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Digitales Lehren und Lernen an der Universität Stuttgart – Boost. Skills. Support.

Die Universität Stuttgart strebt im Projekt digit@L an, mit digital angereicherten Lehr-Lern-Formaten und adaptiven Systemen Studierende angesichts heterogener Voraussetzungen in ihrem individuellen Lernprozess zu unterstützen. Im Fokus stehen einerseits Studierende im wichtigen ersten Studienjahr und die zielgruppenspezifische Ausdifferenzierung von Grundlagenveranstaltungen in digitalen Settings. Andererseits erweitert die Universität Stuttgart gezielt das Kompetenzprofil von Studierenden und Lehrenden. Um diese Ziele zu erreichen, verzahnt sie didaktische und (medien-)technische Infrastruktur für Studierende und Lehrende enger miteinander. Zusammengenommen trägt dies zu einer digitalen Innovationskultur bei. Das Vorhaben baut auf Erfolgen vorangegangener Projekte und systematisch analysierten Erfahrungen der pandemiebedingt digitalen Semester auf. Erfolgreich erprobte Maßnahmen werden übertragen, nachhaltig verankert und fachübergreifend genutzt, zugleich werden auch neue Konzepte umgesetzt.

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Projekt 101018
Projekt

Entwicklung, Umsetzung und Integration hybrider Lehr-/Lern-Szenarien

In der Corona-Pandemie sind Studierende mit der Umstellung auf digitale Lehrformate überwiegend zufrieden. Sie berichten aber auch über mangelnde Motivation und Probleme bei der Selbststeuerung von Lernaktivitäten, die sie mit eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten mit Mitstudierenden und Lehrenden begründen. Das Vorhaben greift diesen Befund auf und widmet sich der didaktisch begründeten Verzahnung von Präsenzlehre und digitaler Lehre in hybriden Formaten. Herausragende Merkmale des Vorhabens: • Fokus auf adaptive digitale Lernmöglichkeiten in fachlichen Kernbereichen. • Hochschuldidaktisch fundierte Konzeption und Realisierung der hybriden Formate. • Integration der Formate in die vorhandenen Curricula. Es werden drei Best-Practice-Projekte und zwei Querschnittsprojekte durchgeführt: Die Best-Practices unterstützen in unterschiedlichen Fächern die Vermittlung grundlegenden Fachwissens und damit die Voraussetzungen weiteres fachliches Lernen. Das erste Querschnittsprojekt baut für alle Lehramtsstudierenden einen virtuellen Ort der professionsbezogenen Identifikation und Kommunikation auf; das zweite entwickelt und implementiert ein universitätsweites Weiterbildungsprogramm zur Vermittlung digitaler Kompetenzen für Lehrende.

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Maßnahme 100613
Maßnahme

Etablierung einer digitalen Prüfungsumgebung

Ausbau des THI Moodle-Prüfungsservers hinsichtlich seiner Kapazität und Funktionalität. Etablierung und Testung des Plugins Safe Exam Browser und weiterer technischer Möglichkeiten zur Schaffung einer sicheren Prüfungsumgebung. Ausstattung von zwei Hörsälen mit notwendiger Technik zur Erprobung hybrider Prüfungsformen und Anschaffung flexibel einsetzbarer Laptops und Tablets für die Erprobung von Bring Your Own Device Settings und zur Schaffung von Redundanzen in den Laboren. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

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Publikation 100541

"Neues Format, Ungewissheit, Nervosität" -Eine Performanzprüfung im beruflichen Lehramtsstudium aus der Perspektive von Studierenden und Prüfenden

Gesellschaftliche und digitale Transformationsprozesse beeinflussen die Kultur des Lehrens und Lernens an Hochschulen und Universitä-ten. Dieser Beitrag nimmt explizit die veränderte Kultur des Prüfens in den Blick. Im Rahmen des Projekts P:INK LBS („Prüfen: innovativ und kompetenzorientiert in Lehramtsstudiengängen für berufsbildende Schulen“) wurde eine Performanz-prüfung in den Lehramtsstudiengängen in den beruflichen Fachrichtungen Gesundheit, Körperpflege und Pflege in Anlehnung an Prüfungsformate aus der Medizin und den Gesundheitsberufen (u.a. „Objective Structured Clinical Exami-nation – OSCE“) entwickelt und evaluiert. Im Beitrag wird zunächst die Struktur des Projekts und der zugehörigen Performanzprüfung vor dem Hintergrund der Kompetenzorientierung in der beruflichen Bildung und des Konzeptes des „Constructive Alignments“ erläutert. Die Evaluationsergebnisse der Studierenden und Prüfenden spiegeln großes Interesse an innovativen Prüfungen und Motivation für das neue Prüfungsformat wieder. Zudem werden Herausforderungen in der Vorbereitung sowie in der Organisation deutlich. Abschließend werden die Ergeb-nisse unter Einbeziehung einschlägiger Literatur sowie eigener Projekterfahrungen diskutiert und reflektiert.

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