Projekt Bühne
D3
Projekt
Zur Suche

Digitaler Diversitätsdialog

Das Projekt „Digitaler Diversitätsdialog – Barrieren erkennen und abbauen (D3)“ entwickelt ein neuartiges, KI-gestütztes Feedbacktool für Studium und Lehre, das unterrepräsentierte Studierendenperspektiven sichtbar macht. Im Fokus stehen dabei Studierende, deren Studienalltag durch besondere Herausforderungen geprägt ist – etwa durch Betreuungsverantwortung, (chronische) Beeinträchtigungen, internationale Herkunft, einen nicht-akademischen Familienhintergrund oder eine hohe Erwerbsbelastung. Ihre Sichtweisen fließen zu wenig in hochschulische Entwicklungsprozesse ein, wodurch strukturelle Barrieren oft unerkannt bleiben und Chancengerechtigkeit in Studium und Lehre nicht erfüllt werden kann.D3 begegnet diesem Problem durch einen mehrstufigen, technologiegestützten Ansatz: In narrativen Interviews werden die Studienrealitäten von vulnerablen Studierendengruppen aufgenommen. Diese qualitativen Daten werden mithilfe generativer KI in synthetische, lebensnahe Personas überführt. In einem interaktiven Chatbot-Tool dienen sie Lehrenden und Studiengangsverantwortlichen als Reflexionshilfe, um Barrieren in Lehr- und Studiengangsentwicklung zu identifizieren und didaktisch unterstützt zu adressieren.D3 schafft einen innovativen Zugang zur inklusiven Lehr- und Studiengangsentwicklung: Es verbindet qualitative Sozialforschung mit KI-Technologie, überführt reale Perspektiven in systematisches Handlungswissen und ermöglicht niedrigschwellige Impulse für eine gerechtere Hochschullehre.

Auf einen Blick

Kontakt

Projektbeteiligte
Jonas KrinningerProjektleiter:in
Jan SchlatterProjektmitarbeiter:in

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 100992
Projekt

Learn Impacts on Vital signs - Experimental study

In den Vorlesungen zur Medizin- und Rehabilitationstechnik lernen Studierende Verfahren zur Erhebung von Vitalparametern, sowie deren physiologischen Ursprung kennen. Das neue praxisbezogene Lehrformat knüpft an die theoretischen Grundlagen an und ermöglicht es den Studierenden in Kleingruppen an einem selbstgewählten Beispiel den Einfluss von unterschiedlichen Aktivitäten auf verschiedene Vitalparameter zu untersuchen. Die Aktivität soll dabei aus dem Universitären gewählt werden, bspw. die Herzratenmessung beim Fliegen, unterstützt durch den studentischen Verein Akaflieg Berlin e.V. Die Projektidee fördert somit auch die Interdisziplinarität und Vernetzung mit anderen Studiengängen oder studentischen Vereinigungen. Die Studierenden entwickeln eigene Sensorik, ein Studiendesign, erheben Daten und werten diese aus. Dabei lernen sie die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Methoden und Einflüsse auf die Vitalparameter und die regulativen und ethischen Anforderungen kennen. Die von der Lehrkraft begleiteten Diskussionen im Plenum sollen den Austausch untereinander und positive Synergien fördern. Die Studierenden stärken in dem Modul ihre Teamfähigkeit, Selbständigkeit sowie den verantwortungsvollen Umgang mit ethischen Fragestellungen und Datenschutz. Zur stetigen Verbesserung der Lehre nutzt die Projektidee Methoden des User-Centered Designs für die Entwicklung, Evaluierung und Optimierung des Lehrmoduls durch von der Lehrkraft durchgeführte Workshops und Erhebungen.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100415
Maßnahme

Digitaler Fachbereich: Flexibilisierung der Hochschullehre

Im Rahmen des Teilprojektes "Digitaler Fachbereich" wurde die Maßnahme „Flexibilisierung der Hochschullehre“ an den Pilotfachbereichen bauen-kunst-werkstoffe (b-k-w) und Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) durchgeführt und flexible Studienmodelle entwickelt. Ziel war es, analoge, digitale und hybride Lehr‑ und Lernangebote optimal miteinander zu kombinieren, asynchrone Selbstlernphasen (durch erhöhte Anteile von z. B. Blended‑Learning, Flipped Classroom, digitale Selbstlerneinheiten) einzuführen und die Rhythmisierung von Lehrveranstaltungen anzupassen, um eine höhere zeitliche, örtliche und inhaltliche Flexibilisierung zu erreichen.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100170

Ein Blick zurück nach vorne: Die Universität Marburg und ihr MarSkills Studienbereich

[Kurzbeschreibung folgt (Anm. StIL)]

Publikation anzeigen