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forschen x gestalten

Qualitative Forschung und Gestaltung bieten Potenziale für den Erwerb zentraler Zukunftskompetenzen wie Fähigkeiten der Perspektivübernahme, des Problemlösens sowie der anlass- und zielgruppenbezogenen Kommunikation. Die Hochschule Magdeburg-Stendal bietet bereits Angebote zur Aneignung qualitativer Forschung sowie zu Grundlagen und Praxis der Gestaltung. Bisher sind diese jedoch nicht miteinander verschränkt. Eine Verschränkung beider Perspektiven ermöglicht einerseits soziale Wirklichkeiten bzw. Wissens- und Wahrnehmungskulturen zu beforschen und andererseits Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung auszuloten. Ziel des Projekts forschen x gestalten ist daher die Entwicklung, Erprobung und curriculare Verankerung eines projektorientierten und interdisziplinären Lehrkonzepts, in dem Studierende mithilfe qualitativer Forschung und Gestaltung gesellschaftlich relevante Probleme identifizieren, Prototypen zur Adressierung dieser Probleme entwickeln und diese zielgruppenspezifisch präsentieren. Zur verbesserten Studierbarkeit ist das Lehrkonzept „Vom Problem zum Prototyp: forschend verstehen, gestalterisch verändern“ in drei Mikromodule gegliedert, die zusammenhängend oder einzeln belegt werden können. Durch die Stärkung gestalterischen und forschenden Denkens und Handelns leistet das Projekt einen Beitrag zu einem zukunftsfähigen Kompetenzprofil der Studierenden. Zudem trägt es zur Weiterentwicklung der interdisziplinären Lehre an der Hochschule Magdeburg-Stendal bei.

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Deutsches Zentrum für digitale Aufgaben

Revolutionär. So werden häufig die durch Digitalisierung getriebenen Entwicklungen bezeichnet, die sich in allen Bereichen der akademischen Bildung niederschlagen. In allen Bereichen? Nein! Im Bereich der digitalen Aufgaben klafft eine riesige Lücke zwischen vorhandenem und genutztem Potenzial im Hinblick auf den Einsatz und die Verbreitung der besten verfügbaren Technologie. Dies bindet personelle Ressourcen, bremst eine stärkere Individualisierung des Lernens, auch und gerade unter Berücksichtigung von Diversität und Bildungsgerechtigkeit, und wirkt sich erschwerend auf den Lernerfolg aus. Die Lücke führt dazu, dass Möglichkeiten zur Senkung der Studienabbruchquoten in erheblichem Maße ungenutzt bleiben. Ziel des Projekts ist es daher, ein Deutsches Zentrum für digitale Aufgaben in der Hochschullehre (DZdA) zu etablieren. Dieses soll erstmals allen Hochschulen den Zugang zu qualitätsgeprüften, mehrsprachigen digitalen Aufgaben der besten verfügbaren Technologie ermöglichen und damit die Entwicklung und den Einsatz digitaler Aufgaben in den WiMINT-Fächern bei allen Lehrenden fördern, beides über die Projektlaufzeit hinaus verstetigen und so seine Wirkung auf die Lehrarchitektur aller Hochschulen nachhaltig entfalten. Die Strahlkraft dieses Innovations- und Erneuerungsprozesses entwickelt sich dabei bottom-up aus der Community über die Verbundhochschulen und die landes- und bundesweit agierenden Partner des Projektvorhabens mit bereits über 170 AkteurInnen in Deutschland.

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Hybride handlungsorientierte Lernräume zur Stärkung sozial-emotionaler Lernprozesse in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften [1]

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