Projekt Bühne
SKILL-KI
Projekt
Zur Suche

Schreiben in Lehre und Lernen trotz und mit KI

Das Projekt SKILL-KI adressiert die Herausforderung, wissenschaftliches Schreiben im Kontext generativer KI neu zu denken. Im Zentrum steht Schreiben als Denk- und Erkenntnisprozess, der durch geeignete didaktische Konzepte gestärkt wird. Ziel ist es, Methoden und Prüfungsformate zu entwickeln, die eigenständiges Denken, Argumentationsfähigkeit und den reflektierten Einsatz von KI fördern. Durch innovative Lehrangebote, OER-Materialien und dialogische Formate wie das KI-Café wird Schreiben als sozialer und lernwirksamer Prozess erfahrbar gemacht und nachhaltig in der Hochschullehre verankert.

Auf einen Blick

Ausführliche Beschreibung

Wissenschaftliches Schreiben ist nicht allein Mittel zum Zweck der Texterstellung. Im Prozess werden Gedanken generiert, geschärft und verworfen. Schreiben ist somit auch immer ein Denkwerkzeug. Da Studierende jederzeit auf KI-gestützte Texterstellung zugreifen können – und dies auch tun – adressiert das Projekt SKILL-KI die zentrale Herausforderung, Schreibkompetenz im Zeitalter generativer KI didaktisch neu zu verankern.

Ziel des Projekts ist es, didaktische Methoden und Prüfungsformen zu entwickeln und zu integrieren, so dass sie das Schreiben als Denkwerkzeug in den Vordergrund rücken, es als sozialen Prozess erfahrbar machen und KI als produktives Werkzeug angemessen und kritisch einsetzen. Es geht demnach weit über die . isolierte, additive Vermittlung von KI-Kompetenz hinaus. Zentrale kognitive und epistemische Leistungen wie das Entwickeln eigener Fragestellungen, das Verknüpfen gelesener Literatur oder das Strukturieren komplexer Argumente werden im Seminarraum sichtbar, erfahrbar und reflektierbar gemacht. Hierzu wird ein innovatives Lernangebot konzipiert, mit Studierenden erprobt und kontinuierlich weiterentwickelt. 

Didaktisch aufbereitete OER-Materialien (Open Educational Resources) werden im Projekt entwickelt und zur Nachnutzung und hochschulübergreifenden Adaption veröffentlicht. Das projekteigene KI-Café schafft zudem einen Raum für regelmäßigen Dialog zwischen Studierenden und Lehrenden zu Erfahrungen und Herausforderungen beim Schreiben trotz und mit KI.

Kontakt

Projektbeteiligte
Christoph Marks DammProjektleiter:in
Birte StarkProjektmitarbeiter:in
Christian MartinProjektmitarbeiter:in

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101009
Projekt

Emulated Learn-Ecosystem for VirtuReal Teaching

Im Projekt ELEVATE entsteht ein interdisziplinäres virtuell-reales Lehr-Lern-Ökosystem für sicheres Arbeiten mit Hochvoltbatteriesystemen (HV-BS), unerlässlich für die Mobilitäts- und Energiewende.In der praxisorientierten Lehre besteht das Problem, dass HV-BS lebensgefährliche Spannungen aufweisen und bei falscher Handhabung zu Unfällen, Bränden oder Explosionen führen können. Dies stellt die HAW vor die Herausforderung, praxisnahe und realistische selbstgesteuerte Lern-Experimente von Studierenden mit HV-BS durchzuführen.Das didaktische Konzept des Projekts beruht auf handlungsorientierten Ansätzen, die den Studierenden ermöglichen, aktiv an dem emulierten HV-BS zu lernen, ohne dabei Gefahren ausgesetzt zu sein. Der Austausch zwischen Studierendengruppen verschiedener Ingenieur-Fachrichtungen fördert die Zusammenarbeit. Das zentrale und allen Studierenden bekannte HV-BS ermöglicht ein schnelles Eintauchen in fachfremde Einsatzorte wie Produktionsstätten, Privathäuser, Elektrolyseanlagen und Fahrzeuge.ELEVATE schafft ein einzigartiges Lern-Ökosystem zur Entwicklung praxisnahen Wissens und interdisziplinärer Kompetenzen für Studierende der Elektrotechnik (Prof. Kaufmann), Elektromobilität (Prof. Reick), des Maschinenbaus (Prof. Breckle) sowie der Energie- und Umwelttechnik (Prof. Ziegler). Das Projekt fördert den Austausch mit weiteren Bildungseinrichtungen und der Industrie und entwickelt somit eine Strahlkraft, welche dem Mangel an Nachwuchsingenieuren entgegenwirkt.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100136
Maßnahme

Umstrukturierung der Software-Architektur

"Durch die Umstrukturierung der Software-Architektur und den Wechsel der Programmiersprache von Matlab® auf den Open-Source-Code Python konnte eine Verringerung des Programmieraufwandes sowie eine Verbesserung der grafischen Oberfläche und der Bedienbarkeit erzielt werden."

Maßnahme anzeigen
Publikation 100086

Diversität und Digitalität in der Hochschullehre

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

Publikation anzeigen