
INGENIOUS - Zukunftsraum Produktentwicklung
Das Projekt INGENIOUS Zukunftsraum Produktentwicklung adressiert die zunehmenden Anforderungen an die ingenieurwissenschaftliche Ausbildung durch den Aufbau eines modular vernetzten, hybriden Lernökosystems. Studierende werden vom Studienbeginn bis zum Masterabschluss beim Erwerb gestalterisch-kreativer Handlungskompetenz auf der höchsten Bloom/Anderson-Taxonomiestufe Create begleitet.Zentrales Pilotformat ist das studiengangsübergreifende Modul Entwicklungsmethodik, das Grundlagenwissen mit realitätsnahen Entwicklungsaufgaben, Design Thinking, Systems Engineering und digitalen Werkzeugen verknüpft. Adaptives Lernen wird durch einen digitalen Kompetenzkompass, KI-gestütztes Feedback und individuell gestaltete, studierendenzentrierte Lernpfade unterstützt. Innovation Challenges und Makerspace-Prototyping schaffen praxisnahe Anwendungsräume.In Co Creation-Sprints, Peer Mentoring-Programmen und reflexiven Lernformaten übernehmen Studierende aktive Rollen. Die kritische Auseinandersetzung mit KI-Systemen fördert die digitale Souveränität und stärkt die Zukunftskompetenzen. Das Angebot erstreckt sich von der Qualifizierung der Lehrenden in Constructive Alignment und Future-Skills-Orientierung bis hin zur Integration von KI-Kompetenzen in die Hochschullehre.Ein integriertes Wissensmanagement sichert die Qualität der Lernarchitektur und bildet die Grundlage für Transfer, Skalierung und die nachhaltige Verbreitung der entwickelten Konzepte als Open Educational Resources.
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Business Agility Meets Improvisational Theatre
Zusammen mit Studierenden wird ein Wahlmodul in Form einer englischsprachigen Lehrveranstaltung agil konzipiert und weiterentwickelt. Die neue Modulveranstaltung zielt auf wirtschaftswissenschaftliche Masterstudiengänge an der HTWD ab. Ihr Lerninhalt ist Agile Business Control (Agile Unternehmenssteuerung). Die didaktische Hauptmethode stellen Übungen aus dem Improvisationstheater (abgekürzt Improv) dar. Darunter versteht man eine Theatergattung, in der Szenen improvisiert statt mit festgelegter Handlung gespielt werden. Dabei werden Qualitäten wie Spontanität, Präsenz, Intuition, Wahrnehmung, Offenheit für Neues, Kollaborationsfähigkeit etc. gefördert, um in ungewohnten Situationen spontan selbst neue Verhaltensweisen auszuprobieren und traditionelle Denkmuster zu durchbrechen. Die Methode hat viele Bezugspunkte zu Agilen Steuerungskonzepten wie Zentrierung auf Nutzende, Iteration, Inkrementalität, Experimentieren und Testen sowie Fehlertoleranz. Damit eignet sich Improv hervorragend als didaktisches Mittel, um Agile Denkweisen nachhaltig zu verinnerlichen. Hierfür verfügt der Antragsteller über umfangreiche Kenntnisse geeigneter Improv-Tools. Mit Fokus auf internationale Studierende, interkulturelle Lehr-Lern-Kontexte und Diversität sollen durch die neue Modulveranstaltung fachliche und überfachliche Kompetenzen im Rahmen eines spezifischen Berufsfeldes aktiv entdeckt und erlebt werden sowie integrativ in das Curriculum einfließen.
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Lehrformate: Eigensinnige Orte, Stubborn Places, Devious Places
Zum Projekt „Künstlerische Forschung im urbanen Raum - Zeit Raum Archiv” haben wir 2022 und 2023 Lehrveranstaltungen in Form von zwei Seminaren á 2 SWS und zwei Seminaren á 4 SWS durchgeführt. Dabei handelte es sich um freie Wahlfächer, die sowohl von Architekturstudierenden des Hauses als auch von externen TU-Studierenden verschiedener Fachrichtungen besucht wurden. Die Seminare wurden jeweils von 2 Lehrenden und 3 Gastkritiker*innen unterrichtet und von insgesamt 70 Studierenden absolviert. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Interdisziplinäre Zusammenarbeit in Innovationsräumen. Herausforderungen am Beispiel hochschulischer Lehrentwicklungsprojekte
Interdisziplinäre Zusammenarbeit gilt als zentrale Herausforderung in vielen Forschungsprojekten und ist entsprechend breit diskutiert. Deutlich weniger Beachtung findet bislang die Kooperation in hochschulischen Lehrentwicklungsprojekten, die als Innovationsräume fungieren und auf strukturelle Veränderungen an Hochschulen abzielen. Dieser Beitrag untersucht solche Konstellationen anhand einer qualitativen Interviewstudie mit 20 Projektkoordinator:innen aus drittmittelfinanzierten Entwicklungsprojekten. Die Ergebnisse zeigen, dass sich insbesondere für Hochschulentwicklungsprojekte zwei Besonderheiten ergeben, die auf die Interdisziplinarität der Projektgruppe und die strukturellen Einflüsse der Hochschule zurückzuführen sind. Abschließend sollen Handlungsempfehlungen aus einem diskursiven Workshop-Format für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in Projekten gegeben werden.
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