
HRWir: gemeinsam, mutig Lehre und Lernen gestalten
Die Hochschule Ruhr West (HRW) möchte sich als bildungs- und chancengerechte Hochschule im westlichen Ruhrgebiet profilieren, indem wir studierendenzentrierte Lehr-Lernangebote schaffen, die der Vielfalt unserer Studierender gerecht werden und sie befähigen, mutige und proaktive Gestalter:innen unserer demokratischen Gesellschaft zu sein.Wir starten ein umfassendes Transformationsprojekt zur Entwicklung neuer Governance- und Organisationsstrukturen, um einen zentralen wissenschaftlichen Hub für disruptive Lehr-Lernentwicklungen, ein innovatives Akkreditierungsverfahren und ein agiles hochschulweites Innovationsnetzwerk zur Bearbeitung von Herausforderungen in Studium und Lehre zu etablieren. Außerdem werden Studierende, Studieninteressierte und Lehrende bedarfsorientiert in ihrer Weiterentwicklung unterstützt. Für die konkrete Lehrentwicklung werden Prozesse zur qualitativen Studiengangsentwicklung erarbeitet, Strukturen für disruptive Studiengänge errichtet und getestet, transformatives Lernen sowie transversale Kompetenzen integriert und moderne Lehr-, Lern- und Arbeitsorte gestaltet. Um den angestrebten Kulturwandel zu begleiten, wird eine Kulturanalyse implementiert.Etwa 40 Mitarbeitende aus 15 Teams des Lehrsupports werden agil, hierarchie- und bereichsübergreifend mit Studierenden und Lehrenden daran zusammenarbeiten, zukunftsrobuste Strukturen und Prozesse an der HRW zu entwickeln, um Lehre und Lernen bildungs- und chancengerecht zu machen.
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Digitales Mikroskop
Die makroskopischen Eigenschaften von Maschinen und Anlagen werden durch das Gefüge und die Phaseneigenschaften bestimmt. In der täglichen Lehrpraxis zeigt sich, dass Studierende Schwierigkeiten haben, die auf der Mikroskala vorliegenden Gefüge und die damit verbundenen Eigenschaften auf der Makroskala zu übertragen, da dies ein hohes Maß an Abstraktionsvermögen erfordert. Diese Problematik wird dadurch befördert, dass dem Großteil der Studierenden aufgrund unterschiedlicher Einschränkungen in der Lehrpraxis kaum Zugang zu relevantem Equipment (Licht- und Rasterelektronenmikroskopen) gewährleistet werden kann, mit denen diese Zusammenhänge verstanden werden können. Diesen Zugang schafft dieses Projekt.Das Projekt schafft mit einem digitalen Mikroskop eine innovative, virtuelle Lernumgebung, um Studierenden die selbstgesteuerte Entwicklung von Abstraktionsvermögen zwischen Mikro- und Makroebene von Materie zu erleichtern. Dabei lernen sie, wie Materie auf den unterschiedlichen Ebenen aufgebaut ist und welche Gefügebestandteile auf welchen Größenskalen zu welchen Eigenschaften führen. Das Vorhaben greift somit ein Problem auf, das nicht nur im Maschinenbau, sondern auch in den Studiengängen der Physik oder Materialwissenschaften vorliegt. Das Mikroskop wird in die offene und digitale Infrastruktur der Universität eingebunden und kann von Studierenden anderer Fachrichtungen und Hochschulen genutzt werden.
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Anwendung+Adaption v. WOL f.d. HS-Lehre z. Förd. v. Vernetzungs- u. Selbstorganisationskompetenzen
Für die Wirtschaft wurden mit Working Out Loud (WOL) und ähnlichen Methodenverbünden Angebote gestaltet, mit denen Fachkräfte ihre Vernetzungs- und Selbstorganisationskompetenzen weiterentwickeln. Aufgrund der Bedeutung dieser Kompetenzbereiche wurde WOL daraufhin untersucht, wie es sich im Hochschulkontext anwenden bzw. adaptieren lässt. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Editorial zum Sonnderheftes „Digitalisierung in Disziplinen Partizipativ umsetzen: Competencies Connected“
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
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