
Digitalbaukasten für kompetenzorientiertes Selbststudium
Ziel des Verbundprojekts DigikoS ist es, Studierende und Lehrende besser auf die gesteigerten Herausforderungen von hybriden Lehr-/Lernszenarien vorzubereiten. Der durch die Pandemie ausgelöste Digitalisierungsschub wird genutzt, um die notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit digitalem Lernen und Lehren zu stärken und tragfähige Konzepte für den Studienverlauf zu entwickeln. Dazu werden auf Grundlage umfangreicher Vorarbeiten Unterstützungsangebote für Studierende und Lehrende aus- und aufgebaut. Studierende werden bei der Nutzung digitaler Selbstreflexionsinstrumente zum Aufbau von Selbstlernkompetenz und Digital Skills begleitet. Dabei wird u.a. die Motivation Studierender zum digitalen Selbststudium adressiert. Lehrende werden durch Beratung und methodische Hinweise über eine Toolbox so befähigt, dass sie den besonderen Ansprüchen hybrider Lehrformate gerecht werden können. Die konzeptionelle Brücke zwischen den Angeboten für Studierende und Lehrende bilden Digital Scouts, die Studierende im Selbststudium betreuen und Lehrende beim Einsatz der Toolbox unterstützen.
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Stahlbau 4.0: Digitalisierte Planung und Fertigung
Das moderne Aufgabenfeld im Bauwesen befindet sich durch die voranschreitende Digitalisierung im stetigen Wandel. Um materialeffizient zu bauen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, wird vermehrt auf serielles Bauen mit einem hohen Automatisierungsgrad gesetzt. Besonders im konstruktiven Stahlbau hängen die digitale Planung, die automatisierte Fertigung sowie die Montage von Bauteilen unmittelbar zusammen, erfolgen jedoch räumlich und zeitlich getrennt. Dies erfordert ein hohes Maß von interdisziplinärer Kommunikation aller Projektbeteiligten.Erste Teilaspekte der digitalisierten Planung, wie bspw. die Vernetzung von Planungsständen mit dem Building Information Modeling sind bereits in der universitären Lehre repräsentiert. Im Rahmen des Projekts DigiStahl erfolgt die ganzheitliche Betrachtung von Planung, Fertigung und Montage sowie der gegenseitigen Wechselwirkungen in einem Co-Learning-Lab (CLL). Im CLL planen die Studierenden kooperativ ein Beispielbauwerk und begleiten dieses durch die automatisierte Fertigung in einer Lehrwerkstatt mit CNC-Fräsen, Wasserstrahlschneideanlage und Schweiß-Cobot bis zur Fertigstellung.Durch den ganzheitlichen Ansatz des CLL-Konzepts erlernen die Studierenden digitale Planungskompetenzen im konstruktiven Ingenieurbau. Die interkulturelle Kommunikation wird anhand der Arbeit im Projektteam gezielt gefördert. Das Lehrkonzept ist auf weitere Bereiche des digitalen Bauens und in andere Hochschulen übertragbar.
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Kommunikationsstrategien für Verbundprojekte
Das Projekt ii.oo war ein bayernweiter Verbund von neun Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAWs) und erforderte eine mehrstufige Kommunikations- und Abstimmungsstruktur. Die hochschulübergreifende Zusammenarbeit brachte die Herausforderung mit sich, unterschiedliche Kulturen, Prozesse und Systeme zu harmonisieren. Dies wurde durch ein mehrstufiges Governance-Modell gelöst: Der Lenkungskreis (LK), bestehend aus drei Vizepräsidenten, und der erweiterte Lenkungskreis (eLK) mit allen neun Vizepräsident:innen waren für die wissenschaftliche Ausrichtung und strukturelle Verankerung der Ergebnisse verantwortlich. Beide Gremien tagten alle drei Monate. Die operative Umsetzung lag bei den Arbeitspaket(AP)-Leitungen, die eng mit den wissenschaftlichen Projektleitungen und der operativen Projektleitung zusammenarbeiteten. Auf Team-Ebene fanden wöchentliche Koordinationstreffen statt, um den Informationsfluss zu sichern. Ein Projektmanagement-Tool unterstützte die transparente Aufgabenvert
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