
Implementierung einer Knowledge Base (KB) zur lehrveranstaltungsübergreifenden Entwicklung von KI-Schlüsselkompetenzen in Sport und Gesundheit
Die potenziellen Tätigkeitsfelder für angehende Sportwissenschaftler haben sich in den letzten Jahren stark diversifiziert und spezialisiert. Sie reichen vom klassischen Sportlehrer in Schulen und Trainer im Leistungs- und Spitzensport über Sporttherapeuten in der medizinischen Trainingstherapie bis hin zu Tätigkeiten im Bereich der Sportmedien, -technik, -entwicklung und Sportinformatik. Auch im Bereich des Gesundheitswesens nehmen Digitalisierung und die Nutzung der Künstlichen Intelligenz (KI) einen immer höheren Stellenwert ein. Eine wesentliche Rolle bei der Vermittlung von KI-Schlüsselkompetenzen kommt der Lehre an Universitäten und Hochschulen zu. Zum einen um die Studierenden optimal auf KI-assoziierte Berufe und das Verständnis darüber vorzubereiten und zum anderen um das Potential einer verbesserten Hochschulbildung bspw. durch Verbesserung und Personalisierung des Lernens im Selbststudium und adäquate Unterstützungsangebote zu nutzen. Vor diesem Hintergrund möchten wir mittels der Förderung die Grundlagen künstlicher Intelligenz auf Basis einer innovativen Knowledge Base als gemeinsames Wissensökosystem fest in die Lehre im Bereich der Sportwissenschaft der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserlautern-Landau (RPTU) im Kontext hybrider Unterrichtsformate sowie des individuellen Selbststudiums implementieren. Hierbei adressiert das Projekt die Studiengänge Lehramt Sport oder Gesundheit (B.Ed. & M.Ed.) sowie Sportwissenschaft und Gesundheit (B.Sc.).
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Stahlbau 4.0: Digitalisierte Planung und Fertigung
Das moderne Aufgabenfeld im Bauwesen befindet sich durch die voranschreitende Digitalisierung im stetigen Wandel. Um materialeffizient zu bauen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, wird vermehrt auf serielles Bauen mit einem hohen Automatisierungsgrad gesetzt. Besonders im konstruktiven Stahlbau hängen die digitale Planung, die automatisierte Fertigung sowie die Montage von Bauteilen unmittelbar zusammen, erfolgen jedoch räumlich und zeitlich getrennt. Dies erfordert ein hohes Maß von interdisziplinärer Kommunikation aller Projektbeteiligten.Erste Teilaspekte der digitalisierten Planung, wie bspw. die Vernetzung von Planungsständen mit dem Building Information Modeling sind bereits in der universitären Lehre repräsentiert. Im Rahmen des Projekts DigiStahl erfolgt die ganzheitliche Betrachtung von Planung, Fertigung und Montage sowie der gegenseitigen Wechselwirkungen in einem Co-Learning-Lab (CLL). Im CLL planen die Studierenden kooperativ ein Beispielbauwerk und begleiten dieses durch die automatisierte Fertigung in einer Lehrwerkstatt mit CNC-Fräsen, Wasserstrahlschneideanlage und Schweiß-Cobot bis zur Fertigstellung.Durch den ganzheitlichen Ansatz des CLL-Konzepts erlernen die Studierenden digitale Planungskompetenzen im konstruktiven Ingenieurbau. Die interkulturelle Kommunikation wird anhand der Arbeit im Projektteam gezielt gefördert. Das Lehrkonzept ist auf weitere Bereiche des digitalen Bauens und in andere Hochschulen übertragbar.
Projekt anzeigen
Sensibilisierung für den Einsatz von KI-Tools
Eine Intervention zum Einsatz in Veranstaltungen für Lehramtsstudierende der Grundschule wurde konzipiert, um zu prüfen, ob sich im Teilprojekt entwickelte Intelligente Tutorsysteme (ITS) für Mathematik neben dem Einsatz zum Üben von Rechenaufgaben auch dazu eignen, Lehramtsstudierende mit KI-Tools vertraut zu machen und sie dafür zu sensibilisieren, angemessene Anwendungsgebiete im Unterricht zu identifizieren und mögliche Effekte des Lernens mit KI zu reflektieren. Die Intervention ist dreiteilig: 1.Vortrag zu Grundlagen der KI, 2. kurze Einführung in die ITS für Subtraktion und Addition, 3. freie Explorationsphase. Die Intervention wurde im Rahmen eines dreitätigen Blockseminars zum Thema KI in der Grundschule an der Universität Bamberg durchgeführt. Erste Evaluationen zeigen, dass Studierende zu Beginn der Intervention die eigene mögliche Nutzung von ChatGPT und ITS ähnlich hoch einschätzen, nach der Intervention die Nutzung von ITS tendenziell höher bewerten.
Maßnahme anzeigen
Das neue Stud.IP-Forum – asynchrone Kommunikationswege für alle?
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen