
Learning by Video - Einsatz von Videografien
Nach ihren Erwartungen an eine künftige Lehrtätigkeit in inklusiven Lerngruppen befragt, gibt die Mehrheit der Deutsch-Lehramtsstudierenden an, dies als große Herausforderung wahrzunehmen. Im Seminar Deutsch als Zweitsprache an der RWTH haben Lehrevaluationen bereits ergeben, dass der Einsatz von Videografien entscheidend dazu beiträgt, Ängste in Bezug auf Herausforderungen im Umgang mit heterogenen Lerngruppen abzubauen. Analog hierzu sollen im vorliegenden Lehrkonzept Videografien inklusiven Unterrichts im Fach Deutsch erstellt und in den fallbasiert arbeitenden Deutschseminaren eingesetzt werden. An das Desiderat, Videografien zu inklusivem Deutschunterricht auch über die Lehre an der RWTH hinaus zur Verfügung zu stellen, anknüpfend, soll eine Videografiedatenbank erstellt werden.
Auf einen Blick
Ausführliche Beschreibung
1.Über den Projekthorizont hinaus bieten sich mehrere vielversprechende Perspektiven. Die erstellten Videografien wurden langfristig in einer geschützten wissenschaftlichen Plattform zugänglich gemacht, um Forschenden und Lehrkräften weitere Analysemöglichkeiten zu bieten. Zukünftige Studien könnten auf den bestehenden Daten aufbauen und weitere Fragestellungen zum inklusiven Unterricht untersuchen, etwa zur Wirksamkeit spezifischer Methoden oder zur Perspektive der Schüler:innen. Zudem könnten sie gezielt für die Entwicklung praxisnaher Fortbildungsangebote genutzt werden, um Lehrkräfte in inklusiver Didaktik zu schulen. Eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Forschungseinrichtungen und Schulen könnte den Austausch über gelingenden inklusiven Unterricht fördern und den Wissenstransfer in die Praxis erleichtern, indem die Workshops und Videografien in Fortbildungen für Lehrkräfte eingesetzt werden. Weitere Videografieprojekte können die bereits vorhandenen Daten auf der Plattform ergänzen. Insgesamt bietet das Projekt eine wertvolle Grundlage, um langfristig zur Verbesserung des inklusiven Unterrichts beizutragen.
2. Die Akquise von Lehrkräften gestaltete sich schwierig, da viele aus Datenschutz- oder Bewertungsängsten zögerten. Eine frühzeitige, transparente Kommunikation ist essenziell. Auch die Einbindung der Schulleitung ist entscheidend, da kritische Haltungen die Umsetzung erschweren können. Die Einholung von Einverständniserklärungen war zeitaufwendig – klare Informationsmaterialien und direkte Ansprache erleichtern den Prozess. Technische Probleme wie Kameraausfälle zeigten, dass Testläufe und Ersatzgeräte notwendig sind. Insgesamt war Flexibilität gefragt, um unerwartete Herausforderungen zu bewältigen und das Projekt erfolgreich umzusetzen.
Kontakt

Learning Inclusion by Video (LIV)
Das Forschungsprojekt „Learning Inclusion by Video (LIV)“ an der RWTH Aachen University untersucht, wie inklusiver Unterricht durch Unterrichtsvideografien erfahrbar gemacht und verbessert werden kann. Durch Videoaufzeichnungen in verschiedenen Schulen der Sekundarstufe I und II sollen wertvolle Erkenntnisse über guten inklusiven (Deutsch-)unterricht gewonnen werden.
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Learning Inclusion by Video (LIV)
Das Forschungsprojekt „Learning Inclusion by Video (LIV)“ an der RWTH Aachen University untersucht, wie inklusiver Unterricht durch Unterrichtsvideografien erfahrbar gemacht und verbessert werden kann. Durch Videoaufzeichnungen in verschiedenen Schulen der Sekundarstufe I und II sollen wertvolle Erkenntnisse über guten inklusiven (Deutsch-)unterricht gewonnen werden.
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Was bedeutet Sicherheit im Kontext von Flucht?
Das Projekt zielt darauf ab, einen Ansatz für partizipative und co-produktive Lehre in der humanitären Hilfe (HH) zum Thema Sicherheit und Schutz im Kontext von Flucht zu erarbeiten. Das didaktische Konzept baut dabei auf dem Challenge-based Learning (CBL) auf, nach dem Studierende mit fachwissenschaftlicher Begleitung einer Fragestellung anhand von identifizierten Challenges nachgehen, die ein reales, komplexes, lokal verortetes Problem darstellen. Gemeinsam mit den Zielgruppen und Praxispartner*innen sollen Konfliktpotentiale identifiziert, priorisiert und Projektideen zur Sichtbarmachung der Stimmen und Bedarfe der Geflüchteten z.B. zur Prävention, zum (Gewalt-) Schutz und zur Mediation entwickelt werden. Partizipation der Zielgruppen und Einbezug nicht-akademischen Wissens in den Lehrkanon entspricht Prinzipien der Lokalisierung und Dekolonialisierung in der Humanitären Hilfe, die auch in der universitären Lehre umgesetzt werden müssen. Für Menschen auf der Flucht ist die Unterbringung in Unterkünften und Camps eine wiederkehrende und ambivalente Erfahrung, die zugleich Schutz- und Konfliktpotentiale bietet. Im Projekt wird eine Pilotlehreinheiten im NOHA-Studiengang konzipiert, durchgeführt und angelehnt an das Konzept des Scholarship of Teaching and Learning auch wissenschaftlich evaluiert. Kooperationen mit Partneruniversitäten des NOHA-Netzwerkes und im Rahmen des internationalen Universitätskonsortiums UNIC geplant.
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Konzeption VR-gestützter Lehrangebote
Massnahme 2 ist die Konzeption Virtual Reality-gestützter Lehrangebote gemeinsam mit weiteren universitären Akteuren im Projekt VR-Hybrid (https://transferkiosk.net/p/101442). Hierbei konkretsieren Studierende des Fachs Erziehungswissenschaften zusammen mit Lehrenden der Universität Duisburg-Essen die bereits vorhandenen Ansätze und Szenarien und entwickeln eigene Ansätze und Szenarien. Diese werden dann in Massnahme 3 (https://transferkiosk.net/p/101442/act/100700) erprobt.
Maßnahme anzeigen
Ein Intelligentes Tutorensystem für Rekursive Programmierung. Fehlkonzepte identifizieren für zielgerichtetes Feedback
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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