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Bilinguale Mathematik-Module in MINT-Studiengängen

Das Projekt „Bilinguale Mathematik-Module im MINT-Studium“ der TH Würzburg-Schweinfurt;unterstützt deutschsprachige Studierende technischer Studiengänge bei der Vorbereitung auf die Anforderungen des Arbeitsmarkts in einer immer stärker international agierenden Industrie,verbessert die Chancen internationaler Studierender auf eine Einstellung in deutschen Unternehmen, insbesondere KMUs, und trägt damit zur Linderung des Fachkräftemangels beifördert die Integration der beiden Studierendengruppenund erhöht die Attraktivität der Hochschule für potenzielle Studierende aus dem In- und Auslanddurch die Einführung von bilingual (deutsch/englisch) unterrichteten Modulen, zunächst für das in allen technischen Studiengängen grundlegende Fach Mathematik. Hierzu entwickelt ein interdisziplinäres Team, das die Mathematik und die Fachsprachendidaktik abdeckt, unter aktiver Beteiligung von Studierenden der beteiligten Fachgebiete Konzepte für den Wechsel zwischen den Unterrichtssprachen Deutsch und Englisch, auf dem Inverted-Classroom-Prinzip beruhende Modelle für die unverzichtbare aktive Beteiligung der Teilnehmenden an den Lehrveranstaltungen sowie Prüfungsformen, mit denen sowohl der Fortschritt der Sprachkompetenz als auch die mathematische Fachkompetenz der Studierenden evaluiert werden können. Die Konzepte werden zunächst in die Studiengänge Robotik (deutschsprachig) und Robotics (englischsprachig) der THWS integriert und später auf weitere Studiengänge der Hochschule übertragen.;

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Projektbeteiligte
Kai DiethelmProjektleiter:in

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Projekt 101722
Projekt

Co-Innovation mit Studierenden

An der Dualen Hochschule BW Karlsruhe gibt es das Lernmodul smile („Studierende als Multiplikatoren für innovative und digitale Lehre“), in dem Studierende ausgebildet werden, Lehrende bei Lehrinnovationen zu unterstützen und diese in Projekten auch tatsächlich kooperativ umsetzen. Es zeigt sich allerdings, dass bei der Durchführung der so erneuerten Lehrveranstaltungen weiterhin Unterstützungsbedarf für die Lehrenden, etwa bei der Anwendung digitaler Tools, notwendig ist. Studierende aus smile stehen dann aber nicht mehr zur Verfügung. Die Idee des zu beantragenden Projektes ist, die Studierenden der neu gestalteten Lehrveranstaltung selbst gezielt in die Lehrinnovation mit einzubeziehen. Das beginnt mit der expliziten Information über den Innovationsgehalt und baut weiter auf das formative und summative Feedback der Studierenden. Auch deren digitale Kompetenz kann bei der Nutzung entsprechender Tools zum Einsatz kommen. Nach der Lehrveranstaltung sollen in einem gemeinsamen Workshop die Lessons Learned erarbeitet und kreative Lösungen für die Weiterentwicklung der Lehrveranstaltungen gemeinsam mit den Studierenden gesucht werden. Das Konzept dieser Co-Innovation ist im Projekt auszuarbeiten, methodisch zu unterlegen und in Pilotprojekten zu erproben. Nach Evaluation und Überarbeitung kann es dann in beliebigen Lehrveranstaltungen verwendet werden, um Innovationen explizit aus studentischer Sicht zu begleiten und anzustoßen.

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Maßnahme 100183
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Barrierefreiheitsberatung für Lehr-/Lernsettings

Umsetzungsoptionen digitaler Barrierefreiheit mussten vermittelt werden. Kollegiale, der Binnenlogik des jeweiligen Projekts angepasste Einzelberatung führte zum Erfolg. Barrierefreiheit nützt allen und ist ein verpflichtendes Prinzip, aber noch nicht Allgemeingut: Ressourcen und Kreativität aktivieren!

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Publikation 100131

Evaluation von Studium und Lehre ko-kreativ gestalten

Der Begriff Ko-Kreation ist trotz seiner bis in die 60er Jahre zurückgehenden Historie im Hochschulkontext noch relativ neu. Um aufzuzeigen, wo ko-kreative Ansätze in der Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre bereits Anwendung finden oder worin die Potentiale und Risiken liegen, versammelt die Publikation zentrale Beiträge einer Jahrestagung des Arbeitskreises Evaluation der HAW in NRW in 2024. Auf ihr wurden ko-kreative Projekte vorgestellt, die aktuelle Praxis in Evaluation und Qualitätsentwicklung reflektiert sowie neue Anwendungsbezüge aufgezeigt und gemeinsam mit Teilnehmenden aus den Bereichen Evaluation, QM und Hochschuldidaktik sowie Studierenden und Lehrenden diskutiert. Einleitend führen die Herausgeber:innen in Konzept, Herkunft, Trends und konkrete Praxisbeispiele für Ko-Kreation in Lehre, Curriculums- und Organisationsentwicklung ein und diskutieren Implikationen, Chancen und Herausforderungen für das Feld. In den folgenden 14 Beiträgen (begutachtet im Double-Blind-Peer-Review-Verfahren) werden ko-kreativ angelegte Evaluations- und Entwicklungsprojekte an Hochschulen sowie Praxisbeispiele, die partizipative bis ko-kreative Elemente in die Prozesse der Qualitäts- und Studiengangsentwicklung systematisch integrieren, vorgestellt und reflektiert, sowie das Feld der Lehrveranstaltungsevaluation teils anhand von Interviewstudien beleuchtet und mit Blick auf die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Instrumentariums diskutiert.

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