
INGENIOUS - Zukunftsraum Produktentwicklung
Das Projekt INGENIOUS Zukunftsraum Produktentwicklung adressiert die zunehmenden Anforderungen an die ingenieurwissenschaftliche Ausbildung durch den Aufbau eines modular vernetzten, hybriden Lernökosystems. Studierende werden vom Studienbeginn bis zum Masterabschluss beim Erwerb gestalterisch-kreativer Handlungskompetenz auf der höchsten Bloom/Anderson-Taxonomiestufe Create begleitet.Zentrales Pilotformat ist das studiengangsübergreifende Modul Entwicklungsmethodik, das Grundlagenwissen mit realitätsnahen Entwicklungsaufgaben, Design Thinking, Systems Engineering und digitalen Werkzeugen verknüpft. Adaptives Lernen wird durch einen digitalen Kompetenzkompass, KI-gestütztes Feedback und individuell gestaltete, studierendenzentrierte Lernpfade unterstützt. Innovation Challenges und Makerspace-Prototyping schaffen praxisnahe Anwendungsräume.In Co Creation-Sprints, Peer Mentoring-Programmen und reflexiven Lernformaten übernehmen Studierende aktive Rollen. Die kritische Auseinandersetzung mit KI-Systemen fördert die digitale Souveränität und stärkt die Zukunftskompetenzen. Das Angebot erstreckt sich von der Qualifizierung der Lehrenden in Constructive Alignment und Future-Skills-Orientierung bis hin zur Integration von KI-Kompetenzen in die Hochschullehre.Ein integriertes Wissensmanagement sichert die Qualität der Lernarchitektur und bildet die Grundlage für Transfer, Skalierung und die nachhaltige Verbreitung der entwickelten Konzepte als Open Educational Resources.
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Kuratierte Methodenlehre für den "flipped classroom" im 21. Jahrhundert
Seit einigen Jahren stehen die Universitäten im Wettbewerb mit Online-Angeboten, z.B. in Form von Lernvideos, interaktiven Tools und kompletten Kursen (MOOCs). Gerade in der Statistik gibt es zahlreiche exzellente Lernressourcen online, da die Lerninhalte weltweit standardisiert sind. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach dem Mehrwert der Präsenzuni, besonders in Zeiten von Corona, in denen viele Unis ihre Lehre zumindest zeitweise auf Online- oder Hybridformate umstellen mussten. In diesem Projekt soll es darum gehen, mittels einer umfänglichen Kuratierung digitaler Lernressourcen komplette Lernmodule in der sozialwissenschaftlichen Statistik zu erstellen, vorzugsweise mit frei lizensierten Inhalten. Dadurch werden die Lehrenden davon befreit, eigene digitale Lernressourcen bzw. Vorlesungen zu erstellen. Die dadurch entstehenden Ressourcen sollen dazu genutzt werden, im Rahmen intensiver Betreuung von Präsenzveranstaltungen, die durch digitale Lernressourcen zunächst theoretisch vermittelten Inhalte anhand praktischer Beispiele und Projekte einzuüben und zu vertiefen. Diese Kombination der besten verfügbaren digitalen Inhalte mit intensivem projekt- und forschungsbasiertem Lernen in Präsenz soll das beste beider Welten zusammenbringen und damit das Profil der Präsenzuni schärfen. Gleichzeitig ermöglicht das so geplanten Vorgehen eine bessere Differenzierung von Lehrplänen nach den Vorkenntnissen und Lernbedarfen verschiedener Studierendengruppen.
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Medientechnikausleihe
Die Medientechnikausleihe der HWTG erleichtert Lehrenden und Mitarbeitenden den Zugang zu moderner Ausstattung und unterstützt die Qualität von Lehre und Veranstaltungen. Die Herausforderung, die damit adressiert wird, liegt in der Bereitstellung von flexibel einsetzbarer Technik für unterschiedliche didaktische und organisatorische Anforderungen, ohne dass jede Person eigene Geräte anschafen muss. Die Herangehensweise besteht darin, eine breite Auswahl an Audio-, Video-, Licht- und Präsentationstechnik zentral verfügbar zu machen, die über ein Online-Formular gebucht werden kann. Die Ausgabe und Rückgabe erfolgt im Open Teaching Lab, wo die Geräte durch eine zuständige Person geprüft, gewartet und fachge-recht ausgegeben werden. Im Kontext des Open Learning Centers trägt die Maßnahme dazu bei, innovative Lehr- und Lernformate zu fördern, die technische Ausstattung für alle zugänglich zu machen und die Hochschule insgesamt als modernen Lern- und Arbeitsort zu stärken.
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Entwicklung und Evaluation eines virtuellen Campus für Studierende in den Sozial- und Ge-sundheitswissenschaften. Eine Darstellung des Evaluationsprozesses und erster Teil-Ergebnisse.
Das Projekt „hands on“ entwickelt einen virtuellen Campus für Studierende der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen. Das Ziel ist die Bereitstellung einer Plattform zur selbstbestimmten Studiengestaltung auf der theoretischen Grundlage der Self Determination Theory und dem Modell des sozial-emotionalen Lernens. Zur Betrachtung möglicher Veränderungen in den sozial-emotionalen Kompetenzen von Bachelor-Studierenden im ersten Semester sowie einem potenziellen Zusammenhang dieser Veränderungen mit der Nutzung des virtuellen Campus werden zwei Evaluationen im Mixed Methods Design durchgeführt. Die Evaluation ist noch nicht abgeschlossen, weshalb in diesem Beitrag der Evaluationsprozess sowie erste Teilergebnisse dargestellt und diskutiert werden.
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