Projekt Bühne
TeachTrans
Projekt
Zur Suche

Pop-Up-Newsroom für WissKomm in der Lehre

Das Projekt bringt Wissenschaftskommunikation direkt in die Fachlehre – mit einem mobilen Newsroom, der in 30 Minuten in jedem Raum einsatzbereit ist. Der Pop-Up-Newsroom integriert sich in bestehende Lehrveranstaltungen und verwandelt diese temporär in lebendige Redaktionen.Unter simuliertem Zeitdruck arbeiten Studierende an kompakten Formaten wie 60-Sekunden-Statements oder Faktenchecks. Diese Verdichtung fördert ein tieferes Fachverständnis, denn nur wer ein Thema durchdrungen hat, kann es auf seinen Kern reduzieren. Die Ergebnisse können später zu Formaten wie Wissenschaftsblogs oder Podcasts weiterentwickelt werden.Lehrende werden in Workshops darauf vorbereitet, den Pop-Up-Newsroom selbst einzusetzen und bei der Durchführung begleitet. Sie lernen, wissenschaftliche Inhalte verständlich zu vermitteln und Studierende durch den Einsatz des Formats zu fördern.Besonders engagierte Studierende können als "SciComm-Fellows" Teil des Teams werden und ihre Kommilitonen unterstützen. Ein comic-basierter "Guerilla Guide to Science Communication" liefert praktische Anleitungen und Checklisten für alle Teilnehmenden.Ziel ist es, Lehrenden praktische Methoden zu zeigen, wie sie Wissenschaftskommunikation in ihre Lehre einbinden können. Studierende stärken dabei ihre Vermittlungsfähigkeiten und kritische Medienkompetenz. Der Ansatz kombiniert journalistische Techniken mit akademischer Lehre und erweitert das Kompetenzprofil der Studierenden – unabhängig von ihrem Fachgebiet.

Auf einen Blick

Kontakt

Projektbeteiligte

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101791
Projekt

Marburg Skills: Förderung von Future Skills durch transdisziplinäre Studierendenprojekte zu großen gesellschaftlichen Herausforderungen

Die Bewältigung „großer gesellschaftlicher Herausforderungen“ kann nur in inter- und transdis-ziplinären Kontexten gelingen. Mit dem beantragten Projekt Marburg Skills befähigt die Phi-lipps-Universität ihre Studierenden, sich großen gesellschaftlichen Herausforderungen in digitali-sierten Lebens- und Arbeitswelten zu stellen. Im innovativen Format des Marburg Moduls arbei-ten dazu Studierende und Lehrende gemeinsam in inter- und transdisziplinären Projekten. Damit diese Zusammenarbeit zukünftig in der Breite aller Bachelorstudiengänge gelingt, muss das neue Lehr-Lernformat der fachspezifischen Diversität von Studierenden und Lehrenden gerecht werden. Dafür sind die Entwicklung von die Projektarbeit begleitenden digitalen Selbst-lernangeboten, deren Organisation in einer digitalen Lehr-Lern-Bibliothek sowie die Unterstüt-zung der Projektteambildung über eine Onlineplattform notwendig. Diese Elemente werden durch das neu zu gründende Marburg Skills Center organisiert und koordiniert, welches zudem die Lehrenden in professionellen Lerngemeinschaften vernetzt, Qualifizierungsangebote für hybride transdisziplinäre Lernformen anbietet und die Weiterentwicklung der Marburg Skills wissenschaftlich begleitet.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100041
Maßnahme

Die App StudiSQ als Lehr- und Lernwerkzeug

Gamification-Strategien können die Lernmotivation nachhaltig steigern. Um diesen positiven Effekt zu nutzen und unter Beachtung datenschutzrelevanter Aspekte in den Hochschulalltag zu integrieren, ist im Rahmen des sachsenweiten Verbundprojektes „Digitalisierung der Hochschulbildung in Sachsen (D2C2)“ die App StudiSQ entstanden, die diesen Ansatz nutzt, indem die App Lehrinhalte als Quiz vermittelt und Gamification-Elemente wie Ranglisten und Abzeichen zur Förderung der Motivation einsetzt. Entwickelt wurde die App durch Studierende im Rahmen des Masterstudiengangs „Medieninformatik und Interaktives Entertainment“ an der Hochschule Mittweida in Zusammenarbeit mit Lehrenden. Im Unterschied zu vergleichbaren auf dem Markt existierenden Apps können die Lehrenden und Studierenden beim Einsatz von StudiSQ sicher gehen, dass keine Daten aus dem Hochschulkontext nach außen gelangen.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100250

Interdisziplinäre Zusammenarbeit in Innovationsräumen. Herausforderungen am Beispiel hochschulischer Lehrentwicklungsprojekte

Interdisziplinäre Zusammenarbeit gilt als zentrale Herausforderung in vielen Forschungsprojekten und ist entsprechend breit diskutiert. Deutlich weniger Beachtung findet bislang die Kooperation in hochschulischen Lehrentwicklungsprojekten, die als Innovationsräume fungieren und auf strukturelle Veränderungen an Hochschulen abzielen. Dieser Beitrag untersucht solche Konstellationen anhand einer qualitativen Interviewstudie mit 20 Projektkoordinator:innen aus drittmittelfinanzierten Entwicklungsprojekten. Die Ergebnisse zeigen, dass sich insbesondere für Hochschulentwicklungsprojekte zwei Besonderheiten ergeben, die auf die Interdisziplinarität der Projektgruppe und die strukturellen Einflüsse der Hochschule zurückzuführen sind. Abschließend sollen Handlungsempfehlungen aus einem diskursiven Workshop-Format für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in Projekten gegeben werden.

Publikation anzeigen