
Hybrides Unterstützungssystem für SRL
Das Projekt HUSL entwickelt ein hybrides Unterstützungssystem zur Förderung selbstregulierten Lernens (SRL) im Hochschulkontext. Im Zentrum steht die Frage, wie Studierende bei der Entwicklung ihrer Lernkompetenz optimal durch das Zusammenspiel von Mensch und KI begleitet werden können. Dabei wird die menschliche Unterstützung durch Lehrende, Tutor*innen oder Coaches als unverzichtbar betrachtet: Sie sorgt für Orientierung, fördert Reflexion und emotionale Unterstützung in anspruchsvollen Lernsituationen. KI-gestützte Werkzeuge ergänzen diese Begleitung gezielt durch adaptive Impulse, Feedback und Strukturierung. Statt auf technische Neuentwicklung setzt das Projekt auf die didaktische Konfiguration der etablierten KI- und Learning-Analytics-Tools, um den Transfer und die Adaption in andere Lehr-Lern-Kontexte zu erleichtern. Die Konzeption erfolgt in enger Abstimmung mit Lehrenden und Studierenden, etwa durch Co-Design-Workshops und partizipative Reflexionsformate. Auch ethische Fragestellungen, wie Autonomie oder der Umgang mit sensiblen Daten, werden gemeinsam diskutiert. Erprobt wird das System in vier Settings, die sowohl extracurriculare wie auch curriculare Angebote abdecken: individuelles Coaching, Workshops, Gruppenarbeit, individuelles Lernen in Lehrveranstaltungen. Ein designbasierter Ansatz (DBIR) ermöglicht die gezielte Weiterentwicklung der entwickelten Unterstützungselemente im laufenden Projekt.
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Entwicklung von fachspezifischen Lehrkonzepten zum Transfer der Praxisvermittlung in digitalen Werkstätten
Die Digitallehre an der HS Anhalt mit vielfältigen Lernangeboten, -situationen und -inhalten versteht sich in der fächerübergreifenden Tradition der Bauhauswerkstätten in Dessau und beruht bislang auf klassischen Medientechnologien in Präsenz und Online. In unserem Vorhaben werden wir mit partizipativer Lernraumgestaltung ein hybrides Lernraumkonzept entwickeln, um limitierende Online-Konzepte zu überwinden. Mit dem fachübergreifenden Gesamtkonzept befähigen wir Lehrende und Lernende zur Co-Creation ihrer eigenen Lernräume. An der School of Digital Education der HS Anhalt angesiedelt, werden Entwicklungen neuer hybrider Räume in den Raumdimensionen ARVR, synchrones Audio und Haptik etabliert. Auf technischer und methodischer Expertise aufbauend und ergänzt um didaktisches und soziologisches Wissen, werden wir mit Lehrenden und Lernenden ein mobiles Toolkit entwickeln, erproben und iterativ verbessern. Das Toolkit wird, methodisch angeleitet, in allen Fachbereichen der Hochschule zur Implementierung fachspezifischer hybrider Lernräume erprobt und genutzt. Ein digitaler Lernleitstand unterstützt Lehrende bei Methodenwechseln. Die Ergebnisse unseres Projektes werden beitragen, neue Dimensionen virtueller Lernkonzepte zu erschließen.
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FeeDi: Typunabhängiges Diagramm-Assessment durch deklarative Diagrammspezifikation
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