
InterProfessionell Studieren, Perspektiven Öffnen
Mit dem Projekt IPSO@GCG entwickeln die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) gemeinsam ein interprofessionelles Curriculum, das die Vielfalt der Gesundheitsberufe in einer gleichberechtigten Lernarchitektur zusammenführt. Aufbauend auf den an der HAWK etablierten interprofessionellen Lehrstrukturen entsteht ein innovatives Konzept, das die Humanmedizin ebenso wie Pflege, Therapie- und Hebammenwissenschaften und Soziale Arbeit in ein kooperatives, zukunftsorientiertes Lernumfeld integriert und auf eine patient*innenzentrierte und vernetzte Versorgung vorbereitet. Das Curriculum verbindet wissensvermittelnde, praktische und reflexive Lehrformate, darunter problemorientiertes Lernen, Virtual-Reality-Trainings und interprofessionelle Ausbildungsstationen. Studierende lernen, Rollen und Perspektiven zu reflektieren, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und gesellschaftliche Zukunftsfragen wie Digitalisierung, Diversität und Planetary Health im Team zu gestalten. IPSO@GCG schafft didaktisch und strukturell modellhafte Voraussetzungen für die nachhaltige, hochschulübergreifende interprofessionelle Lehre. Das Projekt etabliert verbindliche Qualitätsstandards, rechtliche und organisatorische Grundlagen sowie Qualifizierungskonzepte für Lehrende. Systematische Evaluation, wissenschaftliche Begleitung und offene Bildungsressourcen sichern den Transfer in andere Hochschulkontexte und die langfristige Verstetigung.
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Musik. Geschichte. Spielen. Digitale Musik- und Wissensvermittlung als Serious Game
Ziel unseres Lehrprojektes ist es, Musikgeschichtsvermittlung mit partizipativen und praxisorientierten Lernmethoden zu verknüpfen. Das didaktische Potenzial eines Computerspiels greift hier in zweifacher Hinsicht: zum einen auf Produktebene, insofern das Projekt auf die spielerische Vermittlung von Musikgeschichte setzt, die musikalische Wissensbestände niedrigschwellig, unterhaltsam und partizipativ erfahrbar macht; zum anderen auf Produktionsebene, insofern die Studierenden in die Entwicklung und Herstellung des Spiels direkt miteinbezogen werden und Musikwissen selbst spielerisch, partizipativ und anwendungsorientiert einsetzen können. Unsere Lernziele sind vielfältig: Die Studierenden vertiefen ihr Verständnis historischer Inhalte, indem sie eigenständig Quellen erforschen und bearbeiten. Sie lernen, wie man musikhistorische Informationen digital aufarbeitet und präsentiert. Zudem gestalten sie innerhalb eines kreativen Prozesses auf diesem Musikwissen basierende, spielerische Szenarien, wodurch sie praktische Erfahrungen in der digitalen Musikvermittlung sammeln. Das Projekt wird in vier Phasen umgesetzt und verbindet zwei Lehrveranstaltungen über zwei Sommersemester (2024/2025) unter der Leitung des Projektkoordinators, der eng mit einem studentischen Werkstatt-Team zusammenarbeitet. Ziel ist es, einen innovativen Lernraum zu schaffen, in dem die Studierenden Musikgeschichte aktiv gestalten und erleben können.
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Multimediale Beitragsreihe #Diversitäten
Die multimediale Beitragsreihe #Diversitäten reflektiert den Zusammenhang zwischen diversen Identitäten, Wissenskulturen und Wissensvermittlungspraktiken primär aus kulturwissenschaftlicher Sicht und bündelt Beiträge, die vielfachen Ausprägungen von Diversitäten nachgehen. Die Beitragsreihe adressiert ein aktuelles, gesellschaftlich relevantes Thema und nutzt innovative Lehr-/Lernformate für dessen Vermittlung.
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Agile Methoden in Entwicklungsprojekten zur Innovation digitaler Hochschullehre
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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