Projekt Bühne
StiG 2.0
Projekt
Zur Suche

Studium der individuellen Geschwindigkeit 2.0

Als Hochschule für angewandte Wissenschaften steht die Hochschule Esslingen (HE) vor der Herausforderung, Studierende mit zunehmend heterogenen Bildungsbiografien und sozialen Hintergründen auszubilden. Um Studierenden mit individuell verschiedenen Lernmöglichkeiten einen erfolgreichen Studienabschluss zu ermöglichen, soll das Projekt „StiG 2.0“ das bereits an der HE etablierte Studienmodell „Studium in individueller Geschwindigkeit“ (StiG), systematisch und entsprechend dem erhobenen Bedarf der Studierenden weiterentwickeln.Das bisherige StiG enthält eine Studienzeitverlängerung in den ersten drei Semestern und zielt vor allem darauf ab, Studierenden mit fachlichen Defiziten einen sanfteren Einstieg in das Studium zu ermöglichen. Für Studierende mit Familienverantwortung oder parallel Berufstätige greift das bisherige StiG allerdings zu kurz, da auch nach den Anfangssemestern keine reguläre Studiengeschwindigkeit erreicht werden kann.Um allen Studierenden gerecht zu werden, wollen wir eine Lern- und Studienumgebung schaffen, die unterschiedliche Hintergründe und Bedarfe berücksichtigt, ohne die fachlichen Anforderungen zu senken. Ziel ist es, dass alle Studierenden trotz individueller Voraussetzungen erfolgreich studieren und gegebenenfalls verschiedene Geschwindigkeiten im Studienverlauf wählen können. Dazu sollen für alle passende, verbindliche Strukturen geschaffen werden und didaktische Innovationen, wie z.B. KI gestützte Lernhilfen, Einzug halten.

Auf einen Blick

Kontakt

Projektbeteiligte
Jörg NitzscheProjektleiter:in

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101740
Projekt

Nachhaltige Lebensmittelerzeugung in der integrierten Aquakultur

Für die adäquate Versorgung der Weltbevölkerung mit hochwertigen Nahrungsmitteln gilt es als sicher, dass nur Aquakultur den Bedarf an Fisch in Zukunft decken kann. Ziel von NaLeA ist es, den Studierenden ein Modul in den Masterstudiengang „Sustainable Water Management and Engineering“ mit dem Titel „Ressourceneffiziente Lebensmittelproduktion in integrierter Aquakultur“ mit innovativen, praktischen und selbstbestimmten Lehrinhalten bereitzustellen. Die Studierenden bringen im Modul in einem alternierenden virtuellen Raum und der Realität eine spezielle Form eines Unternehmens, eine integrierte Aquakultur, zur theoretischen Marktreife. Die Lehrenden nehmen unterstützend Anteil aber greifen nicht direkt ein, wodurch auf innovative Art und Weise vom klassischen Lehrkonzept abgewichen wird. Durch Perspektivenwechsel erlernen die Studierenden die Sicht- und Arbeitsweisen aller vor-und nachgelagerten Sektoren und erwerben Methodenkompetenz mit modernster Technik unter Nutzung der Digitalisierung zur selbstständigen und lösungsorientierten Anwendung von nachhaltigen Managementverfahren. Durch Verschmelzung interaktiver virtueller Aspekte mit realer Anlagentechnik sollen für die Studierenden tiefere Erkenntnisse als bisher zu gewinnen sein. Die theoretischen Lehrinhalte der anfänglichen Vorlesungen vermitteln die Grundlage der praktischen Arbeiten und diese praktische Anwendung vertieft wiederum das theoretische Wissen auf eine besondere Art und Weise.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100701
Maßnahme

technische Akquise und Anpassung von VR-Hard- und Software

Massnahme 4 ist die technische Akquise und Anpassung von VR-Hard- und Software im Projekt VR-Hybrid (https://transferkiosk.net/p/101442). Dabei wird primär die erforderliche Hardware und Software beschafft. Für die Projektlaufzeit wurde eine Lizenz von EngageXR (https://engagevr.io/) erworben, für die Arbeit mit VR über die Projektlaufzeit hinaus wird an einer eigenen Lösung gearbeitet.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100704

Both, Göde; Ebeling, Smillo; Günther, Felicitas; Herchenbach, Simon; Kraher, Anna & Schmitz, Sigrid (2025): Open Educational Resources entwickeln: Herausforderungen für Gendering MINT digital.

Der Beitrag gibt einen Überblick zum Portal Gendering MINT digital, dem Vorgängerprojekt von Gendering MINT didaktisch-digital. Die Entwicklungen der OER als Lerneinheiten zum Selbststudium für Studierende zu in fachübergreifenen Genderaspekten und fachspezifischen Verortungen in Biologie, Chemie, Physik, Informatik und Mathematik werden vorgestellt. Der Beitrag setzt sich zudem mit den Herausforderungen und Möglichkeiten digitaler Lernunterstützungen auseinander. In: Martina Erlemann & Sandra Huch (Hrsg.), Gender & Diversity Studies in MINT meets Naturwissenschaftsdidaktik (S. 103-130). Wiesbaden: Springer. Edition Fachdidaktiken.

Publikation anzeigen