
Kompetenzorientierte Medizinethik-Lehre entwickeln, anwenden, reflektieren und nutzen
Aktuelle Entwicklungen in der Patientenversorgung und Forschung (u.a. technische Innovationen, Pluralität von Werten und Lebensentwürfen, professionelle Ausdifferenzierung) stellen hohe Anforderungen an Menschen mit Gesundheitsberufen. Wie im professionellen Handeln komplexe moralische Entscheidungen getroffen werden sollen, ist Gegenstand der Medizinethik. In den kommenden Jahren wird eine Neuausrichtung von Curricula erfolgen (siehe z.B. Masterplan 2020). Dabei soll der Erwerb von (medizinethischen) Kompetenzen eine größere Rolle spielen. Mit dem Projekt KOMETH-learn verfolgt die AG ethik learning das Ziel, Lehrpersonen zur Entwicklung kompetenzorientierter Unterrichtsformate zu befähigen und zu ermutigen, innovative didaktische Ansätze zu verwirklichen. Dazu soll der fachliche und interdisziplinäre Austausch über Kompetenzförderung in der Medizinethik-Lehre intensiviert werden. Das Ziel soll über 1) eine Intensivierung der Vernetzung und 2) die Entwicklung und Bereitstellung von drei Angeboten für Lehrpersonen erreicht werden: a) kompetenzorientierte Lehrkonzepte und -methoden in Form einer digital verfügbaren „Toolbox“, b) ein Lehr- und Arbeitsbuch und c) ein Schulungskonzept.
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Lehr- und Lernassistenzsystem für Studienerfolg
Mit dem übergeordneten Ziel der Erhöhung des Studienerfolgs soll aus Sicht der Verbundhochschulen der sich stetig verändernden Bildungslandschaft mit zwei maßgeblichen Shifts begegnet werden: Empowerment von Studierenden durch KI-unterstützte persönliche Ansprache, individuelle Reflexionsanlässe, regelmäßiges qualitatives Feedback zur Kompetenzentwicklung und zum Lernprozess sowie fortlaufende Motivation; Weiterentwicklung der Coaching-Rolle von Lehrenden hin zu einem akademischen Mentoring, das durch die Tool-Unterstützung eine wesentlich stärkere Interaktion mit Studierenden und individuelle Begleitung studentischen Lernens auch in Selbstlernphasen umfasst. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Integration eines KI-gestützten Lehr- und Lernassistenzsystems (LernKI). Es reflektiert die Notwendigkeit, Lehre in einer zunehmend KI-geprägten Welt zu transformieren, und berücksichtigt die sich verändernden Lerngewohnheiten der Studierenden. Die Ergänzung des Lehr-Lernprozesses um eine proaktive, digitale Coachingfunktion bedeutet einen strukturellen Wandel: Die Beziehung der Lehrenden und Studierenden wird ergänzt um eine beidseitig unterstützende, technisch simulierte Entität ("Third Educator"), die ein komplementäres Lehr-Lern-Szenario schafft. Damit gehen nachhaltige strukturelle und personenbezogene Haltungsänderungen einher, die einen tiefgreifenden Wandel bedeuten, dessen Initiierung und Begleitung essenzieller Bestandteil des Vorhabens ist.
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Anpassung der Kommunikationsstruktur
Die ursprünglich angelegten Kommunikationskanäle bewiesen sich als irreführend. Daraufhin wurde der Kanal angepasst, um eine nahtlose Kommunikation zu ermöglichen. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Fostering Knowledge Facets of the TPACK Framework
To prepare pre-service teachers for the multiple requirements of their future math teaching within the digital age, they need to develop all facets of knowledge mentioned in the Technological Pedagogical Content Knowledge (TPACK) framework to enhance their digital competences. Research has shown that teachers learn to use technology by designing educational technologies for authentic use while activating and extending their knowledge regarding the interplay of technology, pedagogy, and content. In this study, 58 pre-service primary and secondary teachers from three German universities created and evaluated their own digital mathematical escape games (DIMEG) within a seminar. Since it has scarcely been researched how the design process of DIMEG addresses pre-service teachers’ technological, pedagogical and content knowledge, this study aims to investigate their subjectively reported learnings and challenges. For this, an online-based questionnaire with four open-ended items on their learnings and five open-ended items on the encountered challenges during the design process allowed them to reflect on their knowledge and skill development. All 471 answers were categorized by applying qualitative content analysis. Results indicate most learnings in the pre-service teachers’ pedagogical content knowledge (PCK), technological knowledge (TK), and technological pedagogical content knowledge (TPCK).
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