
Digitalbaukasten für kompetenzorientiertes Selbststudium
Ziel des Verbundprojekts DigikoS ist es, Studierende und Lehrende besser auf die gesteigerten Herausforderungen von hybriden Lehr-/Lernszenarien vorzubereiten. Der durch die Pandemie ausgelöste Digitalisierungsschub wird genutzt, um die notwendigen Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit digitalem Lernen und Lehren zu stärken und tragfähige Konzepte für den Studienverlauf zu entwickeln. Dazu werden auf Grundlage umfangreicher Vorarbeiten Unterstützungsangebote für Studierende und Lehrende aus- und aufgebaut. Studierende werden bei der Nutzung digitaler Selbstreflexionsinstrumente zum Aufbau von Selbstlernkompetenz und Digital Skills begleitet. Dabei wird u.a. die Motivation Studierender zum digitalen Selbststudium adressiert. Lehrende werden durch Beratung und methodische Hinweise über eine Toolbox so befähigt, dass sie den besonderen Ansprüchen hybrider Lehrformate gerecht werden können. Die konzeptionelle Brücke zwischen den Angeboten für Studierende und Lehrende bilden Digital Scouts, die Studierende im Selbststudium betreuen und Lehrende beim Einsatz der Toolbox unterstützen.
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AART of Digital Teamwork and Innovation
Die Hochschulen Aalen und Reutlingen (AART) arbeiten seit 2016 im Rahmen des Entrepreneurship-Projekts Spinnovation zusammen. Auf Grund der räumlichen Distanz wurden bislang Qualifizierungsangebote nicht hochschulübergreifend angeboten. Auf Basis der Erfahrungen, welche die Projektpartner bereits bei der Entwicklung und Umsetzung von Lehr- und Veranstaltungsformaten im außer-/ curricularen Bereich gemacht haben, wird im Rahmen des vorliegenden Antrags ein neuartiges, hochschulübergreifendes Online-Lehrangebot AART of Digital Teamwork and Innovation mit einem Umfang von 5 ECTS geschaffen, das auf dem Design Thinking-Ansatz aufbaut, und speziell für die Online-Lehre an Hochschulen angepasst wird. Ein wichtiges Element bildet die interdisziplinäre, hochschulübergreifende Teamarbeit aus Wirtschaftswissenschaften, Informatik und Ingenieurwissenschaften. Elemente des Angebots sind Dozent*innen-Input, eine intensive Betreuung durch wissenschaftliche Mitarbeiter*innen und externe Mentor*innen. Es werden neue ergänzende Online-Lernmodule sowie Online-Assessment Tools als offene Bildungsressourcen entwickelt, die auf bestehenden Ressourcen aufbauen. Diese werden weiteren Dozent*innen und Hochschulen zur Verfügung gestellt.
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Die App StudiSQ als Lehr- und Lernwerkzeug
Gamification-Strategien können die Lernmotivation nachhaltig steigern. Um diesen positiven Effekt zu nutzen und unter Beachtung datenschutzrelevanter Aspekte in den Hochschulalltag zu integrieren, ist im Rahmen des sachsenweiten Verbundprojektes „Digitalisierung der Hochschulbildung in Sachsen (D2C2)“ die App StudiSQ entstanden, die diesen Ansatz nutzt, indem die App Lehrinhalte als Quiz vermittelt und Gamification-Elemente wie Ranglisten und Abzeichen zur Förderung der Motivation einsetzt. Entwickelt wurde die App durch Studierende im Rahmen des Masterstudiengangs „Medieninformatik und Interaktives Entertainment“ an der Hochschule Mittweida in Zusammenarbeit mit Lehrenden. Im Unterschied zu vergleichbaren auf dem Markt existierenden Apps können die Lehrenden und Studierenden beim Einsatz von StudiSQ sicher gehen, dass keine Daten aus dem Hochschulkontext nach außen gelangen.
Maßnahme anzeigen
Great minds think alike—how homogeneous problem perceptions are associated with successful regulation in collaborative learning groups
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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