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Grünfassaden-Nachwuchsforschung

Ein semesterbegleitendes Masterseminar soll Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen für das klimatisch und ökologisch angepasste Bauen sensibilisieren. Durch eigenständige Forschung an bestehenden biodiversitätsfördernden Grünfassadensystemen auf dem Campus wird den Studierenden die selbstständige Bearbeitung von wissenschaftlichen Fragestellungen ermöglicht. Das Seminar orientiert sich an den gängigen Schritten wissenschaftlicher Forschung und gliedert sich in folgende Schritte:Input und eigenständige (Literatur-)Recherche zu Hintergründen und Stand der ForschungErarbeitung einer individuellen ForschungsfrageSichtung der Mess- bzw. ErhebungsdatenEntwicklung eines ErhebungskonzeptsErhebung und Auswertung eigener DatenScreening der Ergebnisse im Kontext der ForschungsfrageErstellung eines Abstracts für eine (fiktive) AbschlusstagungAnalytische Auswertung der DatenAusarbeitung des Beitrags im TagungsbandGegenseitiges Peer-Review der BeiträgeEinarbeitung des FeedbacksErstellung einer (Poster)PräsentationPräsentation auf der Abschlusstagung und FeedbackDiese Art des Lehrens und Lernens ist nicht nur für die Hochschullehre innovativ, sondern bereitet die Studierenden auch auf wissenschaftliche (Abschluss-)Arbeiten, die kritische Auseinandersetzung mit Quellen sowie perspektivisch auf eine akademische Laufbahn vor. Inhaltlich greift das Seminar aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wie den Klimawandel und den Rückgang der Biodiversität auf.

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Projektbeteiligte
Daniela SchätzelProjektmitarbeiter:in

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Projekt 101061
Projekt

Iterativer Crowd-Innovation Ansatz zur Etablierung von Mindfulness als innovatives Lehrmodul zur Förderung der Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Ziel des Projekts InMind B-NEw ist die Gestaltung eines innovativen Lehrmoduls unter Anwendung des Crowd-Innovation Ansatzes, um die Bildung für Nachhaltige Entwicklung durch Mindfulness in den beteiligten Hochschulen zu implementieren & somit Studierende frühzeitig zu zukunftsfähigem Denken & Handeln zu befähigen. Die Integration des Crowd-Innovation Ansatzes bei der Gestaltung von Lehrmodulen ist in dieser Form neuartig. Damit soll gezielt von der traditionellen Wissensvermittlung durch passives Lernen Abstand genommen, die Erarbeitung für Stakeholder geöffnet & Open-Innovation mit einem Community-basierten Crowdsourcing verbunden werden. So entsteht eine kollaborative Schwarmintelligenz, wodurch externes Wissen vernetzt & nutzbar für die Konzeption des innovativen Lehrmoduls gemacht wird. Dieses Vorgehen ermöglicht 1) eine inhaltliche & 2) eine methodisch/didaktische Innovation. Das mit dem Crowd-Innovation Ansatz entwickelte Lehrmodul profitiert von einer nachhaltigen Konzeption, wobei sich die Projektziele an einem SCRUM-Prozess orientieren. Diverse Stakeholder werden in den Entwicklungsprozess eingebunden sowie bestehende Ressourcen wie CANVAS & Moodle zielführend genutzt & deren Potentialmaximierung im Rahmen der Implementierung eruiert. Nicht zuletzt setzen sich Studierende durch die Integration in der Konzeptionsphase frühzeitig mit den Lehrinhalten auseinander, wodurch der Lehrerfolg sowie die Identifikation mit dem Modul gefördert wird.

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Maßnahme 100746
Maßnahme

Entwicklung digitaler adaptierbarer Unterstützung in Lehre/Lernen berufsbegleitend Fernstudierender

Zur Unterstützung von Lehre und Lernen wurde eine digitale ToDo-Liste in OpenOlat entwickelt. In Zusammenarbeit mit Lehrenden entstanden Lernpfadkurse und interaktive Elemente zur Anreicherung der Lehre. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

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Publikation 100653

Examining the regulation of motivational and comprehension-related problems during collaborative learning

Während des kooperativen Lernens können vielfältige Probleme auftreten, die es für Gruppen erforderlich machen, wirksame Regulationsprozesse einzusetzen. Bislang ist wenig darüber bekannt, (a) welche Arten von Strategien Lernende in solchen Gruppen typischerweise anwenden, um ihr Lernen zu regulieren, und (b) auf welchen sozialen Ebenen (Selbst‑ vs. Co‑ vs. geteilte Ebene) sie diese Strategien einsetzen, um unterschiedlichen Arten von Problemen Rechnung zu tragen, die während der Zusammenarbeit auftreten können. Um diese Fragen zu untersuchen, entwickelten wir vier Fallvignetten, die eine Lerngruppe bei der Prüfungsvorbereitung beschrieben, wobei Probleme systematisch in einem 2×2‑Within‑Subjects‑Design variiert wurden (Vorhandensein vs. Nicht‑Vorhandensein motivationaler bzw. verständnisbezogener Probleme). N = 278 Studierende wurden gebeten zu beschreiben (a) welche Strategien und (b) auf welchen sozialen Ebenen sie diese Strategien in jeder der vier Problemsituationen einsetzen würden. Die Ergebnisse zeigten, dass Studierende auf motivationale Probleme mit mehr motivationalen, jedoch weniger kognitiven Strategien reagieren und auf verständnisbezogene Probleme mit mehr kognitiven, aber einem ähnlich hohen Einsatz motivationaler Strategien. Damit scheinen Studierende motivationale Probleme in einer problemsensitiveren Weise anzugehen als verständnisbezogene Probleme – ein Befund, der sich auch über die verschiedenen sozialen Ebenen hinweg zeigte.

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