
(Social) Science for Starters
Das Projekt Science for Starters (SfS) stärkt forschendes Lernen am Campus Burghausen und adressiert ein zentrales Problem: Viele Studierende machen ihre ersten wissenschaftlichen Erfahrungen erst in der Abschlussarbeit oft ohne ausreichende Methodenkenntnisse. SfS setzt früher an: In einem innovativen, partizipativen Lehrformat forschen Studierende an echten Forschungsfragen und wenden qualitative und quantitative Methoden parallel und praxisnah an. Hohe Eigenverantwortung, Interaktion in gemischten Teams und intensive Begleitung durch Lehrende als Coaches fördern Motivation, Methodenverständnis und die Qualität der Arbeiten.Die geplante Weiterentwicklung öffnet SfS für alle BA- und MA-Studiengänge aus Wirtschaft und Technik auch international. Ein bilingualer, digitaler Methodenwerkzeugkasten (SfS-Toolkit) sowie ein eigenes Forschungslabor (SfS-Lab) schaffen neue Lernräume. Interdisziplinäre Projektgruppen, Tutorien und Workshops stärken die Forschungskultur vor Ort. Studierende lernen, Forschungsprozesse aktiv zu gestalten von der Frage über die Methode bis zur Präsentation. Dabei entwickeln sie Schlüsselkompetenzen wie Problemlösefähigkeit, Teamarbeit und Selbstmanagement.SfS kombiniert bewährte didaktische Elemente neuartig: Digitale Tools, Forschung in gemischten Teams (It takes two teams to tango!) und ein eigener Raum machen Forschung erlebbar früh im Studium, praxisnah und wirksam.
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AI-Writing-Lab
und Lektorierens, in der automatisierte Textgenese neue Formen der Kreativität hervorbringen wird. Gleichzeitig erfordern schreibende Chat-Bots aber auch ein kritisches Nachdenken über automatisierte Textgenese und -analyse, insbesondere den Umgang mit Biases, Fake News und der Verantwortlichkeit von Urheberschaft. Als universitärer Ausbildungsort für angehende Kulturschaffende, reagiert das Literaturinstitut Hildesheim mit dem Projekt AI-Writing-Lab auf den fundamentalen kulturellen Wandel durch KI: Durch die Einrichtung eines KI-Labors, sollen nachhaltig Kompetenzen vermittelt und praxisorientiert umgesetzt werden. Ziel ist es, Studierenden in experimentellen Lehrformaten (kreative Schreib-)Kompetenzen im Umgang mit KI-Modellen zu vermitteln gemeint sind hier sämtliche Dimensionen des Schreibens (Text, Film, SEO, Gaming). Übergeordnetes Ziel ist es, Schreiben mit KI als notwendige Erweiterung des Modulplans langfristig im Curriculum des Kulturcampus' (Fachbereich 2) der Universität Hildesheim zu verankern. Dazu sollen 1) experimentelle Lehrformate eingeführt, 2) eine technische Infrastruktur geschaffen und 3) Vernetzungsworkshops durchgeführt werden. Projektabschluss bildet ein digitales Manual: Was ist KI-Schreiben? Und welche Weichen müssen wir stellen, um den Umgang mit intelligenten Schreibmodelle in eine produktive und verantwortungsbewusste Zukunft zu lenken?
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Kommunikationsstrukturen im Projektteam
In interdisziplinären Hochschulentwicklungsprojekten treffen Mitarbeitende aus unterschiedlichen Arbeitskulturen aufeinander. Lehrstühle, Abteilungen und Fachbereiche haben jeweils eigene Kommunikationsgewohnheiten sozialisiert – von regelmäßigen Jour Fixes bis hin zu rein anlassbezogenen Mail-Abstimmungen. Diese Unterschiede können die Zusammenarbeit belasten, wenn sie nicht bewusst adressiert werden. Die Maßnahme beschreibt, wie Projektkoordinator:innen diese Unterschiede erkennen und darauf aufbauend eine passgenaue Kommunikationsstrategie entwickeln. In kleinen Teams geschieht dies durch aktives Erkunden der Bedürfnisse; in Großprojekten eher durch Fingerspitzengefühl bei der Strukturgestaltung. Ziel ist es, einen Rahmen zu schaffen, der möglichst wenig Reibung produziert und gleichzeitig den Projektanforderungen gerecht wird.
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Digitale Werkzeuge : Untersuchung zu Potenzial und Grenzen Stift-basierter Eingabegeräte
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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