
Digitales Mentoring
Die Fachhochschule Dortmund, die Hochschule Bochum und die Westfälische Hochschule möchten mit der Projektidee Digitales Mentoring gemeinsam ein neues System der Lehr-/Lernbegleitung als zeitgemäßen Beitrag zur Qualitätssicherung und -entwicklung schaffen. Aus Sicht der drei Hochschulen eignet sich das System des Digitalen Mentorings, um gleichzeitig verschiedenen aktuellen Herausforderungen der Lehre und des Lernens zu begegnen, wie z.B. der Heterogenität ihrer Studierendenschaft, der Zunahme der Studiendauer aber auch der Veränderung der Lehr-/Lernsituation durch den deutlich gestiegenen Einsatz von Elementen der digitalen Lehre. Dazu möchten sie mit Hilfe von Learning Analytics und Künstlicher Intelligenz (KI) die Potenziale der Digitalisierung nutzen, um ein System zur Erfassung, Reflexion und Unterstützung von Lernprozessen aufzubauen. Gemeinsam mit den Zielgruppen Studierende, Lehrende und Serviceeinrichtungen soll unter konsequenter Beachtung des Datenschutzes in einem evolutionären Entwicklungsprozess ein attraktives und intuitives, digital unterstütztes Mentoringsystem konzipiert und etabliert werden.
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Erfahrungswissen weitergeben - intergenerativ lernen
Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen. Um diesen Gedanken auf Hochschulbildung und Förderung von Nachhaltigkeit zu übertragen, braucht es zivilgesellschaftliches Engagement und die Öffnung der Hochschule für diese Mitwirkung über alle Generationen hinweg. Seniorcoaches sind ein wertvolles Bindeglied zwischen Bildung und Berufstätigkeit. Sie sind Botschafter und Beispielgeber nachhaltigen Handelns und prägen junge Generationen, sich für Nachhaltigkeit einzusetzen und zukunftsfähige Lebensbedingungen zu entwickeln.
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Entwicklung Lehrunterstützungen
Wissensgrundlagen, didaktische Anregungen, Planungshilfen und Arbeitsmaterialien zur Selbstschulung für Lehrende und zum Einsatz der Lerneinheiten im Portal Gendering MINT digital mit Studierenden. Lehrunterstützungen als OER in drei Arbeitspakten: - inhaltlich zu "Geschlechtergrundlagen", "Queering/Intersektionalität Allgemein", "Queering/Intersektionalität in MINT", "Feminstisch-Postkoloniale Einbindung von MINT" - arbeitstechnisch zu "Argumentieren", "Problematisieren", "Textarbeit" - reflektiv zu "Privilegien/Diskriminierungen", "Stereotype hinterfragen", "Diskriminierungssensible Kommunikation", Podcast "Ich frag für ne Kolleg*in".
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Multimodale Modellantworten als direktes Feedback bei der individuellen Unterrichtsvideoanalyse
Im Diskurs um Reformen in der Lehrkräftebildung wird der Forderung nach fundierten, berufspraktisch relevanten Kompetenzen u. a. mit dem Einsatz von Unterrichtsvideos begegnet. Dabei stellt sich nicht nur die Frage nach geeigneten Maßnahmen, um den Kompetenzerwerb auch im digitalen Raum bei der individuellen Videoanalyse zu begleiten, sondern es gilt auch zu untersuchen, welche Modalität diese Begleitmaßnahmen haben sollten, um für Studierende im Sinne der Cognitive Theory of Multimedia ansprechend und gut nutzbar zu sein. Es wurde eine Erhebung in einem videobasierten Online-Lernsetting durchgeführt, bei dem 137 Grundschullehramtsstudierende zwischen auditiven und transkribierten Modellantworten als direktes Feedback wählen konnten. Analog zur Feedbackmodalitätsforschung bestätigte sich das Audio als präferierte Modalität. Jedoch wurde ein einschränkender Reihenfolgeeffekt festgestellt. Erste Erklärungen, warum Studierende Audio oder Transkript präferieren, liefert eine Inhaltsanalyse.
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