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Digitaler Diversitätsdialog

Das Projekt "Digitaler Diversitätsdialog: Barrieren erkennen und abbauen (D3)" entwickelt ein neuartiges, KI-gestütztes Feedbacktool für Studium und Lehre, das unterrepräsentierte Studierendenperspektiven sichtbar macht. Im Fokus stehen dabei Studierende, deren Studienalltag durch besondere Herausforderungen geprägt ist – etwa durch Betreuungsverantwortung, (chronische) Beeinträchtigungen, internationale Herkunft, einen nicht-akademischen Familienhintergrund oder eine hohe Erwerbsbelastung. Ihre Sichtweisen fließen zu wenig in hochschulische Entwicklungsprozesse ein, wodurch strukturelle Barrieren oft unerkannt bleiben und Chancengerechtigkeit in Studium und Lehre nicht erfüllt werden kann. D3 begegnet diesem Problem durch einen mehrstufigen, technologiegestützten Ansatz: In qualitativen Interviews werden die Studienerfahrungen von Personen, die unter studienerschwerenden Bedingungen studieren, eingeholt. Diese werden mithilfe generativer KI in synthetische Personas überführt. In einem interaktiven Chatbot-Tool dienen sie Lehrenden und Studiengangsverantwortlichen als Reflexionshilfe, um Barrieren in Lehr- und Studiengangsentwicklung zu identifizieren und didaktisch unterstützt zu adressieren. D3 schafft einen innovativen Zugang zur inklusiven Lehr- und Studiengangsentwicklung: Es verbindet qualitative Sozialforschung mit KI-Technologie, überführt reale Perspektiven in systematisches Handlungswissen und ermöglicht niedrigschwellige Impulse für eine gerechtere Hochschullehre.

Auf einen Blick

Kontakt

Projektbeteiligte
Jenny XuProjektmitarbeiter:in
Jonas KrinningerProjektleiter:in
Jan SchlatterProjektmitarbeiter:in

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