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Pop-Up-Newsroom für WissKomm in der Lehre

Das Projekt bringt Wissenschaftskommunikation direkt in die Fachlehre – mit einem mobilen Newsroom, der in 30 Minuten in jedem Raum einsatzbereit ist. Der Pop-Up-Newsroom integriert sich in bestehende Lehrveranstaltungen und verwandelt diese temporär in lebendige Redaktionen.Unter simuliertem Zeitdruck arbeiten Studierende an kompakten Formaten wie 60-Sekunden-Statements oder Faktenchecks. Diese Verdichtung fördert ein tieferes Fachverständnis, denn nur wer ein Thema durchdrungen hat, kann es auf seinen Kern reduzieren. Die Ergebnisse können später zu Formaten wie Wissenschaftsblogs oder Podcasts weiterentwickelt werden.Lehrende werden in Workshops darauf vorbereitet, den Pop-Up-Newsroom selbst einzusetzen und bei der Durchführung begleitet. Sie lernen, wissenschaftliche Inhalte verständlich zu vermitteln und Studierende durch den Einsatz des Formats zu fördern.Besonders engagierte Studierende können als "SciComm-Fellows" Teil des Teams werden und ihre Kommilitonen unterstützen. Ein comic-basierter "Guerilla Guide to Science Communication" liefert praktische Anleitungen und Checklisten für alle Teilnehmenden.Ziel ist es, Lehrenden praktische Methoden zu zeigen, wie sie Wissenschaftskommunikation in ihre Lehre einbinden können. Studierende stärken dabei ihre Vermittlungsfähigkeiten und kritische Medienkompetenz. Der Ansatz kombiniert journalistische Techniken mit akademischer Lehre und erweitert das Kompetenzprofil der Studierenden – unabhängig von ihrem Fachgebiet.

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Projekt 101268
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Immersive Lernwelt für Achtsamkeitsangebote

In den letzten Jahren haben stressbedingte und psychische Belastungen Studierender u.a. durch die Digitalisierung, COVID-19 und Hochschulreformen rapide zugenommen. Um dem entgegenzuwirken, bieten einige Hochschulen (HS) erfolgreich Achtsamkeitsangebote (AsA) an. Sie werden jedoch der steigenden Nachfrage nicht gerecht, denn die Angebote sind aufgrund fehlender finanzieller, personeller und technischer Ressourcen rar, meist orts- und zeitabhängig sowie auf wenige Teilnehmende begrenzt. Innovative und bedarfsgerechte Lernangebote sind notwendig, die langfristig und ressourcenschonend genutzt werden können.Das Projekt „Im8sam“ verfolgt einen innovativen und nachhaltigen Ansatz zum Thema Achtsamkeit im HS-Kontext. Zur Stärkung der psychischen Gesundheit Studierender und für deren Selbst- und Stressmanagement im Studium sowie späteren beruflichen Alltag soll gemeinsam mit Studierenden und ExpertInnen eine immersive Lernwelt für AsA konzipiert und erstellt sowie in einem Lehrmodul erprobt werden. In der Lernwelt können Studierende allein oder gemeinsam mit KommilitonInnen in realistisch oder utopisch gestaltete virtuelle 3D-Achtsamkeitswelten eintauchen und sich verschiedene AsA mit unterschiedlichen Anleitungsimpulsen für die Anwendung im (Studien-)Alltag aneignen. Die Lerninhalte und Übungen können ressourcenschonend, zeit- und ortsunabhängig, mit oder ohne Virtual Reality Brille genutzt werden. Dieser Ansatz ist im deutschsprachigen Raum bisher einzigartig.

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Laterale Führung in der Projektkoordination

Projektkoordinator:innen in Hochschulentwicklungsprojekten tragen Mitverantwortung für den Projekterfolg, haben aber meist keine formale Weisungsbefugnis gegenüber den Teilprojekten und Projektmitarbeitenden. Diese Maßnahme dokumentiert Strategien für eine wirksame Koordination ohne Hierarchie. Der Ansatz basiert auf drei Säulen: aktive Legitimation durch die Projektleitung, Aufbau tragfähiger Arbeitsbeziehungen zu allen Beteiligten und das Schaffen von erkennbarem Mehrwert für das Gesamtprojekt. Ziel ist es, dass die Koordination als hilfreiche Instanz wahrge-nommen wird, nicht als zusätzliche Kontrollschicht.

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Publikation 100131

Evaluation von Studium und Lehre ko-kreativ gestalten

Der Begriff Ko-Kreation ist trotz seiner bis in die 60er Jahre zurückgehenden Historie im Hochschulkontext noch relativ neu. Um aufzuzeigen, wo ko-kreative Ansätze in der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre bereits Anwendung finden oder worin die Potentiale und Risiken liegen, versammelt die Publikation zentrale Beiträge einer Jahrestagung des Arbeitskreises Evaluation der HAW in NRW in 2024. Auf ihr wurden ko-kreative Projekte vorgestellt, die aktuelle Praxis in Evaluation und Qualitätsentwicklung reflektiert sowie neue Anwendungsbezüge aufgezeigt und gemeinsam mit Teilnehmenden aus den Bereichen Evaluation, QM und Hochschuldidaktik sowie Studierenden und Lehrenden diskutiert. Einleitend führen die Herausgeber:innen in Konzept, Herkunft, Trends und konkrete Praxisbeispiele für Ko-Kreation in Lehre, Curriculums- und Organisationsentwicklung ein und diskutieren Implikationen, Chancen und Herausforderungen für das Feld. In den folgenden 14 Beiträgen (begutachtet im Double-Blind-Peer-Review-Verfahren) werden ko-kreativ angelegte Evaluations- und Entwicklungsprojekte an Hochschulen sowie Praxisbeispiele, die partizipative bis ko-kreative Elemente in die Prozesse der Qualitäts- und Studiengangsentwicklung systematisch integrieren, vorgestellt und reflektiert, sowie das Feld der Lehrveranstaltungsevaluation teils anhand von Interviewstudien beleuchtet und mit Blick auf die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Instrumentariums diskutiert.

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