden werden verlässliche Backuplösungen kennenlernen, um einen Verlust der Datensätze zu vermeiden. Für eine spätere Veröffentlichung ist eine genaue Beschreibung des Sequenzierprozesses notwendig. In diesem Kontext sollen die Studierenden das Konzept von FAIR (Findable Accessible Interoperable Reuseable) data verinnerlichen. Als Abschluss der Veranstaltung sollen die Studierenden ihre Ergebnisse vor einem internationalen Publikum im Rahmen einer selbstorganisierten Online-Konferenz präsentieren.
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Technische Universität BraunschweigCo³Learn - Innovative digitale Kooperation für das Lehren und Lernen
Das Projekt Co³Learn (Communication, Cooperation, Collaboration) der TU Braunschweig, Universität Hannover und Universität Göttingen entwickelt Lösungen zur Förderung der Kooperation der Studierenden in digitalen Lehr-Lernsettings. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung von Lernerfahrungen, die die Potentiale heterogener Studierendengruppen nutzbar machen, indem sie die Bildung kooperativer Lerngruppen, die Qualität der Zusammenarbeit und das soziale Erleben im digitalen Raum fördern. Kooperation wird auf drei Ebenen mit steigendem Anspruch an soziale Interaktion und Technologie definiert: (1) Den gegenseitigen Austausch, (2) die arbeitsteilige Kooperation und (3) die kollaborative Konstruktion von Inhalt. Ziel des Projekts ist die digitale Förderung kooperativer Prozesse auf diesen Ebenen und entsprechender digitaler Kompetenzen von Studierenden und Lehrenden. Dafür sollen zusammen mit Stakeholder*innen Bedarfe für formelle und informelle Lehr-Lern-Settings gesucht und Lösungen in Form von digitalen Tools und Konzepten für die Zusammenarbeit erprobt, evaluiert und in Fächern verankert werden. Ergebnis des Projekts ist der breite Einsatz einer Toolbox für kooperatives, digitales Lehren und Lernen, die zum Transfer angeboten wird.
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Technische Universität BraunschweigTeach It Digital
Teach It Digital ( TIDig) beinhaltet die Erstellung eines Online-Lehrformats, das Studierende für Lehrer/innen und deren Schüler/innen anbieten. Das Projekt basiert auf dem Grundgedanken, dass Gelerntes besser erinnert wird, wenn man es erklärend weitergibt. Darum schlüpfen bei TIDig Studierende in die Rolle von Dozenten und gestalten in Zweierteams Erklärvideos zu selbst-konzipierten Experimenten im Zusammenhang mit ihrer jeweiligen wissenschaftlichen Bedeutung.
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Technische Universität BraunschweigPodcasts in der erziehungswissenschaftlichen Lehre Pädagogik aufs Ohr
Dieses Lehrprojekt erstellt Podcasts zur Flankierung und Unterstützung der erziehungswissenschaftlichen Lehre. Es richtet sich damit an ca. 400 Studierende, die sich zu Beginn ihres Studiums befinden und das Grundlagenmodul Einführung in die Erziehungswissenschaft in den erziehungswissenschaftlichen und lehramtsbezogenen Studiengängen besuchen. Die Podcasts sollen den Studierenden die Inhalte zugänglicher machen und so vor allem den Studieneinstieg in das Fach Erziehungswissenschaft erleichtern. Das dialogische und interaktive Podcast-Format zeichnet sich besonders durch die aktive Einbindung von Studierenden und (auch externen) Wissenschaftler*innen in der Produktion aus. Durch ihre Einbindung in die Seminare der Studieneingangsphase bieten die zu erstellenden Podcasts somit eine partizipative und interaktiv geprägte Vermittlungs- und Aneignungsform der Studieninhalte. Als digitales asynchrones Element ermöglichen die Podcasts den Studierenden eine individuelle Auseinandersetzungs- und Reflexionsmöglichkeit in Ergänzung zu den regulären Lehrveranstaltungen des Moduls. Mithilfe dieser Mediums werden zudem die Argumentations-, Diskussions- und Diskursfähigkeit der Studierenden wie auch deren Reflexions- und Transferkompetenz geschult diese professionellen Kompetenzen sind über das Studium hinaus für Pädagog*innen von besonderer Bedeutung. Die produzierten Podcasts sollen publiziert und damit auch anderen Studierenden zugänglich gemacht werden.
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Technische Universität BraunschweigDAFZ mit Nachhaltigkeit
Dem Projektvorhaben liegen Erfahrungen aus langjähriger interdisziplinärer Zusammenarbeit des Instituts für Germanistik zur Sprachförderung für DaF-Studierende zugrunde (vgl. Studieren ohne Sprachbarrieren; Rail.lexis). Im Vorhaben soll ein Themenmodul zur Fremdsprachenlehre für nachhaltige Entwicklung (vgl. SDGs) konzipiert und im Studienprogramm DaF/DaZ an der TU Braunschweig erprobt werden. Auf der Grundlage bestehender theoretischer Konzeptionen, die Sprachenlernen als einen dynamischen, adaptiven Prozess betrachten (Yang, 2021), stehen holistische lernerzentrierte pädagogische Konzepte im Mittelpunkt (u.a. problembasiertes Lernen, CLIL, Multiliteracies und Translanguaging Pedagogy, Design Thinking). Diese konstruktivistischen Ansätze haben sich in Initiativprojekten zur nachhaltigkeitsbasierten Fremdsprachenlehre bewiesen (de la Fuente, 2022). Jedoch werden sie in der Lehrpraxis bisher nur punktuell eingesetzt und in der Lehrerbildung kaum vermittelt, wobei sprachformfokussierte Verfahren größere Aufmerksamkeit bekommen (z.B. Present-Practice-Produce). Durch geeignete Modellbeispiele und Lehr-/Lernformen sollen sich angehende Lehrkräfte der theoretischen Prämissen bewusst werden und die Techniken und Ressourcen für einzelne Ansätze an die Hand bekommen. Die zu erwerbenden Metakompetenzen (agiles Projektmanagement, Leadership, interdisziplinäre Kommunikation) tragen zur Erhöhung der Handlungsfähigkeit angehender Lehrkräfte angesichts globaler Herausforderungen bei.
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Technische Universität BraunschweigDesigned to Fail: ein realistisches Bild der wissenschaftlichen Methode
Laborkurse bieten den notwendigen praktischen Einblick in Konzepte und Methoden, die in Vorlesungen vorgestellt werden, und fördern genaue Beobachtung, aktive Teilnahme und Experimente. In unserem Projekt überdenken und gestalten wir einen Laborkurs so um, dass sie den Studierenden über den bestehenden Lehrstoff hinaus den Prozess der wissenschaftlichen Methode vermitteln. Wir werden uns darauf konzentrieren, das so genannte "Lernen durch Scheitern" umzusetzen. Konkret wird ein Laborkurs so gestaltet, dass die Studierenden, wenn sie sich mit wissenschaftlichen Fragen beschäftigen, zunächst (durch kuratierte Hintergrundinformationen) zu falschen Hypothesen gelangen, die nicht durch Experimente bestätigt werden können. Der Prozess ist auf das Scheitern ausgelegt! Dadurch wird ein interessanter und kreativer Prozess in Gang gesetzt, bei dem die ursprüngliche Hypothese überdacht, die Literatur genauer untersucht und neue Vorhersagen getroffen und getestet werden. Das übergeordnete Ziel des Projekts besteht darin zu zeigen, dass Laborkurse ein Mittel sein können, um nicht nur fachliche Konzepte, sondern auch den Prozess der wissenschaftlichen Methode zu vermitteln.
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Digitales kompetenzorientiertes Prüfen implementieren
Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Good Practices für digitales kompetenzorientiertes Prüfen. Es umfasst die Schritte Neukonzeption, Weiterentwicklung, Erprobung, Implementierung und Verfügbarmachung für die Fachdisziplinen BWL, MINT, Soziales und Gesundheit. Durch ein durchgängiges Constructive Alignment und eine Änderung der Haltung gegenüber Prüfungen bei Studierenden und Lehrenden sollen die Qualität der Lehre weiter verbessert und Täuschungsversuche entscheidend gemindert werden. Das Verbundprojekt, an dem neun Hochschulen beteiligt sind, setzt auf dem Forschungsstand zur Didaktik und Durchführung von digitalen Präsenz- und Online-Prüfungen auf und integriert zudem die Erfahrungen aus den Corona-Semestern. Die technische Umsetzung erfolgt in etablierten Prüfungssystemen, sieht Kompatibilität zu Campus-Management-Systemen vor und berücksichtigt eine zukünftige Cloud-Lösung, die von Hochschulen gemeinsam genutzt werden kann. Den rechtlichen Rahmen des Projekts bildet die Bayerische Fernprüfungserprobungsverordnung.
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Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) – Digita
Um qualitative Lehre unter Aspekten der Nachhaltigkeit zu gewährleisten, muss ein grundlegendes Verständnis von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) an alle Lehrenden der Hochschule vermittelt wer-den. Dazu ist ein Moodlekurs zum selbstgesteuerten Lernen entstanden, in dem Gestaltungskompetenzen sowie didaktische Prinzipien erlernt und abgefragt werden.
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Handbuch zur Stärkung von Digitalkompetenzen an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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