Projekt Bühne
NEXT STAGE
Projekt
Zur Suche

Next Stage: Mentoring für Musiker:innen an der MHL

„Next Stage – Mentoring für Musiker:innen an der MHL“ unterstützt Studierende der Musikhochschule Lübeck auf dem Weg in eine zunehmend volatile Berufswelt. Das Projekt etabliert erstmals ein strukturiertes Mentoring-Programm an der MHL, das Studierenden persönliche Einblicke in die Praxis ermöglicht und sie gezielt auf den Berufseinstieg vorbereitet. In zwei einjährigen Durchgängen werden jeweils 15 Studierende nach einem hochschulinternen Auswahlverfahren in Mentoring-Tandems mit erfahrenen Künstler:innen vermittelt. Ergänzend bietet ein praxisorientiertes Workshop-Programm überfachliche Kompetenzen wie z.B. "Selbstvermarktung" an.Parallel wird eine Alumni-Datenbank aufgebaut, die Absolvent:innen langfristig als Mentor:innen und Ressource für Lehre und Netzwerkentwicklung einbindet. Die Studierenden gestalten das Programm aktiv mit, indem sie Wunsch-Mentor:innen vorschlagen und Inhalte der Workshops mitbestimmen können.Durch individuelle Betreuung, handlungsorientiertes Lernen und die Verknüpfung mit der Praxis schafft „Next Stage“ nachhaltige Strukturen, um die Berufsfähigkeit und Selbstwirksamkeit junger Musiker:innen zu stärken und ein dauerhaftes Mentoring-Angebot an der MHL zu etablieren.

Auf einen Blick

Kontakt

Projektbeteiligte
Keine Kontaktdaten vorhanden

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101916
Projekt

Advanced Mastery Learning in der Telemedizin

Telemedizinische und digitale Interaktionen nehmen im ärztlichen Berufsfeld an Bedeutung zu, sind jedoch bisher wenig im Fokus des Medizinstudiums. Ziel des Projektes ist die Unterstützung von Medizinstudierenden im Erwerb von Kompetenzen in Bezug auf telemedizinische ärztliche Kommunikation mit Patient:innen, digital unterstützte klinische Entscheidungsfindungsprozesse sowie digitalen fachlichen Austausch mit Peers und Vorgesetzten über Diagnostik und Behandlung in unbekannten medizinischen Situationen. Die professionelle Weiterentwicklung der Studierenden erfolgt auf Basis von Feedback. Diese Art des Lernens wird als ‚Adaptive Mastery Learning‘ bezeichnet. Ergänzt wird dieser Lernprozess durch Selbsteinschätzung der Studierenden zum Umgang mit Unsicherheit. Unter Mitarbeit von Studierenden, die an einer validierten, formativen telemedizinischen Kompetenzprüfung eines simulierten ersten Arbeitstags im Krankenhaus (TelKomP) teilgenommen haben, werden für die drei digitalen Kompetenzbereiche spezifische Lernmodule und Feedbackinstrumente auf Basis des ‚Adaptive Mastery Learning‘ entwickelt und in ein digitales Kurskonzept integriert. Medizinstudierende im Praktischen Jahr (PJ) erhalten die Möglichkeit, diese Module zu durchlaufen. Nach Teilnahme an dem Kurs nehmen die PJ-Studierenden an TelKomP teil, um ihre Kompetenzentwicklung überprüfen zu können. Die digitale Durchführung des Kurses und der Wirksamkeitsüberprüfung ermöglicht langfristig einen standortunabhängigen Einsatz.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100305
Maßnahme

Erstellung eines Escapespiels für die Vorlesung[.]

Erstellung eines Escapespiels für die Vorlesung Allgemeine Chemie Wir haben für das Escapespiel Rätsel & eine Story konzipiert. Diese haben wir dann in Moodle und H5P realisiert. Anschließend haben wir das Spiel mit KollegInnen und Studierenden getestet. Das erhaltene Feedback haben wir direkt ins Spiel eingebaut. Jedes Foto, Video oder andere Medien haben wir selber erstellt, um das Spiel anschließend als OER zur Verfügung stellen zu können. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

Maßnahme anzeigen
Publikation 100653

Examining the regulation of motivational and comprehension-related problems during collaborative learning

Während des kooperativen Lernens können vielfältige Probleme auftreten, die es für Gruppen erforderlich machen, wirksame Regulationsprozesse einzusetzen. Bislang ist wenig darüber bekannt, (a) welche Arten von Strategien Lernende in solchen Gruppen typischerweise anwenden, um ihr Lernen zu regulieren, und (b) auf welchen sozialen Ebenen (Selbst‑ vs. Co‑ vs. geteilte Ebene) sie diese Strategien einsetzen, um unterschiedlichen Arten von Problemen Rechnung zu tragen, die während der Zusammenarbeit auftreten können. Um diese Fragen zu untersuchen, entwickelten wir vier Fallvignetten, die eine Lerngruppe bei der Prüfungsvorbereitung beschrieben, wobei Probleme systematisch in einem 2×2‑Within‑Subjects‑Design variiert wurden (Vorhandensein vs. Nicht‑Vorhandensein motivationaler bzw. verständnisbezogener Probleme). N = 278 Studierende wurden gebeten zu beschreiben (a) welche Strategien und (b) auf welchen sozialen Ebenen sie diese Strategien in jeder der vier Problemsituationen einsetzen würden. Die Ergebnisse zeigten, dass Studierende auf motivationale Probleme mit mehr motivationalen, jedoch weniger kognitiven Strategien reagieren und auf verständnisbezogene Probleme mit mehr kognitiven, aber einem ähnlich hohen Einsatz motivationaler Strategien. Damit scheinen Studierende motivationale Probleme in einer problemsensitiveren Weise anzugehen als verständnisbezogene Probleme – ein Befund, der sich auch über die verschiedenen sozialen Ebenen hinweg zeigte.

Publikation anzeigen