
Hochschule und Engagement als Resonanzraum
Über 100.000 junge Menschen engagieren sich jedes Jahr freiwillig für die Zivilgesellschaft. An den Hochschulen bleibt dieses Engagement weitgehend unsichtbar. Zwischen der gelebten Erfahrung im Engagement und der akademischen Bildung besteht bislang kaum Verbindung und damit gehen wertvolle Chancen für junge Menschen, Wissenschaft und Demokratie verloren. HERO Hochschule und freiwilliges Engagement als gemeinsamer Resonanzraum für Orientierung schließt diese Lücke auf zwei Pfaden: HERO@Start richtet sich an junge Menschen in Freiwilligendiensten (FSJ, FÖJ, ÖBFD). Unabhängig von einer Hochschulzugangsberechtigung können sie ihr Engagement als Lernort nutzen, Micro-Credentials erwerben und sich wissenschaftlich orientieren. Das Programm entsteht in enger Kooperation mit den Trägern der Freiwilligendienste.HERO@University spricht Studierende an, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen etwa als Peer-Coaches für HERO@Start, im Campusleben oder durch Engagement in der Gesellschaft. Dieses Engagement wird curricular verankert, reflexiv begleitet und mit ECTS zertifiziert.HERO wird von der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm) und der Technischen Hochschule Augsburg (THA) gemeinsam entwickelt, curricular verankert und qualitätsgesichert umgesetzt mit begleitender Evaluation, kompetenzorientierten Micro-Credentials und einem Transferpaket. So entsteht ein Modellprogramm, das Studierende, Wissenschaft und Gesellschaft miteinander verbindet.
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Hybride Lehre ermöglichen
Es wurden vier Lehrräume mit Medientechnik und Infrastruktur ausgestattet, sodass in diesen Räumen zuverlässig hochwertige hybride und digital unterstützte Lehrveranstaltungen stattfinden können. Zwei Räume wurden als Vorlesungsräume, für Frontalunterricht mit Fokus auf hybride Szenarien, und zwei Räume wurden als Gruppenarbeitsräume, mit je vier Tischinseln und einem Fokus auf das dy-namische Anzeigen von Inhalten, sowohl von als auch auf die jeweils ans den Tischinseln platzierten Monitore, konzipiert. In allen Räumen wurde dazu eine Mediensteuerung implementiert, mithilfe derer man mittels eines Touchscreens die entsprechenden Medientechnikgeräte, sowie deren Bildübertragung, intuitiv und dynamisch steuern kann. U.a. wurden Dokumentenkamera, digitale Flipcharts, Zei-chentablets, Tracking Kameras, sowie Clip- und Wurfmikrofone in den Räumen eingerichtet.
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Both, Göde; Ebeling, Smillo; Günther, Felicitas; Herchenbach, Simon; Kraher, Anna & Schmitz, Sigrid (2025): Open Educational Resources entwickeln: Herausforderungen für Gendering MINT digital.
Der Beitrag gibt einen Überblick zum Portal Gendering MINT digital, dem Vorgängerprojekt von Gendering MINT didaktisch-digital. Die Entwicklungen der OER als Lerneinheiten zum Selbststudium für Studierende zu in fachübergreifenen Genderaspekten und fachspezifischen Verortungen in Biologie, Chemie, Physik, Informatik und Mathematik werden vorgestellt. Der Beitrag setzt sich zudem mit den Herausforderungen und Möglichkeiten digitaler Lernunterstützungen auseinander. In: Martina Erlemann & Sandra Huch (Hrsg.), Gender & Diversity Studies in MINT meets Naturwissenschaftsdidaktik (S. 103-130). Wiesbaden: Springer. Edition Fachdidaktiken.
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