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Workshops in der Lehre für einen vielfältigen Kompetenzerwerb

Workshops als Arbeitsumfeld für Studierende, um in der unmittelbaren Anwendung Praxiswissen zu vertiefen und Kompetenzen, wie Teamarbeit, Kommunikation, kreatives Denken und Problemlösungsfähigkeiten zu stärken. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]

Kategorien

Bitte nennen Sie bis zu fünf Stichwörter, die den Inhalt Ihrer Maßnahme aussagekräftig beschreiben.
Kompetenzförderung
Praxiserfahrung
Anwendungsorientiertes Lernen
Vorbereitung auf die Arbeitswe
Zielgruppe(n)
Handlungsfeld & Aktivität(en)

Beschreibung

Herausforderung

Vorbereitung auf die Arbeitswelt / Erwerb von anwendungsorientierten Praxiserfahrungen

Traditionelle Lehrmethoden basieren in der universitären Lehre oft auf theoretischer Wissensvermittlung, wodurch praktische Anwendungsmöglichkeiten zu kurz kommen. Begrenzte Zeit / Ressourcen können Ursachen sein, die eine vertiefte praktische Erfahrung und Anschlussmöglichkeiten an Berufsfelder in den Sozial- und Kulturwissenschaften verhindern.

Bedarf an Schlüsselkompetenzen

Die heutige Arbeitswelt erfordert ve

Voraussetzung

Erschwert wurde die Workshop-Planung und Durchführung zum einen durch die eingeschränkte Raumnutzung an der Universität sowie teilweise auch eine erschwerte Kommunikation mit den Studierenden, die sich solche Lehrformate, die eine intensive Vor- und Nachbereitung erfordern, nicht gewohnt waren.

– Genug Zeit zur Planung ist wesentlich, um abwechslungsreiche Workshops durchzuführen, die praxisnah und auf Kompetenzerweb ausgerichtet sind

– Motivation der Studierenden zur Vor- und Nachbereitung wie auch zu einer intensivieren Kommunikation

Eignung

  • summativ (zum Abschluss)

  • keine Evaluation

Reguläre Evalation der Lehre durch das Evaluationsbüro der Universität.

Vorgehen/Schritte

  1. Lernziele definieren und an die Projektziele anpassen (3 Wochen)

  2. Zeiten organisieren: Wieviele SWS sind möglich, wann und mit wem sind die Workshops durchzuführen? (3 Tage)

  3. Ggf. Einladung von externen Referent*innen und/oder Organisation von Exkursionen (2 Tage)

  4. Raumplanung; Rahmenprogram organisieren (1 Tag)

  5. konkrete Workshopsplanung: Ziele, Aufbau, technische Umsetzung konkretisieren (5 Tage)

  6. Kommunikation Studierende zur Vor- und Nachbereitung (4 Stunden)

  7. Durchführung (1-2 Tage)

  8. Erstellen Kompetenzbescheinigung (2 Stunden)

  9. Evaluation (2 Tage)

(eine Woche bis zu einem Monat)

Hinweise

Effekte

Mit Workshops kann eine praxisorientierte, interaktive und motivierende Lernumgebung geschaffen werden, die eine Ergänzung zur Lehre darstellen kann. Vor allem, wenn es darum geht, praxisnahes oder mediales Wissen zu vermitteln.

Das Projektseminar “Kulturwissen vermitteln” hatte zum Ziel, dass die kursteilnehmenden Studierenden in einem Semester 1. die Grundlagen zur Wissensvermittlung im Film, 2. Vermittlung von fachlichen Inhalten und 3. deren Umsetzung in der Filmproduktion lernen. Für diese drei Blöcke, insbesondere aber für die Filmproduktion, waren praxisnahe Workshops maßgebend. Die Studierenden konnten Einblicke in vielfältige Praxisfelder erwerben und haben vor allem gelernt, kulturwissenschaftliches Wissen anzuwenden und in die Praxis zu übersetzen.

Mit Workshops hat sich der Blick auf die Lehre nochmal verändert und das Kompetenzfeld erweitert: Workshops sind zwar in der Planung zeitintensiv, aber die Ergebnisse (KOmpetenzerwerb und Motivation, sowie die FÜlle an bearbeiteten

Learnings

Workshops in der universitären Lehre fördern praktische Anwendung von Theorie, Schlüsselkompetenzen, Selbstständigkeit, Präsentations- und Kommunikationsfähigkeiten, kritisches Denken, kreative Problemlösung, Praxisbezug und Berufsvorbereitung, Interaktion und Zusammenarbeit. Als interaktive Methode biete sie eine nachhaltige Lernerfahrung und bereiten die Studierenden auf die Anforderungen der Arbeitswelt vor.

Empfehlung

Erforderlich für die Umsetzung von Workshops in der Lehre sind vor allem Planungszeit und eine Praxisnähe, die vermittelt werden soll. Beispielsweise bietet es sich an, Medien einzubeziehen, Gruppenarbeit über mehrere Sessions zu vertiefen, was allerdings auch hier vor allem viel Zeit in Anspruch nimmt, die die Vor- und Nachbereitung sowie für die Kommunikation mit der Studierendengruppe erfordern. Zudem sind flexibel gestaltete Räume, digitale Medien und Verpflegung bei mehrstündigen oder mehrtägigen Workshops von Vorteil. Auch die Einladung von externen Referent*innen ist empfehlenswert, benötigt aber auch hier nochmals zeitliche und finanzielle MIttel.

Tipps

Die Implementierung von Design-Sprint-Methoden in Workshops in der Lehre kann hilfreich sein.

Methoden

Empfohlen

Methoden
Es empfehlen sich Projektmanagement- und Präsentationstools. Wir haben mit Basecamp (Organisation und KOmmunikation) sowie mit Miro gearbeitet (außerdem noch mit Kahoot für Quizze für die Nachbereitung und anderen digitalen Whiteboard-Anwendungen).

Kontakt

Bearbeiter:innen und Beteiligte
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