
Lernplattform für innovatives Musizieren
Das Projekt ai.muse entwickelt und pilotiert eine innovative digitale Lernplattform für Musikstudierende, die individuelles Üben und Ensemblearbeit mit KI-gestützter Begleitung flexibel ermöglicht. Die Plattform ergänzt die künstlerische Präsenzlehre durch steuerbare digitale Begleitszenarien, sodass realitätsnahe Übesituationen und virtuelle Orchesterproben unabhängig von Zeit und Ort möglich werden.Die Initiative stammt von einem internationalen Studierenden und wird kollaborativ mit Studierenden, Lehrenden und technischen Expert*innen umgesetzt. Im Mittelpunkt stehen Studierendenpartizipation, nachhaltige Verankerung und besondere Innovation durch Integration anspruchsvoller, polyphoner Instrumente wie dem Klavier. Über 100 Studierende wirken an Konzeption, Entwicklung und Erprobung der Plattform mit, gestalten Inhalte und reflektieren die Anwendung im Lehralltag. Der Arbeitsplan umfasst fünf Arbeitspakete: Aufbau und Organisation, technische Implementierung, Content-Erstellung und Pilotierung, KI-Integration sowie Evaluation und Transfer. Die Plattform fördert exploratives, selbstgesteuertes Lernen und schafft neue Lernräume. Lehrende und Studierende profitieren von unmittelbarem Feedback, flexibler Nutzung und einer nachhaltigen Struktur, die über das Projekt hinaus an der Fakultät verankert wird. Evaluation und Dissemination sichern die Wirksamkeit und den Transfer der Projektergebnisse.
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Reallabore zu nachhaltigen Bauweisen
Die Herausforderungen im Bausektor aufgrund des Klimawandels und zunehmender Ressourcenknappheit verdeutlichen, dass nicht nur das Planen und Bauen, sondern auch die Lehre angepasst werden muss. Lehrformaten, die reale Fragestellungen thematisieren und kooperative Arbeitsprozesse zusammen mit Expert:innen außerhalb der Hochschule ermöglichen, kommen dabei besondere Bedeutung zu. ReLAB zielt darauf ab, forschendes Lernen in Reallaboren anhand aktueller Hochbauthemen und in kooperativer Zusammenarbeit zwischen Studierenden der Fakultät Architektur, Bau und Umwelt, Lehrenden und inter- und transdisziplinären hochschulexternen Akteur:innen zu erproben. Wissenschaftliche Fragestellungen werden in Reallaboren mit der komplexen Lebenswelt konfrontiert. Wesentliche Grundlage dafür ist, dass nachhaltige Bauweisen nicht nur technische und räumliche, sondern auch soziale Innovationen erfordern. In verschiedenen Lehrformaten werden Studierende in Forschungsprozesse einbezogen und lernen, sich disziplinübergreifenden wissenschaftlichen Themen im Bereich nachhaltiger Bauweisen zu widmen. In inter- und transdisziplinären Lehr-Lern-Szenarien werden durch transformatives Experimentieren mehrdimensionale Lösungsansätze erarbeitet. ReLAB bietet Lehrenden und Studierenden dafür ein Umfeld, in dem neue Prozesse des partizipativen Denkens und Machens zusammen mit externen Akteur:innen angestoßen sowie Ideen und Konzepte kontinuierlich diskutiert und in der Stadtgesellschaft sichtbar gemacht werden.
Projekt anzeigen
Festival of Digital Connections für Studierende
Anfang Oktober 2022 fand an der Uni Göttingen drei Tage lang das Festival of Digital Connections statt. Etwa 200 überwiegend niedersächsische Studierende nahmen daran für drei Tage teil. Das Programm umfasste rund 40 Workshops, Keynotes, eine Toolmesse und Diskussionen zu Studium und Leben im Kontext der Digitalisierung.
Maßnahme anzeigen
Students as Partners - Umsetzung des Ansatzes in einem Forschungsprojekt
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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