
Interaktive Tragwerksplattform für Architektur
InTrArc ist ein innovatives Lehrprojekt zur digitalen und didaktischen Neugestaltung der Tragwerkslehre in der Architekturausbildung. Es adressiert eine zentrale Herausforderung der Lehre: den Transfer von abstrakten statischen Prinzipien zu realen Bauwerken. InTrArc setzt hier an und entwickelt eine webbasierte Lernplattform, die reale Tragwerke virtuell erfahrbar macht. Nutzer*innen können Tragstrukturen interaktiv erkunden, wobei Belastungen, Materialeigenschaften und statische Nachweise in Echtzeit sichtbar werden. Veränderungen wirken sich unmittelbar auf Baukosten, Masse und CO?-Emissionen aus und fördern so ein nachhaltiges, praxisnahes Verständnis von Statik und Konstruktion.Didaktisch basiert InTrArc auf konstruktivistischen Prinzipien, insbesondere dem forschenden Lernen. Die Plattform fördert durch unmittelbares Feedback und visuelle Rückmeldung die kognitive Aktivierung und stärkt das Vertrauen in die eigene Problemlösefähigkeit. Unterschiedliche Lerntypen finden durch vielfältige Zugänge von analytisch bis visuell-räumlich einen individuellen Einstieg. Studierende sind von Anfang an in die Konzeption, Erprobung und Evaluation eingebunden und gestalten die Plattform aktiv mit.Ziel ist eine niedrigschwellige, motivierende Lernumgebung, die sich curricular verankern lässt. InTrArc verbindet technische Innovation mit didaktischer Fundierung und leistet damit einen Beitrag zur digitalen Transformation der Architekturlehre.
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Intersektionalität im Lehren und Lernen
Die Diversität der Studierenden an der TU Dortmund wirkt sich stark auf ihre Lernbedürfnisse aus. Diese können nur adressiert werden, wenn Lehrende und Lernende situierte Intersektionalität gemeinsam konzeptualisieren und diese konstruktivistisch in die Lehrpraxis (Curricula, Prüfungen und Lernumgebungen) integriert wird. Das Projekt fokussiert die Herausforderungen der Studierenden in einem Modul des Bachelorstudiengangs Wirtschaftswissenschaften an der TU Dortmund. Unter Berücksichtigung der Heterogenität der Studierenden wird beabsichtigt, ihre wissenschaftlichen Fähigkeiten und Kompetenzen zu Diversität und Inklusion intersektional auf- und auszubauen.Hierbei werden folgende Projektaktivitäten und -ziele verfolgt: a) eine Bestandsaufnahme von Intersektionalität im Lernraum, b) die Zusammenstellung von Beispielen für Herausforderungen im Zusammenhang mit Intersektionalität in unterschiedlichen Arten von Organisationen, c) die Erstellung einer digitalen Lernumgebung zur Veranschaulichung dieser Herausforderungen, d) die Implementierung von herausforderungsbasiertem Lernen im Lernraum mittels Projekt- und Gruppenarbeit sowie, e) die Neugestaltung der Prüfung zur Berücksichtigung von situierter Intersektionalität. Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu gewährleisten, werden Maßnahmen zum Wissenstransfer innerhalb der Fakultät Wirtschaftswissenschaften sowie auf universitätsweiter und -übergreifender Ebene durchgeführt.
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Didaktischer VR-Einsatz im Lehramtsstudium
Der 90-minütige Micro-Workshop sensibilisiert Lehramtsstudierende für den Einsatz von Virtual Reality (VR) in Lehr-Lernprozessen. In drei Phasen (Impuls, Erkundung, Debriefing) werden technologische Grundlagen vermittelt, VR-Szenarien ausprobiert und Einsatzmöglichkeiten für den zukünftigen Unterricht reflektiert. Ziel ist es, Lehramtsstudierende praxisnah an die Potenziale und Herausforderungen immersiver Lernumgebungen heranzuführen.
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