
Circular School
Die Circular School antwortet auf die drängenden Herausforderungen, die mit dem Klimawandel und der ungebremsten Ausbeutung natürlicher Ressourcen einhergehen. Sie stellt die Arbeit mit biologischen Rohstoffen in den Mittelpunkt und fasst sie als zeitbasierte Materialien neu zusammen. Diese stehen zugleich für die Notwendigkeit, das Studium in alternativen Zeiträumen und Formaten zu organisieren und die Studierenden vom ersten Tag an als Forschende daran verantwortlich mitwirken zu lassen. Durch ein mobiles Labor werden sie am Outreach der Hochschule beteiligt; Kooperationen mit Partnern verankern das Programm in der Region und darüber hinaus. Ausgehend von der Grundlagenvermittlung der Staatlichen Hochschule für Gestaltung, entwickelt die Circular School aus dem Leitthema ein transversales Studienprogramm, das die bestehenden Lehrangebote erweitert. Sie erprobt, wie Hochschule als ein offenes System organisiert werden kann, das sein Wissen im permanenten Austausch mit der Umwelt kultiviert, und antwortet auf neue Lernweisen, die sich derzeit im digitalen Raum mit hoher Geschwindigkeit etablieren. Sie bietet damit ein Studienmodell, das flexibel auf aktuelle Themen reagieren und transferiert werden kann. Übergreifendes Ziel ist es, für die Studierenden neue Möglichkeiten der Mitwirkung auf lokaler, regionaler und globaler Ebene zu erschließen und dadurch ökologische und soziale Verantwortung in gestalterisches Handeln zu übersetzen.
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Zukunftskompetenzen als Metakompetenzen in Lehrveranstaltungen fördern
Im Rahmen dieses Projekts sollen Lehrende unterstützt werden, Zukunftskompetenzen als Metakompetenzen in jeder Lehrveranstaltung an ihre Studierenden vermitteln zu können. Studierende werden dadurch befähigt, eigenverantwortlich und selbstgesteuert zu lernen, Probleme zu lösen, mit komplexen Herausforderungen umzugehen und vieles mehr. Diese Übertragung von Verantwortung führt wiederum zu einer höheren Lernmotivation und -erfolg. So werden die Studierenden optimal auf die künftige Arbeitswelt vorbereitet und erlernen Zukunftskompetenzen, die von Unternehmen schon heute gefordert werden. Als weiteres Ziel soll die Rolle des Lehrenden genauer betrachtet werden. Lehrende finden sich in ihre veränderte Rolle ein, sie agieren nicht länger rein als Informationsvermittelnde, sondern als Lernbegleiter und coachen die Studierenden in ihrem Lernprozess.
Projekt anzeigen
Digitale Prüfungen evaluieren
Zur Optimierung der im Projekt ii.oo entwickelten, digitalen kompetenzorientierten Prüfungskonzepte (Good Practices) war es erforderlich, die Rückmeldungen der Studierenden zu den Prüfungen einzuholen, um Verbesserungspotentiale zu identifizieren und Studierenden faire und praxisnahe Prüfungsformate zu ermöglichen. Da es zum Start des Projekts 2021 noch keine Evaluationsinstrumente für digitale Prüfungen gab, weil das Thema durch Corona erst breit in die Hochschulen integriert wurde, ist ein eigenes Evaluationskonzept sowie ein Fragebogen entwickelt worden, der an verschiedenen Hochschulen und in verschiedenen Fachbereichen eingesetzt werden konnte.
Maßnahme anzeigen
Hybrid activity-oriented learning spaces to strengthen social-emotional learning processes in the social, therapeutic and health sciences
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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