
Virtuelle interaktive Molekülsimulation
Räumliche Molekülstrukturen und dynamische Prozesse stellen eine zentrale Herausforderung für chemisches Verständnis dar. VirtMolSim löst dieses Problem durch innovative VR-Technologie, die Molekülmodellierung und theoretische Chemie erlebbar macht.Unser Ansatz verbindet die Open-Source-Software curcuma mit immersiver VR-Technologie und ermöglicht:Dreidimensionales Erleben komplexer MolekülstrukturenHaptisches Feedback bei MolekülmanipulationenIntuitive Visualisierung von Strukturänderungen und dynamischer ProzesseBasierend auf "Embodied Learning" können Studierende molekulare Prozesse nicht nur sehen, sondern durch Controller-Feedback auch spüren ein Vorteil gegenüber traditionellen 2D-Darstellungen auf Bildschirmen. Kuratierte Lehrszenarien sollen sicherstellen, dass der immersive Effekte sowohl auf High-End-PCs als auch auf Gaming-PC erfahrbar wird.Das Projekt zeichnet sich durch aktive Studierendenpartizipation auf allen Ebenen aus von der Konzeption über die Entwicklung bis zur Evaluation. Diese Einbindung stellt sicher, dass die Anwendung optimal auf Lernbedürfnisse zugeschnitten ist.Nachhaltigkeit wird durch Open-Source-Entwicklung und Dokumentation des Fortschritts, Hardware-Flexibilität (von High-End-Systemen bis zu Gaming-PCs) sowie Transferpotential für andere naturwissenschaftliche Fächer gewährleistet.;
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Marburger Initiative für barrierefreie MINT-Lehre
Das Projekt Mar-B-Mint stärkt die Barrierefreiheit und Inklusion in der MINT-Lehre an Hochschulen mit besonderem Fokus auf blinde und sehbehinderte Studierende. Da mathematisch-naturwissenschaftliche Inhalte meist visuell vermittelt werden, sind sie für diese Zielgruppe oft schwer zugänglich. Ziel ist es, in interdisziplinärer Zusammenarbeit innovative, barrierefreie Lehrmodule zu entwickeln, zu erproben und dauerhaft in Studium und Weiterbildung zu verankern.Die Module richten sich an verschiedene Zielgruppen darunter Studierende (insbes. in MINT-Fächern, Lehramt, Erziehungswissenschaften), Lehrkräfte, Hochschullehrende, Verwaltungsmitarbeitende sowie externe Bildungsakteur:innen und decken die Bereiche Inklusive Didaktik, Fachspezifische MINT-Inhalte, Digitale Tools und Reflexive Praxisformate ab. Sie entstehen in deutscher und englischer Sprache, werden hybrid angeboten und als Open Educational Resources (OER) verfügbar gemacht. Blinde und sehbehinderte Studierende wirken aktiv an der Entwicklung mit. Kooperationspartner:innen sind u.?a. das Zentrum für Lehrkräftebildung (ZfL), das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) und das Hochschuldidaktische Netzwerk Mittelhessen (HDM). Das Projekt trägt zur nachhaltigen Verankerung barrierefreier MINT-Didaktik bei und dient als Modell für weitere inklusive Lehrformate an Hochschulen auch über die Philipps-Universität hinaus.
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Kuratieren digital denken – Impulse für das digitale Sammeln, Zeigen und Vermitteln
Kuratieren bedeutet Inhalte und Werte recherchieren, aufarbeiten und dafür Sorge zu tragen, dass dieses Wissen nicht nur für eine kleine Bubble zugänglich gemacht wird. Alles in allem: ein wichtiger Bereich der Wissensgenerierung und des -transfers! Immer mehr Gedächtniseinrichtungen greifen für diesen Arbeitsbereich auf digitale Möglichkeiten zurück, z.B. weil keine analoge Ausstellungsfläche vorhanden ist, das Material vielfältig oder geografisch breit gestreut. Wie man sich einem digital-kuratierten Projekt annähern kann – von der Ideenfindung, über Zielgruppenansprachen bis zum finalen Produkt – stellt dir der Lernleitfaden „Kuratieren digital denken – Impulse für das digitale Sammeln, Zeigen und Vermitteln“ vor.
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