
Hochschulübergreifend adaptive Lernwege Mathematik
Etwa die Hälfte aller deutschen Studierenden bestreitet ein mathematikhaltiges Studium. Viele erleben dort erhebliche Schwierigkeiten und die Abbruchquoten sind hoch. Maßnahmen der letzten Jahrzehnte waren zwar lokal oft erfolgreich, haben aber die Lage insgesamt kaum verändert. Gründe dafür können in mangelnder Individualisierung, Verbindlichkeit und Kohärenz der Angebote sowie einer unzureichenden Einbindung in jeweilige Studiengänge gesehen werden. Das Projekt HALMA soll für Studierende verbindliche und an Kompetenzprofile sowie Studienziele adaptierte individuelle sowie fachlich kohärente Wege im Lehrangebot explizit verankern. Damit verbundene Ziele sind (1) das Schaffen eines Fundaments verbindlicher Angebote zur Sicherung berufsfeldbezogener Studierfähigkeit, (2) die Revision der mathematischen Curricula, aufbauend auf erwartbarem Schulwissen und gerichtet auf studiengangspezifische Anforderungen, (3) die Stärkung berufsfeldbezogener Mathematikangebote und (4) die Individualisierung der Lehre. Die Umsetzung dieser Ziele erfordert eine grundlegende strukturelle Veränderung der Lehrarchitektur beteiligter Studiengänge. In HALMA ist ein agiler und evidenzbasierter Prozess in Partizipation aller am Lehr-Lern-Prozess beteiligten Personen aus der Mathematik und den beteiligten Fachbereichen vorgesehen. Das Kompetenzzentrum Hochschuldidaktik Mathematik (khdm) als Institution mit Erfahrung und internationalem Netzwerk wird diesen Prozess steuern und die Maßnahmen beraten.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Hochschule und Engagement als Resonanzraum
Über 100.000 junge Menschen engagieren sich jedes Jahr freiwillig für die Zivilgesellschaft. An den Hochschulen bleibt dieses Engagement weitgehend unsichtbar. Zwischen der gelebten Erfahrung im Engagement und der akademischen Bildung besteht bislang kaum Verbindung und damit gehen wertvolle Chancen für junge Menschen, Wissenschaft und Demokratie verloren. HERO Hochschule und freiwilliges Engagement als gemeinsamer Resonanzraum für Orientierung schließt diese Lücke auf zwei Pfaden: HERO@Start richtet sich an junge Menschen in Freiwilligendiensten (FSJ, FÖJ, ÖBFD). Unabhängig von einer Hochschulzugangsberechtigung können sie ihr Engagement als Lernort nutzen, Micro-Credentials erwerben und sich wissenschaftlich orientieren. Das Programm entsteht in enger Kooperation mit den Trägern der Freiwilligendienste.HERO@University spricht Studierende an, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen etwa als Peer-Coaches für HERO@Start, im Campusleben oder durch Engagement in der Gesellschaft. Dieses Engagement wird curricular verankert, reflexiv begleitet und mit ECTS zertifiziert.HERO wird von der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm (Ohm) und der Technischen Hochschule Augsburg (THA) gemeinsam entwickelt, curricular verankert und qualitätsgesichert umgesetzt mit begleitender Evaluation, kompetenzorientierten Micro-Credentials und einem Transferpaket. So entsteht ein Modellprogramm, das Studierende, Wissenschaft und Gesellschaft miteinander verbindet.
Projekt anzeigen
Medienkompetenz und Videoproduktion
Die Maßnahme diente dazu, die medienbezogene Arbeit im Projekt DigiTaL zu unterstützen und die Schnitt-stelle zum Medien- und Informationszentrum (MIZ) zu stärken. Der Arbeitsbereich Medienkompetenz entwi-ckelte hierfür Medienformate und bot Beratungen und Workshops zur digitalen Medienproduktion an. In Kooperation mit dem Arbeitsbereich Kommunikation entstand der Bereich Videoproduktion, um Projektinhalte und Veranstaltungen audiovisuell aufzubereiten und so die Sichtbarkeit des Projekts zu erhöhen. Die Umsetzung umfasste Konzeption, Dreh und Postproduktion verschiedener Videoformate sowie den Aufbau und die Ausstattung des Bib-Studios als neuer Infrastruktur für Audio- und Videoproduktionen. Ergänzend wurden Schulungen und Einzelberatungen bereitgestellt, um Mitarbeitende und Studierende in der Produktion und Nutzung digitaler Medienformate zu unterstützen.
Maßnahme anzeigen
Do students’ beliefs and orientations toward peer feedback predict peer feedback quality and perceptions?
[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]
Publikation anzeigen