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Building Responsible Interoperability

BRIDGE - Building Responsible Interoperability in Digital Health EducationDas Projekt "BRIDGE" schafft eine neuartige Lehr-Lern-Umgebung, die die Brücke zwischen technischer Interoperabilität und verantwortungsvollem Umgang mit Gesundheitsdaten schlägt. Der innovative Ansatz besteht in der Entwicklung eines dreidimensionalen Lernmodells, das technische, organisatorische und ethisch-rechtliche Dimensionen der Interoperabilität nicht nur parallel betrachtet, sondern deren Wechselwirkungen erfahrbar macht. Das didaktische Konzept wird partizipativ mit Studierenden aus den Bereichen Informatik, Gesundheitswirtschaft und Versorgungsforschung entwickelt.Die thematische Bearbeitung erfolgt durch drei spezialisierte Tools: Digital Health Data Journey zur Nachverfolgung von Gesundheitsdaten durch Systeme mit diversen technischen Standards wie HL7 FHIR, SNOMED CT und LOINC Organisational Impact Matrix, die Interoperabilitätsentscheidungen und deren Effekte auf Gesundheitswesen-Stakeholder darstellt, sowie den Decision-Consequence-Simulator, ein gamifiziertes Lernmodul, das nach dem Prinzip eines Dilemma-Kartenspiels ethisch-rechtliche Folgen von Datenentscheidungen simuliert. Studierende werden damit befähigt, Interoperabilitätsentscheidungen ganzheitlich zu bewerten und zu gestalten.

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Sebastian RobertProjektleiter:in

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Projekt 100963
Projekt

Das Lernen be-greifen und durch Prüfungen wandeln: Der 3D-OSPIE

Etwa 400 MINT-Studierende entscheiden sich pro Semester an der RWTH Aachen für das Wahlfach „Medizin“. Sie verlassen damit bewusst die Komfortzone der eigenen Fachrichtung und lassen sich auf neue Inhalte und völlig andere Strategien im Umgang mit z.B. Aufgaben, Menschen und Problemen ein. Das Projekt 3D-OSPIE adressiert zwei große Herausforderungen dieser interdisziplinären Lehre: 1. Das Verstehen vieler medizinischer Grundlagen und Handlungen ist eng gekoppelt an ein dreidimensionales (3D) Verständnis und Vorstellungsvermögen. Medizinische Diagnostik, wie z.B. US, CT oder MRT, basiert aber auf zweidimensionalen (2D) Schnittbildern. Bei der Übertragung von 2D-Lehrbuchwissen auf die 3D-Realität mittels individuell gedruckter 3D-Modelle entsteht ein tiefes Verständnis – „Be-greifen“ im besten Sinne! So werden viele klinisch relevante Pathologien verstehbar. 2. Für das objektive, reliable und valide Prüfen dieser multimodalen Fähigkeiten sind die in der Medizin etablierten OSPEs (Objective Structured Practical Examinations) bestens geeignet. Diese flexibel anpassbare Prüfungsform ist in den Natur- und Ingenieurwissenschaften de facto unbekannt und wird in diesem Projekt in Form von OSPIEs (Objective Structured Practical *Interdisciplinary* Examinations) dort ein- und durchgeführt. So werden OSPEs auf die MINT-Fächer adaptiert – auch Prüfungen können sich wandeln!

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Publikation 100413

Can a minimalistic tip sheet with a motivational focus foster high-quality, motivating peer-feedback? Results of two field experiments

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

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