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Forschen lernen durch Forschen im Kontext von BNE

Ziel des Projekts ist die Skalierung einer positiv von Studierenden evaluierten und als Prototyp getesteten Lehrveranstaltung für Lehramtsstudierende der Fächer Biologie und Geographie zum Aufbau von Kompetenzen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Vorbereitet durch eine Vorlesung mit Begleitseminar sollen Studierende eine Unterrichtseinheit inklusive einer Exkursion für Schüler*innen, im Sinne eines Service-Learning Ansatzes, planen und eigenverantwortlich durchführen. Dabei soll, vor allem im Bereich der Vorbereitung auf die Exkursion, das individuelle und intensive Lernen der Schüler*innen durch den Einsatz von digitalen Medien gefördert werden. Zusätzlich beinhaltet die Veranstaltung eine Lehrkräftefortbildung im Kontext BNE, welche sowohl die Studierenden als auch Lehrkräfte im aktiven Dienst anspricht. Insgesamt werden die so Fähigkeiten der (angehenden) Lehrkräfte geschult, Unterricht im Sinne einer BNE zu gestalten und als Multiplikator*innen die Nachhaltigkeitskompetenzen ihrer Schüler*innen zu stärken. Das bestehende Konzept soll einer größeren Zahl von Studierenden zugänglich gemacht werden. Außerdem sollen die Kompetenzen der Studierenden im Bereich der fachdidaktischen Erkenntnissgewinnung geschult werden, was aktuell im Lehramtsstudium keine zentrale Rolle spielt. Es wird davon ausgegangen, dass ein Verständnis für fachdidaktische Forschungsmethoden einen Mehrwert für die Unterrichtsplanung bieten kann.

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Ziel des Projektes ist es, für vier literaturgeschichtliche Zeiträume (1100-1600, 1600- 1800, 1800-1900, 1900-2000) je eine Lerneinheit im Umfang eines Seminars zu konzipieren und in eine digitale Lernumgebung zu transformieren, in der Studierende gemeinschaftlich arbeiten. Für diese Segmentierungen lassen sich signifikante Veränderungen in der Literatur erkennen und beschreiben. Erreicht werden soll keine enzyklopädische Übersicht über die deutschsprachige Literaturgeschichte, vielmehr sollen Studierende am Material handlungsorientiert die Erfahrung literaturhistoriographischen Arbeitens machen und sich substantielle Kenntnisse der Literaturgeschichte, aber auch des disziplinären Arbeitens gemeinsam aneignen. Wir reagieren damit auf die beschriebenen zentralen Herausforderungen in unseren Studiengängen und adressieren den gestiegenen Bedarf an der Ausbildung von Selbststeuerungskompetenzen. Denn unsere digitalen Vermittlungsmethoden bieten anleitende Orientierung und fordern studierendenzentriertes Lernen ein. Wir bauen mit dem Projekt auf Erfahrungen auf, die wir aus den Ergebnissen der Evaluation eines zuvor durchgeführten Pilotprojekts um. Alle Kurse werden als OER angeboten. Dafür entwickeln wir eine interaktive und kollaborative Lernumgebung im LMS Moodle.

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