Projekt Bühne
NePoMuK
Projekt
Zur Suche

NeuroPathologie online: Mikro/Makro und Klinik

Obwohl viele Entscheidungen in der klinischen Versorgung von Patient:innen von den zuvor erhobenen pathologischen Befunden abhängen, werden Inhalte der Pathologie im Medizinstudium zumeist getrennt von ihrer klinischen Relevanz gelehrt. Die Pathologie wird deshalb von Studierenden der Medizin zuweilen als wenig lebhaftes Fach wahrgenommen. Vor diesem Hintergrund soll in diesem Projekt eine digitale Anwendung geschaffen werden, mit deren Hilfe die Praxisrelevanz der Neuropathologie erlebbar wird. In Arbeitspaket I werden verschiedene didaktische Methoden ausgewählt, um grundlegendes Wissen über neuropathologische Erkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter zu vermitteln. Unter anderem sollen makro- und mikroskopische Visualisierungen, interaktive Fallgeschichten, Videos für Inverted Classroom-Aktivitäten sowie Selbsttests erstellt werden. In Arbeitspaket II wird eine digitale Plattform für die Präsentation dieser Formate etabliert und eine Infrastruktur zur Erhebung und wissenschaftlichen Auswertung von Lernfortschrittsdaten geschaffen. Begleitend hierzu wird in Arbeitspaket III ein seminaristisches Lehrkonzept erarbeitet, das darauf abzielt, die neue digitale Ressource curricular zu integrieren. In den Seminaren wenden die Studierenden das mit Hilfe der Online-Plattform erworbene Wissen auf klinische Fragestellungen an. In Arbeitspaket IV werden die neuen Formate u.a. im Rahmen einer Neuro-OSCE-Prüfung pilotiert und evaluiert.

Auf einen Blick

Kontakt

Projektbeteiligte

Das könnte Sie auch interessieren

Projekt 101111
Projekt

Projektwerkstatt Fahrrad im Orientierungsstudium

Die Veränderung zur klimagerechten Mobilität unter Berücksichtigung des Verkehrsmittels Fahrrad ist ein Anliegen junger Menschen, das nicht nur im Münsterland populär und anschlussfähig ist. Mit dem neu etablierten interdisziplinären Orientierungsstudium am Technologie-Campus Steinfurt (fh.ms/orientieren) wird dieses Interesse aufgegriffen, um es mit dem Zugang zu einem MINT-Studium zu verknüpfen. Insbesondere soll Freiraum geschaffen werden, um interdisziplinäre Praxiserfahrungen und ein Ausprobieren zu ermöglichen, indem bspw. in Kleingruppen ein Problem aus der Berufspraxis analysiert sowie Lösungen erarbeitet und umgesetzt werden. MINTcycle als Keimzelle für fachübergreifende Projektwerkstätten knüpft an das bestehende Fahrradlabor am Campus an und soll niederschwellige und anschauliche Experimente zu naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen ermöglichen sowie Verknüpfungen zu vielfältigen Inhalten der technischen Studiengänge am Standort aufzeigen. Bezogen auf die Zielgruppe sollen Studieninteressierte adressiert werden, denen Nachhaltigkeit und Selbstwirksamkeit am Herzen liegt und für die der Zugang zu einem technischen Studium erleichtert werden soll. Die gewonnenen Erkenntnisse, insbesondere im Hinblick auf die Zielsetzung des Orientierungsstudiums – eine verbesserte Qualifizierung, Orientierung und Befähigung von Studierenden im Bereich der technischen Bachelorstudiengänge – sollen im Austausch mit anderen Hochschulen und Lehrenden geteilt werden.

Projekt anzeigen
Maßnahme 100127
Maßnahme

Immersive Technologien in der Hochschullehre

Das Lehrlabor „Lab for Innovative Teaching“ bietet Lehrenden einen Raum, um immersive Technologien wie Virtual Reality, Augmented Reality, Mixed Reality, Extended Reality und 360°-Anwendungen für die eigene Lehre zu erproben. Da in der Hochschullehre häufig nur begrenzte Zeit und Ressourcen für experimentelle Methoden zur Verfügung stehen – trotz hoher Motivation und Engagement seitens der Lehrenden – setzt das Labor gezielt hier an. Durch die Bereitstellung der Technik und der qualifizieren Begleitung ermöglicht das Lab praxisnahes, eigenständiges Ausprobieren, schafft eine kollegiale, förderliche Lernatmosphäre und unterstützt Lehrende auf unterschiedlichen Kompetenzstufen. Zentrales Element ist eine gelebte Experimentier- und Fehlerkultur, die dazu ermutigt, Neues zu wagen und aus den Auseinandersetzungen mit Bildungstechnologien produktive Lernerfahrungen zu gewinnen.

Maßnahme anzeigen
Publikation 100373

KI-unterstützte Programmierung mittels ergebniszentrierter Fehlerklassifikation. Potenziale zur Schaffung neuer Lernräume

Programmierkenntnisse gewinnen in technischen Studiengängen zunehmend an Bedeutung. Jedoch stehen in Programmierübungen häufig zu wenige Tutor:innen zur Verfügung, die die Studierenden beim Lösen der Programmieraufgaben unterstützen. Deshalb wird ein KI-System entwickelt, das die Studierenden jederzeit und individuell beim Lösen der Programmierübungen unterstützt. Im Gegensatz zu klassischen Ansätzen analysiert das KI-System nicht den programmierten Code, sondern fokussiert sich auf die Zwischen- und Endergebnisse (z. B. erzeugte Daten, Plots). Anhand dieser gibt das KI-System Hinweise und Erklärungen, um das selbstständige Arbeiten und kritische Denken ohne Musterlösung zu fördern. Ein erster Prototyp wurde im Rahmen einer Programmierübung eingesetzt und mit positiver Resonanz evaluiert.

Publikation anzeigen