
Projektwerkstatt Fahrrad im Orientierungsstudium
Die Veränderung zur klimagerechten Mobilität unter Berücksichtigung des Verkehrsmittels Fahrrad ist ein Anliegen junger Menschen, das nicht nur im Münsterland populär und anschlussfähig ist. Mit dem neu etablierten interdisziplinären Orientierungsstudium am Technologie-Campus Steinfurt (fh.ms/orientieren) wird dieses Interesse aufgegriffen, um es mit dem Zugang zu einem MINT-Studium zu verknüpfen. Insbesondere soll Freiraum geschaffen werden, um interdisziplinäre Praxiserfahrungen und ein Ausprobieren zu ermöglichen, indem bspw. in Kleingruppen ein Problem aus der Berufspraxis analysiert sowie Lösungen erarbeitet und umgesetzt werden. MINTcycle als Keimzelle für fachübergreifende Projektwerkstätten knüpft an das bestehende Fahrradlabor am Campus an und soll niederschwellige und anschauliche Experimente zu naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen ermöglichen sowie Verknüpfungen zu vielfältigen Inhalten der technischen Studiengänge am Standort aufzeigen. Bezogen auf die Zielgruppe sollen Studieninteressierte adressiert werden, denen Nachhaltigkeit und Selbstwirksamkeit am Herzen liegt und für die der Zugang zu einem technischen Studium erleichtert werden soll. Die gewonnenen Erkenntnisse, insbesondere im Hinblick auf die Zielsetzung des Orientierungsstudiums eine verbesserte Qualifizierung, Orientierung und Befähigung von Studierenden im Bereich der technischen Bachelorstudiengänge sollen im Austausch mit anderen Hochschulen und Lehrenden geteilt werden.
Auf einen Blick
Kontakt
Das könnte Sie auch interessieren

Literaturgeschichte(n) erarbeiten - Gemeinsam im Digitalen
Ziel des Projektes ist es, für vier literaturgeschichtliche Zeiträume (1100-1600, 1600- 1800, 1800-1900, 1900-2000) je eine Lerneinheit im Umfang eines Seminars zu konzipieren und in eine digitale Lernumgebung zu transformieren, in der Studierende gemeinschaftlich arbeiten. Für diese Segmentierungen lassen sich signifikante Veränderungen in der Literatur erkennen und beschreiben. Erreicht werden soll keine enzyklopädische Übersicht über die deutschsprachige Literaturgeschichte, vielmehr sollen Studierende am Material handlungsorientiert die Erfahrung literaturhistoriographischen Arbeitens machen und sich substantielle Kenntnisse der Literaturgeschichte, aber auch des disziplinären Arbeitens gemeinsam aneignen. Wir reagieren damit auf die beschriebenen zentralen Herausforderungen in unseren Studiengängen und adressieren den gestiegenen Bedarf an der Ausbildung von Selbststeuerungskompetenzen. Denn unsere digitalen Vermittlungsmethoden bieten anleitende Orientierung und fordern studierendenzentriertes Lernen ein. Wir bauen mit dem Projekt auf Erfahrungen auf, die wir aus den Ergebnissen der Evaluation eines zuvor durchgeführten Pilotprojekts um. Alle Kurse werden als OER angeboten. Dafür entwickeln wir eine interaktive und kollaborative Lernumgebung im LMS Moodle.
Projekt anzeigen
Laterale Führung in der Projektkoordination
Projektkoordinator:innen in Hochschulentwicklungsprojekten tragen Mitverantwortung für den Projekterfolg, haben aber meist keine formale Weisungsbefugnis gegenüber den Teilprojekten und Projektmitarbeitenden. Diese Maßnahme dokumentiert Strategien für eine wirksame Koordination ohne Hierarchie. Der Ansatz basiert auf drei Säulen: aktive Legitimation durch die Projektleitung, Aufbau tragfähiger Arbeitsbeziehungen zu allen Beteiligten und das Schaffen von erkennbarem Mehrwert für das Gesamtprojekt. Ziel ist es, dass die Koordination als hilfreiche Instanz wahrge-nommen wird, nicht als zusätzliche Kontrollschicht.
Maßnahme anzeigen
Flexibilisierung von Konferenzformaten – Perspektiven auf Inverted-Classroom-Tagungen
Der Beitrag vergleicht Konferenzerfahrungen von Teilnehmenden einer Inverted-Classroom-Tagung mit Präsenztagungen. Während die Perspektive der Teilnehmenden bei ‚klassischen‘ Formaten untersucht wurde, fehlt es an Einblicken wie Tagungsteilnehmende ‚moderne‘ Konferenzformate bewerten. Im Fokus steht die Frage, welche Unterschiede zwischen den verschiedenen Formaten wahrgenommen werden. Dafür wurden Teilnehmende (N = 81) einer Inverted-Classroom-Tagung befragt. Die Ergebnisse geben Einblicke in die Perspektive der Teilnehmenden und zeigen am Beispiel von Inverted-Classroom-Tagungen, dass Abweichungen von klassischen Tagungsformaten positiv bewertet werden.
Publikation anzeigen