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Mixed Reality Training in der Sozialen Arbeit

Kommunikation ist eine der zentralen Kompetenzen in der Sozialen Arbeit, da sie die Grundlage professionellen Handelns ist. Standardisierte Trainings sind in diesem Bereich jedoch bislang wenig verbreitet, insbesondere KI-gestützte Trainings stehen erst am Anfang ihrer Entwicklung. Das beantragte Projekt setzt hier an und entwickelt innovative Mixed-Reality-Stationen an der Dualen Hochschule Gera-Eisenach für den Studienbereich Soziale Arbeit. Studierende erarbeiten in Wahlpflichtfächern gemeinsam mit Lehrenden und Praxispartner:innen die Grundlage für praxisnahe Trainingsstationen, bei denen zunächst an einer sprachbasierten KI-Übungsstation mit Avatar und danach in einem realitätsnahen Rollenspiel mit Simulationsklient:innen kommunikative Handlungskompetenzen gestärkt werden. Die aktive Mitgestaltung der dual Studierenden und die enge Verzahnung von Theorie und Praxis gewährleisten, dass das Training den tatsächlichen Anforderungen des Berufsfeldes entspricht. Die Wirksamkeit des Trainings wird durch eine kontinuierliche Mixed-Methods-Evaluation überprüft. Mittels hochmoderner Audio- und Videoaufzeichnungstechnik können die Gespräche zudem live verfolgt, detailliert nachbesprochen sowie für weitere Lehrveranstaltungen und kompetenzorientierte Prüfungen genutzt werden.?Das Projekt fördert nicht nur die Studierenden der DHGE, sondern bietet durch die Veröffentlichung der Lehrmaterialien ein Modell mit hohem Transferpotenzial für die praxisorientierte Lehre an Hochschulen.;

Auf einen Blick

Kontakt

Projektbeteiligte
Katharina WickProjektleiter:in
Elias KühnelStellvertretende Projektleiter:in, Projektmitarbeiter:in

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Projekt 101527
Projekt

Co-produktive Lehrfoschung Arbeit und Flucht

Das Projekt zielt darauf ab, einen innovativen Ansatz für partizipative und co-produktive Lehrforschung im Kontext des Bachelor-Studiengangs Nachhaltige Sozialpolitik zu erarbeiten. Partizipation und Einbezug nicht-akademischen Wissens in den Lehrkanon entspricht Prinzipien der Transferorientierung zwischen Forschung und Praxis und des Service Learning, die im Lehrbetrieb bislang nicht hinreichend berücksichtigt werden. Ziel ist es, Studierende durch Praxiserfahrung auf ihre berufliche Tätigkeit im Kontext der Sozialpolitik in einer sich transformierenden Gesellschaft vorzubereiten. Inhaltlich soll im Themenfeld Arbeit und Flucht gemeinsam mit geflüchteten Frauen und kommunalen Praxipartner:innen der Zugang zum Arbeitsmarkt analysiert und Best-Practice Beispiele zu Bildungs- und Beratungsangebote von Jobcentern und Sammelunterkünften untersucht werden. Für geflüchtete Frauen ist die Integration in den Arbeitsmarkt ein Konfliktpotential, das es durch Empowerment-Räume wie Bildungs- und Beratungsangebote zu minimieren gilt (Menke/Ullmann 2024). Wichtig ist uns dabei, Forschung mit Geflüchteten zu machen und nicht über sie (Dilger et al. 2017: 126; Krause 2016: 1f.) wodurch die Notwendigkeit der Forschung aus forschungsethischer Perspektive begründet werden kann. Mittels innovativer empirischer Methoden (z.B. PhotoVoice) werden die Blickwinkel geflüchteter Frauen partizipativ eingebunden. Kooperationen mit dem Hochschulnetzwerk Bildung durch Verantwortung e.V. werden angestrebt.

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Maßnahme 100865
Maßnahme

Video-Talkshowrunde

Wissensinhalte zu Nachhaltigkeitsthemen, wie Überfluss – transformative Umweltpolitik, Biodiversitätskrise, soziale Landwirtschaft etc. werden als Videos zur Verfügung gestellt. In kleinen Gruppen entscheiden sich die Studierenden für je ein oder zwei Videothemen. Diese diskutieren sie dann als informierte „Talkshow-Gäste“ im Plenum in Form einer Videodiskussion mit den anderen Studierenden und setzen sich dadurch mit den Fachinhalten intensiv auseinander. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

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Publikation 100501

GenAI-Chatbots as Debriefers: Investigating the Role Conformity and Learner Interaction in Counseling Training

Debriefing is essential for the effectiveness of simulation-based training but is generally considered resource-intensive. Generative Artificial Intelligence (GenAI)-based debriefing can be an alternative to human debriefers. However, there is no research yet whether GenAI chatbots can take up this role and how learners react to them. This paper presents a qualitative analysis of a debriefing following a counseling training conducted in Virtual Reality (VR) with the support of a GenAI chatbot. The debriefing helped students to analyze their experiences and application of consulting techniques. The analysis of the chatlogs (n = 22) are focused on the role conformity of the bot and the students’ ability to reflect their behavior within VR. The results revealed the chatbot’s strong role conformity but also its tendency for overly complimentary answers. However, this bias does not seem to influence students’ self-reflection. Instead, they maintained a self-critical attitude. Future research on AI-assisted debriefing could expand on these findings in related areas.

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