
Designed to Fail: ein realistisches Bild der wissenschaftlichen Methode
Laborkurse bieten den notwendigen praktischen Einblick in Konzepte und Methoden, die in Vorlesungen vorgestellt werden, und fördern genaue Beobachtung, aktive Teilnahme und Experimente. In unserem Projekt überdenken und gestalten wir einen Laborkurs so um, dass sie den Studierenden über den bestehenden Lehrstoff hinaus den Prozess der wissenschaftlichen Methode vermitteln. Wir werden uns darauf konzentrieren, das so genannte "Lernen durch Scheitern" umzusetzen. Konkret wird ein Laborkurs so gestaltet, dass die Studierenden, wenn sie sich mit wissenschaftlichen Fragen beschäftigen, zunächst (durch kuratierte Hintergrundinformationen) zu falschen Hypothesen gelangen, die nicht durch Experimente bestätigt werden können. Der Prozess ist auf das Scheitern ausgelegt! Dadurch wird ein interessanter und kreativer Prozess in Gang gesetzt, bei dem die ursprüngliche Hypothese überdacht, die Literatur genauer untersucht und neue Vorhersagen getroffen und getestet werden. Das übergeordnete Ziel des Projekts besteht darin zu zeigen, dass Laborkurse ein Mittel sein können, um nicht nur fachliche Konzepte, sondern auch den Prozess der wissenschaftlichen Methode zu vermitteln.
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Innovatorium Reutlingen
Der Future of Jobs Report des World Economic Forums 2025 nennt Technological literacy und Creative thinking unter den Top-Skills der Zukunft und genau hier setzt unser Projekt an: Mit dem Innovatorium schaffen wir einen Raum, in dem Studierende nicht nur denken, sondern handeln innovativ, kreativ und praxisnah. Das Innovatorium greift verschiedene Bedarfe lösungsorientieren Lernens und Handelns auf und bringt methodische Tiefe: Challenge-based Learning ermöglicht praxisorientiertes Arbeiten an realen Problemen. Studierende werden für lösungsorientiertes Arbeiten begeistert und werden zu Lehrenden befähigt. Die wesentlichen Akteur*innen innerhalb der Hochschule werden zusammengebracht und lernen voneinander inclusive der Studierenden. Das Projekt verbindet formelle und informelle Lernformate wie Wahlpflichtmodule sowie Mackathons und Maker-Cafe, um Studierende ins Machen zu bekommen.
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Interaktive Webseite: Digital Feedback Map (DFM)
Es wird eine Online-Plattform, die „Digital Feedback Map“ (DFM), entwickelt, die Studierenden und (angehenden) Lehrkräften ein Orientierungswissen sowie konkrete didaktische Umsetzungsempfehlungen zu verschiedenen digitalen Feedback-Methoden bietet. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Die Living Library
Diese Publikation spiegelt den zirkulären Ansatz des Projekts wider. Sie dokumentiert die physische und digitale Living Library und vereint eine Reihe von Essays, die Themen wie die Archivierbarkeit der Erde oder die gartenähnliche Kultivierung digitaler Plattformen untersuchen. Diese Essays laden die Lesenden dazu ein, neu darüber nachzudenken, wie Wissen angebaut, geteilt und schließlich wieder in den Boden zurückgeführt werden kann, aus dem es entstanden ist. (CC BY-NC 4.0) Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und die Autor:innen
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