
Make-Bio-Art
Das Projekt Make Bio ART verfolgt das Ziel, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als transdisziplinäres, ästhetisch-experimentelles Lehrformat in der Lehramtsausbildung zu verankern. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit Species Services den Potenzialen von Mikroorganismen wie Pilzen, Algen und Bakterien zur Lösung gesellschaftlicher Problemstellungen in einem forschend-gestalterischen Laborumfeld. Studierende agieren hierbei nicht lediglich als Rezipient:innen, sondern als aktiv Mitgestaltende: Sie konzipieren eigenständig Projekte, entwickeln nachhaltige Artefakte und reflektieren ihre Rolle als zukünftige Multiplikator:innen einer kreativen, handlungsorientierten BNE.Die methodische Umsetzung folgt einem Design-Based-Research-Ansatz, der eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Lehrformate im Dialog mit den Studierenden ermöglicht. Die Wirksamkeit wird mittels eines Mixed-Methods-Designs evaluiert, das unter anderem Veränderungen in Einstellungen zu BNE und Biodiversität sowie die Entwicklung von Selbstwirksamkeitserwartung erfasst. Ergebnisse werden im Rahmen öffentlicher Präsentationen sichtbar gemacht und als Open Educational Resources (OER) verbreitet. Das Projekt leistet damit einen strukturellen Beitrag zur curricularen Innovation in der Lehrer:innenbildung und bietet übertragbare Impulse für weitere Lehrkontexte.
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Entwicklung einer virtuellen Pathologie Lernumgebung als OER
Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Implementierung einer barrierefreien OER VR-Umgebung für synchrone und asynchrone Lehre. Neben virtuellen Patienten und einem virtuellen Pathologielabor sollen insbesondere 3D-Makropräparate und digitale Mikroskopie interaktiv erlebbar gemacht werden. Da Autopsien ohnehin nur noch selten durchgeführt werden, können virtuelle Autopsien (Virtopsien) die studentische Ausbildung sinnvoll ergänzen. Die VR bietet dabei ganz besondere lernfördernde Eigenschaften: - Fokussierung: Die geschlossene Brille in Kombination mit Noise-Cancelling-Kopfhörern ermöglicht eine bessere Konzentration durch Abschirmung von Außenreizen. - Immersion und Visualisierung: Eintauchen in eine realitätsnahe Pathologie-Lernumgebung bzw. in Organe und Körper. - Interaktion: Virtuelle Patienten ermöglichen das Erlernen der klinischen Pathologie, digitale Modelle können beliebig manipuliert oder mit zusätzlichen interaktiven Aufgaben angereichert werden, digitale Aufgaben können Feedback in Echtzeit geben. - Fehlerkultur: Wie in einem Flugsimulator können Lernende Fehler machen und daraus lernen, ohne dass dies negative Auswirkungen auf die reale Welt hat. - Flexibilität: VR bietet ein hohes Maß an Flexibilität bei der Gestaltung von Lernumgebungen und -inhalten, sodass individuelle Lernbedürfnisse berücksichtigt werden können.
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Entwicklung digitaler Mathematik-Atlas „matlas“
Mit matlas können Studierende alle wichtigen Themen der Mathematik im Grundstudium über eine digitale Wissenslandkarte interaktiv erkunden und sich Wissen ergänzend zu Vorlesungen selbstständig aneignen. Über einen zentralen Einstiegspunkt ist matlas hochschulweit zugänglich. Über Lerneinheiten sind sämtliche multimediale Lernmaterialien, wie z.B. Lehrvideos und Foliensätze, zugänglich.
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KI-unterstützte Programmierung mittels ergebniszentrierter Fehlerklassifikation. Potenziale zur Schaffung neuer Lernräume
Programmierkenntnisse gewinnen in technischen Studiengängen zunehmend an Bedeutung. Jedoch stehen in Programmierübungen häufig zu wenige Tutor:innen zur Verfügung, die die Studierenden beim Lösen der Programmieraufgaben unterstützen. Deshalb wird ein KI-System entwickelt, das die Studierenden jederzeit und individuell beim Lösen der Programmierübungen unterstützt. Im Gegensatz zu klassischen Ansätzen analysiert das KI-System nicht den programmierten Code, sondern fokussiert sich auf die Zwischen- und Endergebnisse (z. B. erzeugte Daten, Plots). Anhand dieser gibt das KI-System Hinweise und Erklärungen, um das selbstständige Arbeiten und kritische Denken ohne Musterlösung zu fördern. Ein erster Prototyp wurde im Rahmen einer Programmierübung eingesetzt und mit positiver Resonanz evaluiert.
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