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Green Guide für Nursing

Planetare Gesundheit ist angesichts des Klimawandels als größte globale Gesundheitsbedrohung höchst relevant für die Profession der Pflege. Gemäß Pflegeberufegesetz von 2020 müssen Absolvent*innen von Pflegestudiengängen befähigt werden, „aufmerksam für die Ökologie in den Gesundheitseinrichtungen zu sein, über grundlegendes Wissen zu Konzepten und Leitlinien für eine ökologische Gestaltung der Einrichtung zu verfügen und mit materiellen und personellen Ressourcen nachhaltig umzugehen“. Bislang ist die Integration des Themas in Curricula defizitär und geht einher mit einem hohen Bedarf an Lehr-/Lernmaterial für alle Pflegestudiengänge. Studien belegen einen Mangel an Wissen und Handlungskompetenz zu planetarer Gesundheit bei Pflegestudierenden und Pflegefachpersonen in der Praxis. Das Projekt „Green Guide for Nursing“ baut auf dem Freiraum 2022-Projekt „Planetary Health and Nursing (PHN)“ auf und stellt den nächsten Schritt zur Integration des Themas in Lehre und Praxis dar. Pflegestudierende werden befähigt, mittels der innovativen, digitalen Methode des Educational-Escape-Rooms, Themen aus der Pflegepraxis in Form eines Aktionshandbuchs (Do-it-Guide für nachhaltiges Pflegen) mit konkreten Ideen zur Vergrößerung des ökologischen Handabdrucks zu entwickeln. Der Do-it-Guide wird Hintergrundinformationen, positive Visionen und konkrete Empfehlungen für klimasensibles Pflegen enthalten, die frei zugänglich bundesweit in Lehre und Praxis Anwendung finden können.

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RecipX (experimental reciprocating compressor) ist ein innovatives Lehrprojekt, das Studierenden der Ingenieurwissenschaften einen praxisnahen Zugang zur Kompressortechnik ermöglicht und zugleich zentrale Aspekte der Nachhaltigkeit adressiert. Im Zentrum steht ein sicherer, modular aufgebauter Modellprüfstand auf Basis eines handelsüblichen Kompressors. Durch umfangreiche Sensorik – etwa für Druck, Temperatur, Drehmoment und Drehzahl – werden bislang verborgene Prozesse im Inneren der Maschine sichtbar und messbar. Studierende können aktiv Einfluss auf Systemparameter nehmen und die Auswirkungen auf Effizienz und Ressourceneinsatz direkt erleben. In kooperativen Lernformaten entwickeln sie für reale Anwendungsfälle eine optimierte Anlagenkonfiguration, wobei technische Leistungskriterien mit ökologischer Verantwortung abgewogen werden müssen. Die besten Ergebnisse werden im Rahmen einer Engineering Challenge prämiert. Ergänzt wird das physische Labor durch die digitale Integration des Prüfstands und weiterer zukunftsweisender Kompressorsysteme – wie Wasserstoff- und Wärmepumpensysteme - in eine Smartphone-App. So wird RecipX nicht nur an der TU Dortmund einsetzbar, sondern auch digital zugänglich für andere Hochschulen – ohne Investitionsrisiken oder Sicherheitsbedenken. RecipX verbindet Theorie, Praxis und Nachhaltigkeit in einem motivierenden, skalierbaren Lernkonzept und macht technische Zusammenhänge für Studierende erlebbar, nachvollziehbar und gestaltbar.

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