
Digitales Bauen im Bestand
Vor dem Hintergrund von Klimawandel, Ressourcenknappheit und der digitalen Transformation im Bauwesen entwickelt das Projekt ein forschungsbasiertes Reallabor für digitales Bauen im Bestand. Ziel ist es, Studierenden einen niedrigschwelligen Zugang zu cyber-physischen Bauprozessen zu eröffnen und digitale Entwurfs- und Baukompetenzen praxisnah zu vermitteln.Zentrales Element ist die Digitale Feldfabrik eine für die Lehre konzipierte transportierbare Fabrikationseinheit, ausgestattet mit kollaborativem Roboterarm, 3D-Scanner und modularen Endeffektoren. Sie ermöglicht die experimentelle Erprobung aller Schritte eines digitalen Bauprozesses von der Bestandserfassung über den digitalen Entwurf bis zur robotischen Umsetzung vor Ort.Das Projekt umfasst vier Arbeitspakete: Konzeption und Umsetzung der Feldfabrik, Entwicklung eines niederschwelligen digitalen Workflows und Lehrkonzepts, Durchführung eines dreisemestrigen Reallabors im Kontext des Co-Living Campus Projektes der TU Braunschweig sowie die nachhaltige Dokumentation und Dissemination der Ergebnisse. In den Design-Build-Studios arbeiten Studierende real am Bestand und entwickeln dabei kontinuierlich weiter, was vorherige Kohorten geschaffen haben.Das Projekt verbindet digitale Innovation im Bauen, architektonische Entwurfspraxis und bildungsstrategische Ansätze und schafft ein neues Modell forschenden Lernens, das digitale Technologien nicht nur anwendet, sondern selbst kritisch hinterfragt und weiterentwickelt.
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Social Personalized Embedded New Degrees
Das Projekt SPEND (Social Personalized Embedded New-Degrees) wird die Erfolge der pandemiebedingten Umstellung der RWU fortführen und zur digitalen Transformation des Präsenzbetriebs ausweiten. Embedded New-Degrees sind durch ihre Verankerung in die reguläre Lehre eine innovative Adaption der von der HRK empfohlenen Micro-Degrees. Die New-Degrees sind kleine, in sich abgeschlossene, (teil-)digitalisierte Lehr-Lern-Einheiten mit Phasen der (Selbst-) Erarbeitung, handlungsorientierten Vertiefung und Prüfung, die auf eine spezifische Kompetenzfacette abzielen und das Erreichen dieser zertifizieren. Als additive oder integrative Lehr-Lern-Einheiten ergänzen die New-Degrees bestehende Lehre oder extrahieren kleine Bestandteile der Lehre und erweitern deren Reichweite. Im Projekt werden Lehrende von fachdidaktischen Digitalisierungsbegleiter:innen, Spezialist:innen für Mediendidaktik und Immersive Learning dabei unterstützt, aus ihrer Lehre eigene New-Degrees zu entwickeln. Durch diese Befähigung des Lehrpersonals wird das StudiumDigitale der Katalog aller New-Degrees zum nachhaltigen Bestandteil des Studienangebots der RWU. Teile des StudiumDigitale können zudem für Externe zur Orientierung oder Fortbildung angeboten werden.
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Die App StudiSQ als Lehr- und Lernwerkzeug
Gamification-Strategien können die Lernmotivation nachhaltig steigern. Um diesen positiven Effekt zu nutzen und unter Beachtung datenschutzrelevanter Aspekte in den Hochschulalltag zu integrieren, ist im Rahmen des sachsenweiten Verbundprojektes „Digitalisierung der Hochschulbildung in Sachsen (D2C2)“ die App StudiSQ entstanden, die diesen Ansatz nutzt, indem die App Lehrinhalte als Quiz vermittelt und Gamification-Elemente wie Ranglisten und Abzeichen zur Förderung der Motivation einsetzt. Entwickelt wurde die App durch Studierende im Rahmen des Masterstudiengangs „Medieninformatik und Interaktives Entertainment“ an der Hochschule Mittweida in Zusammenarbeit mit Lehrenden. Im Unterschied zu vergleichbaren auf dem Markt existierenden Apps können die Lehrenden und Studierenden beim Einsatz von StudiSQ sicher gehen, dass keine Daten aus dem Hochschulkontext nach außen gelangen.
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Herausforderung „Tafel“ – Hybride Lehre im Modul Technische Thermodynamik an der Hochschule Zittau/Görlitz.
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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