
Bewegung: Lernfaktor in allen Fächern
Bewegung kann das (fachliche) Lernen von Schüler:innen fördern. In deutschen Schulen kommt Bewegung abseits des Schulsports trotzdem nur selten zum Einsatz. Dies ist zum großen Teil darauf zurückzuführen, dass Lehramtsstudierende nicht systematisch mit dem Nutzen von Bewegung konfrontiert werden und Lehrkräfte letztlich nicht über die notwendigen Kompetenzen verfügen. Aus diesem Grund macht das Projekt "BeLe 4 ALL" den Lehramtsstudierenden aller Fächer das Thema zugänglich. Im Rahmen eines Inverted Classroom"-Modells, welches digitale Selbstlernmodule mit diskursiven Präsenzphasen und praktischen Erprobungen verbindet, werden drei inhaltliche Stränge thematisiert:1. das Lernen mit Bewegung (Unterrichten in einem bewegungsfreudigen Klassenzimmer),2. das Lernen in Bewegung (Einsatz von Bewegung als lernbegleitende und lernförderliche Methode) und3. das Lernen durch Bewegung (Verwendung von Bewegung als lernerschließende Methode).Die wissenschaftliche Begleitforschung sowie die auf deren Ergebnissen aufbauenden OER-Materialien (Open Educational Resources) zielen darauf ab, dass das Projekt nicht nur für Lehramtsstudierende der Universität Duisburg-Essen einen Gewinn darstellt; Konzepte und Materialien werden nachhaltig verfügbar gemacht und können von Lehrenden anderer Einrichtungen genutzt werden. Dadurch leistet das Projekt einen wertvollen Beitrag zur bundesweiten Diskussion um zukunftsweisende Hochschuldidaktik und Lehrkräftebildung.
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Stahlbau 4.0: Digitalisierte Planung und Fertigung
Das moderne Aufgabenfeld im Bauwesen befindet sich durch die voranschreitende Digitalisierung im stetigen Wandel. Um materialeffizient zu bauen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, wird vermehrt auf serielles Bauen mit einem hohen Automatisierungsgrad gesetzt. Besonders im konstruktiven Stahlbau hängen die digitale Planung, die automatisierte Fertigung sowie die Montage von Bauteilen unmittelbar zusammen, erfolgen jedoch räumlich und zeitlich getrennt. Dies erfordert ein hohes Maß von interdisziplinärer Kommunikation aller Projektbeteiligten.Erste Teilaspekte der digitalisierten Planung, wie bspw. die Vernetzung von Planungsständen mit dem Building Information Modeling sind bereits in der universitären Lehre repräsentiert. Im Rahmen des Projekts DigiStahl erfolgt die ganzheitliche Betrachtung von Planung, Fertigung und Montage sowie der gegenseitigen Wechselwirkungen in einem Co-Learning-Lab (CLL). Im CLL planen die Studierenden kooperativ ein Beispielbauwerk und begleiten dieses durch die automatisierte Fertigung in einer Lehrwerkstatt mit CNC-Fräsen, Wasserstrahlschneideanlage und Schweiß-Cobot bis zur Fertigstellung.Durch den ganzheitlichen Ansatz des CLL-Konzepts erlernen die Studierenden digitale Planungskompetenzen im konstruktiven Ingenieurbau. Die interkulturelle Kommunikation wird anhand der Arbeit im Projektteam gezielt gefördert. Das Lehrkonzept ist auf weitere Bereiche des digitalen Bauens und in andere Hochschulen übertragbar.
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Digitaler Zwilling durch Minimum Viable Product
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Diversität und Digitalität in der Hochschullehre
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