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Hochschule HannoverFuture Skills Applied
In dem Verbundprojekt Future Skills.Applied arbeiten die sechs großen niedersächsi¬schen Fachhochschulen in staatlicher Verantwortung zusammen. Der Markenkern der Anwendungsorientierung verlangt, dass Lehr- und Lernkonzepte laufend so weiterentwickelt werden, dass die Studierenden bestmöglich auf die Zukunft in einer zunehmend digitalisierten Arbeits- und Lebenswelt vorbereitet sind. Die dazu benötigten neuen Kompetenzen, hier future skills applied genannt, werden noch nicht ausreichend berücksichtigt. Gegenstand des Projekts ist die gemeinsame Konzeption, Entwicklung, Erprobung, Umsetzung, Übertragung und Evaluierung von Lehr- und Lernkonzepten zur Stärkung studentischer future skills applied. Im Innovationsverbund können sie effizienter, (breiten-)wirksamer und nachhaltiger gefördert werden als bei isoliertem Vorgehen. Die Hochschulen arbeiten an Maßnahmen in Teilprojekten, die einen zentralen Beitrag zum zukünftigen Studienerfolg leisten: die Stärkung studentischer überfachlicher Kompetenzen (TP 1), die Weiterentwicklung der Hochschuldidaktik (TP 2) sowie die Vernetzung von Lehr- und Lernorten (TP 3). Durch das Querschnittsprojekt entsteht der Innovationsverbund, in dem sich alle Partner vernetzen.
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Hochschule HannoverDigital kompetenzorientiert Prüfen
Das Projekt fokussiert die Identifizierung, Konzeption, Erprobung und Verstetigung innovativer digitaler Prüfungsformen. Ausgangspunkt ist kein zuvor bestimmter didaktischer oder technischer Ansatz, sondern die bisher gelebte Praxis an der Hochschule Hannover mit einer sehr heterogenen Fach- und Prüfungskultur. Um inhaltlich anschlussfähig zu sein und kollaborativ Lösungswege zu erarbeiten ist das Projekt grundsätzlich ergebnisoffen angelegt. Es verfolgt einen klar didaktischen Schwerpunkt und zielt auf eine nachhaltig-akzeptierte Veränderung der Fachprüfungskulturen hin zu stärker transfer- und kompetenzorientierten und durchgängig digital unterstützten Prüfungsszenarien. Somit besteht kein (technischer) Fokus auf den Einsatz (monolithischer) Prüfungssysteme, sondern werden relevante Lehr-Szenarien strukturiert erhoben um im iterativ angelegten Projektverlauf gemeinsam digitale Lösungen für didaktisch innovative Prüfungen auf rechtlich abgesicherter Basis zu entwickeln. Dies schließt die kritische Betrachtung flexibler Distanzprüfungen mit ein, gilt deren Umsetzung doch gemäß Eingangsbefragung an der HsH als zentrale Herausforderung, die von strategischer Bedeutung für die Unterstützung der (hybriden) Lehre auch in Zukunft ist.
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Stiftung Tierärztliche Hochschule HannoverCurriculare Innovationen für die Veterinärmedizin
Die Ausbildung von Tierärztinnen und Tierärzten erfolgt in Deutschland an fünf tiermedizinischen Bildungsstätten. Das Curriculum folgt europäischen Vorgaben und der Verordnung zur Approbation von Tierärztinnen und Tierärzten (TAppV). Die zu erwartenden Änderungen der TAppV sowie aktuelle Standards der die tiermedizinischen Bildungsstätten akkreditierenden European Association of Establishments for Veterinary Education erfordern ebenso umfangreiche wie notwendige Anpassungen des Curriculums, um das Tiermedizinstudium zukunftsfähig aufzustellen. Mit VETCURR soll eine Stärkung der Studierenden in ihren professionellen Kompetenzen, ihrer Resilienz und in ihrem Umgang mit Zukunftsthemen erzielt werden. Um besonderen Belastungen, welche sich im Studium und in der Berufstätigkeit ergeben, zu begegnen, werden Begleitmaßnahmen etabliert, die ihren Fokus auf Praktika, tutorielle Betreuung und Coaching legen. Etliche Anpassungen des Curriculums sowie die Verankerung zukunftsweisender Lehrkonzepte sollen die praktische Ausbildung stärken. Im Sinne des Tierwohls dient die Ausweitung der Pflichtlehre im Clinical Skills Lab der Umsetzung des Never-the-first-time-on-a-live-animal-Konzeptes, sodass Studierende praktische Fertigkeiten nicht zuerst am Tier ausführen, sondern eine vorgeschaltete Lehre an Modellen, über Simulationen und digitalen Lehrmaterialien stattfindet. Die Wirksamkeitsüberprüfung erfolgt über die begleitende Evaluation der Maßnahmen sowie über den Progress Test Tiermedizin.
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Hochschule für Musik, Theater und Medien HannoverOffene Lehre - Teambasiertes TAP-System
Offene Lehre Teambasiertes TAP-System an der HMTMH etablieren Aufgrund der hohen Zeit- und Personalintensität von TAPs (3 Gesprächssequenzen siehe: HMTM Hannover: TAP (Teaching Analysis Poll) (hmtm-hannover.de) können sie an der HMTMH - trotz hoher Nachfrage - nur vereinzelt durchgeführt werden. Das Projekt zielt auf den Aufbau eines teambasierten von Lehrenden und Studierenden eigenverantwortlich organisierten TAP-Systems ab. Ein zu erarbeitendes Qualifizierungsprogramm für TAP-Moderator*innen soll es den Teammitgliedern ermöglichen, die jeweiligen Gesprächssequenzen verfahrenssicher und kommunikativ umsichtig durchzuführen. Das Projekt kann helfen, Lehrende sowie Studierende aus der Isolation des Einzelunterrichts heraus und miteinander ins Gespräch zu bringen, Lehre sichtbar zu machen, Ideen zu entwickeln, wie Lernen/Lernbegleitung aussehen kann. Im Idealfall gelingt für beide Seiten ein Perspektivwechsel, der das gegenseitige Verstehen fördert und Lern-/Lehrprozesse als grundsätzlich gestaltbar erfahren lässt. Dabei können international Studierende durch die Vorgehensweise im TAP, individuelle Ansprache in Kleingruppen, hervorragend integriert werden. In Kombination mit verschiedenen hochschulweiten Formaten könnte ein Kulturwandel an der Hochschule hin zu einer offene Lern-/Lehrkultur in Gang gesetzt werden, die durch dialogische und partizipative Routinen dauerhaft flexibel bleibt.
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Stiftung Tierärztliche Hochschule HannoverDigitale Vermittlung und Überprüfung von klinisch-praktischen Fertigkeiten in der Tiermedizin unter Tierschutzaspekten
Die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) mit rund 2.400 Studierenden ist die einzige veterinärmedizinische Bildungsstätte in Deutschland mit einem eigenständigen Status. Die Lehre kann zügig den fachspezifischen Bedarfen angepasst werden. Das Projekt FERVET adressiert die digitale Vermittlung und Überprüfung zwingend notwendiger klinisch-praktischer Fertigkeiten im Tiermedizinstudium und verfolgt drei Ziele: 1. Die Anreicherung der Präsenz-, hybriden und virtuellen Lehre durch die Entwicklung von Simulatoren, auch mittels 3D-Druck und elektronischer Kontrollmechanismen, die begleitende Bereitstellung von digitalem Lehrmaterial, die Entwicklung eines Virtuellen Lernlabors, die Ausweitung der Videoproduktion sowie die Implementierung von Annotationen in Videos und weiteren Lernformaten, um die Interaktionen in Lehr-Lern-Szenarien zu fördern. 2. Die Weiterentwicklung und Evaluierung bestehender formativer und summativer E-Prüfungsformate durch eine eOSCE-Prüfung sowie durch die fachspezifische Konzeptionierung und Umsetzung von Online-Open-Book-Prüfungen. 3. Die Verankerung der innovativen Maßnahmen in die universitären Strukturen durch Einbindung in Studien- und Prüfungsordnungen sowie den allgemeinen Lehrbetrieb.
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Medizinische Hochschule Hannover (MHH)DEveloping DIgital Concepts for individual inclined learning And just in time TEaching
Eine zentrale Herausforderung des Medizinstudiums ist die Einbindung des Unterrichts am Krankenbett (UaK) in den laufenden Klinikbetrieb. Für diese Unterrichtsform (476 Stunden pro Studierende in Kleingruppen) müssen sowohl die Patient:innen als auch die Ärzt:innen aus den klinischen Behandlungspfaden herausgenommen werden. An der MHH wurde prototypisch eine mobile Applikation (UAPP) entwickelt, die es erstmalig Ärzt:innen ermöglicht, spontan den UaK an 365 Tagen im Jahr anbieten zu können. Der Einsatz des Prototyps zeigt eine hohe Akzeptanz bei Ärzt:innen und Studierenden. Das Potential der UAPP, den UaK als die zentrale Säule der medizinischen Ausbildung mit digitalen Methoden effektiv und flexibel in das Curriculum zu integrieren und im laufenden Klinikbetrieb zu optimieren, stellt eine wichtige Innovation für ein zukunftsfähiges Medizinstudium dar. Ziel des Projektes ist die Übernahme und Weiterentwicklung der UAPP in den Regelbetrieb, die Einbindung in die Präsenzlehre sowie die Integration von digitalen Lehrangeboten und arbeitsplatzbasierten Prüfungen. Dazu sind medizindidaktische sowie technische Weiterentwicklungen erforderlich. Kooperationen sollen den Transfer auf andere Universitätskliniken ermöglichen und sichern.
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Stiftung Tierärztliche Hochschule HannoverSouver@nes Digitales Lehren und Lernen in Niedersachsen
Ziel des vorliegenden Antrags ist es, souveränes digitales Lehren und Lernen zu fördern. Dies umfasst 1) die souveräne, d.h. kompetente und lernzielorientierte Nutzung digitaler Werkzeuge auf Seiten der Lehrenden und Studierenden (Digital Literacy) ebenso wie 2) die professionelle Entwicklung hochwertiger digital angereicherter Lehr-/Lernkonzepte bzw. -inhalte und 3) die durch den Verbund gestärkte digitale Souveränität der Hochschulen als Institutionen. Mit der intensiven Nutzung digitaler Lerntechnologien in den vergangenen Semestern sind Erfahrungswissen und digitale Kompetenzen, aber auch didaktische, rechtliche sowie technische Bedarfe und Anforderungen massiv gestiegen. Orientiert am Zielbild der digitalen Souveränität haben sich die Verbundpartner zusammengeschlossen, um durch Bündelung ihrer Kompetenzen und Leistungen in den Bereichen IT-Basis, Services und Content (vgl. Abb. 1) den gestiegenen Anforderungen dauerhaft gerecht werden zu können. Das SOUVER@N-Projekt versteht sich dabei als Nukleus für den Aufbau eines landesweiten Netzwerks, dessen Services und Angebote Zug-um-Zug auf alle niedersächsischen Hochschulen ausgedehnt und in bestimmten spezialisierten Bereichen später auch deutschlandweit ausgerollt werden soll.
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Stiftung Tierärztliche Hochschule HannoverNahrungsmittel der Zukunft- Insekten
Die Ernährung Europas ist im Wandel. Einerseits werden immer mehr traditionelle Ernährungsweisen jenseits ihrer Grenzen propagiert, andererseits etablieren sich neue Modelle. Auch das Bewusstsein hinsichtlich Klima und Tierwohl spielen eine Rolle. Der Konsum essbarer Insekten ist sowohl Jahrtausende alte Traditionen in vielen Regionen der Welt wie auch Novum in den Regionen, in denen sie bislang kaum konsumiert werden, z.B. Europa. Die kommerzielle Zucht entlastet natürliche Populationen, führt zu kontrollierter Qualität und schafft neue Verdienstmöglichkeiten. Da sie in großen Gruppen gezüchtet werden, benötigen sie dieselbe Aufmerksamkeit hinsichtlich Tiergesundheit und Tierwohl wie andere Nutztiere, und das wurde bisher nicht praktiziert. Ziel des Projektes ist, Tiermedizin- und Biologiestudierende auf dieses Arbeitsfeld vorzubereiten. In Semestermodulen lernen Erstere, wie man integrale Bestandsbetreuung auf einem Insektenbetrieb durchführt und Letztere, wie man bisher ungenutzte Arten auf die Verwendung als Nutztier prüft. Die Lehrinhalte umfassen u.a. Biologie, Anatomie, Physiologie, Krankheiten, Haltungsweise, gesetzlicher Rahmen sowie Tierwohl. Jedes Studierendenteam erhält die Aufsicht über eine Insektencharge, die sie betreuen. Vorlesungen, auch von internationalen Fachkolleg*innen, sowie eine Prüfung runden das Modul ab. Dadurch werden die Kursteilnehmer*innen zu kompetenten Ansprechpartnern für Landwirt*innen. Das Projekt wird über soziale Medien begleitet.
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Medizinische Hochschule Hannover (MHH)Pedagotchi: App-basiertes Blended Learning für Training klinischer Entscheidungsfindung in der Allgemeinpädiatrie
Kompetenzen für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen werden universitär regelhaft anhand komplexer Patient:innen vermittelt. Wege von ersten Beschwerden zur Diagnose und Therapie sind vielfältig und erfordern frühzeitiges Training. Ein Training klinischer Entscheidungsfindung für (allgemein-) pädiatrische Krankheitsbilder und Prävention findet selten statt. Ziel des Projektes Pedagotchi 3.0 ist die Einführung einer pädiatrischen Lern-App, mit der Lernende überall fallbasiert die klinische Entscheidungsfindung trainieren und ihr Wissen erweitern können. Eine Fallbibliothek fordert mit Patient:innen aus der Allgemeinpädiatrie und eingeflochtenen seltenen Erkrankungen (Awareness) heraus. Das als Wahlfach erfolgreich pilotierte Konzept wird sowohl inhaltlich (Fokus Allgemeinpädiatrie) als auch methodisch auf größere Zielgruppen skaliert. Hierdurch wird der distanzunabhängige, individualisierte Kompetenzerwerb für die ganzheitliche Versorgung von Kindern und Jugendlichen ebenso erleichtert wie eine interdisziplinär übertragbare professionelle Identitätsbildung durch Kenntnisse der ambulanten und stationären Patient:innenversorgung.
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Hochschule HannoverLehr- und Lernassistenzsystem für Studienerfolg
Mit dem übergeordneten Ziel der Erhöhung des Studienerfolgs soll aus Sicht der Verbundhochschulen der sich stetig verändernden Bildungslandschaft mit zwei maßgeblichen Shifts begegnet werden: Empowerment von Studierenden durch KI-unterstützte persönliche Ansprache, individuelle Reflexionsanlässe, regelmäßiges qualitatives Feedback zur Kompetenzentwicklung und zum Lernprozess sowie fortlaufende Motivation; Weiterentwicklung der Coaching-Rolle von Lehrenden hin zu einem akademischen Mentoring, das durch die Tool-Unterstützung eine wesentlich stärkere Interaktion mit Studierenden und individuelle Begleitung studentischen Lernens auch in Selbstlernphasen umfasst. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Integration eines KI-gestützten Lehr- und Lernassistenzsystems (LernKI). Es reflektiert die Notwendigkeit, Lehre in einer zunehmend KI-geprägten Welt zu transformieren, und berücksichtigt die sich verändernden Lerngewohnheiten der Studierenden. Die Ergänzung des Lehr-Lernprozesses um eine proaktive, digitale Coachingfunktion bedeutet einen strukturellen Wandel: Die Beziehung der Lehrenden und Studierenden wird ergänzt um eine beidseitig unterstützende, technisch simulierte Entität ("Third Educator"), die ein komplementäres Lehr-Lern-Szenario schafft. Damit gehen nachhaltige strukturelle und personenbezogene Haltungsänderungen einher, die einen tiefgreifenden Wandel bedeuten, dessen Initiierung und Begleitung essenzieller Bestandteil des Vorhabens ist.
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Hochschule für Musik, Theater und Medien HannoverMusik als gesellschaftliche Praxis
Angesichts zahlreicher gesellschaftlicher Veränderungsprozesse unserer Zeit sieht sich auch der Musikbetrieb und die Kunstform Konzert mit einem Wandel konfrontiert: Es ist notwendig geworden, das Selbstverständnis, Musik als sog. Hochkultur einseitig an ein Publikum weiterzugeben, zugunsten von Öffnungsprozessen und Begegnungsräumen mit einer sich diversifizierenden Gesellschaft zu verändern. Das Projekt richtet sich an Studierende der künstlerisch-pädagogischen Studiengänge und befähigt sie, Haltungen, Konzepte und konkrete Projekte künstlerischer Musikvermittlung zu entwickeln, die Begegnungen zwischen Kunst und Mensch, zwischen Institution und Gesellschaft schaffen und in denen sie sich mit Musik im gesellschaftlichen Kontext auseinandersetzen. Außerdem macht sich das Projekt zur Aufgabe, dieser Perspektive innerhalb der Hochschule einen Diskursraum zu geben. Herzstück des Projektes bilden Lehr-Lern-Labore, in denen Studierende gemeinsam mit Bürger*innen der Stadt kollaborativ Musikprojekte entwickeln und praktisch erproben. In weiteren Lehrformaten, wie einer Workshop- und Vortragsreihe oder einer Fachtagung, beschäftigen sich Studierende mit künstlerischen, pädagogischen und wissenschaftlichen Zugängen zu Musikvermittlung. Das Projekt fungiert zudem als Knotenpunkt zwischen Studiengängen innerhalb der Hochschule, zwischen Hochschule und Gesellschaft, zwischen Ausbildung und Berufspraxis, sowie zwischen Praxis und Wissenschaft.
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Stiftung Tierärztliche Hochschule HannoverVormagen in 3D: Modell für die Tiermedizinlehre
Im vorklinischen Studienabschnitt an der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover wird in den Fächern Anatomie und Physiologie Grundlagenwissen vorbereitend für den klinischen Abschnitt vermittelt. Dies beinhaltet anatomische und physiologische Übungen am lebenden Tier. Unter ethischen Gesichtspunkten ist eine Reduktion der Tierzahl und eine Verringerung der Belastung des einzelnen Tieres anzustreben. Daher haben alle Studierenden die Möglichkeit, im Clinical Skills Lab (CSL) an Modellen klinisch-praktische Fertigkeiten zu erlangen und das interaktive Virtuelle Lernlabor zu nutzen. Die Kombination digitaler und modellbasierter Lerntechniken mit praktischen Übungen wird von den Studierenden sehr gut angenommen. Wegen der großen klinischen Bedeutung soll das Lernlabor einrichtungsübergreifend (Anatomie, Physiologie, CSL) um die Vormagenanatomie und -physiologie der Wiederkäuer ergänzt werden. Erstes Ziel ist es, ein animiertes 3D-Modell der Vormägen auf Basis von 3D-Bilddatensätzen zu erstellen, an dem Studierende die komplexe Anatomie sowie den physiologischen Ablauf der Vormagenmotorik nachvollziehen können und dieses im Lernlabor zu implementieren. Als zweites wird auf Grundlage dieses 3D-Modells ein plastischer Vormagenmotorik-Simulator entwickelt. An einer detailgetreuen Nachbildung der Vormägen wird mit Hilfe passender Elektronik die Motorik der Magenabteilungen simuliert und für die Studierenden begreifbar gemacht.
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Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover"Musikpädagogik reflektiert" - Zeitschrift für studentische Beiträge zum musikpädagogischen Fachdiskurs
Im Projekt Musikpädagogik reflektiert Zeitschrift für studentische Beiträge zum musikpädagogischen Fachdiskurs soll eine hochschulübergreifende Open-Access Online-Zeitschrift für studentische Beiträge entstehen. Durch die Publikation ihrer Ergebnisse wird Studierenden die Partizipation am Fachdiskurs der Musikpädagogik ermöglicht, bei der sie als Lernende nicht nur Empfänger*innen sind, sondern aktiv zum Diskurs beitragen. Aus hochschuldidaktischer Perspektive vervollständigt die Publikation der Ergebnisse das Durchlaufen eines gesamten Forschungszyklus des Forschenden Lernens. Darüber hinaus ermöglicht die studentische Perspektive die Weiterentwicklung der Hochschullehre. Beitragsformate sind studentische Forschungsergebnisse aus Haus- und Abschlussarbeiten oder Ergebnisse aus Seminardiskussionen, deren Inhalte in Form eines Fachartikels aufgearbeitet wurden. Daneben findet die wissenschaftlich reflektierte Betrachtung der (eigenen) Praxis Raum, die ein wichtiger Bestandteil der Musikpädagogik ist. Sie trägt zu einem erhöhten didaktischen Verständnis, zur Auseinandersetzung mit der Literatur und einer theoretischen Fundierung des eigenen professionellen Handelns bei. Ein Critical-Friend-Review-Verfahren führt die Studierenden an diese Art der Qualitätssicherung der Beiträge heran, ohne jedoch sie mit anonymen Kommentaren allein zu lassen. So kann ein wertschätzender Austausch stattfinden und für Studierende eine Vernetzung in der Fachcommunity angebahnt werden.
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Medizinische Hochschule Hannover (MHH)Souver@nes Digitales Lehren und Lernen in Niedersachsen
Ziel des vorliegenden Antrags ist es, souveränes digitales Lehren und Lernen zu fördern. Dies umfasst 1) die souveräne, d.h. kompetente und lernzielorientierte Nutzung digitaler Werkzeuge auf Seiten der Lehrenden und Studierenden (Digital Literacy) ebenso wie 2) die professionelle Entwicklung hochwertiger digital angereicherter Lehr-/Lernkonzepte bzw. -inhalte und 3) die durch den Verbund gestärkte digitale Souveränität der Hochschulen als Institutionen. Mit der intensiven Nutzung digitaler Lerntechnologien in den vergangenen Semestern sind Erfahrungswissen und digitale Kompetenzen, aber auch didaktische, rechtliche sowie technische Bedarfe und Anforderungen massiv gestiegen. Orientiert am Zielbild der digitalen Souveränität haben sich die Verbundpartner zusammengeschlossen, um durch Bündelung ihrer Kompetenzen und Leistungen in den Bereichen IT-Basis, Services und Content (vgl. Abb. 1) den gestiegenen Anforderungen dauerhaft gerecht werden zu können. Das SOUVER@N-Projekt versteht sich dabei als Nukleus für den Aufbau eines landesweiten Netzwerks, dessen Services und Angebote Zug-um-Zug auf alle niedersächsischen Hochschulen ausgedehnt und in bestimmten spezialisierten Bereichen später auch deutschlandweit ausgerollt werden soll.
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