
Errichtung eines Problem-basierten-Lern-Labors für innovative Ingenieursausbildung in der Elektrotechnik
Die Umgestaltung des Energietechniklabors nach dem Problem-Based-Learning (PBL) Konzept wird den Erwerb sowie die Vertiefung von Wissen und Arbeitsweisen für die Lösung komplexer Probleme mit vielen Einflussfaktoren ermöglichen. Diese sind im Ingenieurbereich häufig anzutreffen und für die aktuellen großen Herausforderungen unserer Gesellschaft nötig sind. Die Studierenden sollen hier nicht lediglich ein vorgegebenes Versuchsprogramm nach fester Anleitung abarbeiten, sondern mit einem komplexen praxisnahen Problem konfrontiert werden und selbst geeignete Konzepte entwerfen müssen. Diese sollen zu eigenen Teilversuchen führen, um das Gesamtproblem zu lösen. Für die Lösung der einzelnen Teile sollen Videos, schriftliche Unterlagen und/oder Simulationsmodelle zur Verfügung gestellt werden. In dem Projekt sollen alle benötigten Materialen (Dokumente, Videos, technisches Equipment usw.) konzipiert und realisiert werden. Die Problemstellungen sollen dabei komplexe Herausforderungen (regenerative Energieerzeugung, Transportkonzepte, etc.) behandeln und als Werkzeuge alle klassischen und neueren Techniken und Kompetenzen der Energietechnik nutzen (Maschinen, Transformatoren, Leistungselektronik, Photovoltaik, E-Mobilität, etc.). Für die Neukonzeption des Energietechniklabors sollen Studierende mit Ihren Erfahrungen und Erwartungen miteinbezogen werden. Im Rahmen des Projekts soll die Konzeptentwicklung und -evaluation erfolgen und erste Erkenntnisse publiziert werden.
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Core Practices im Lehramt: digitales Praxislernen
Lehramtsstudierende sollen professionelle Kompetenzen für das Unterrichten entwickeln. Im Studium wird der Kompetenzaufbau jedoch dadurch erschwert, dass das Wissen entlang der Wissenslogiken der einzelnen Disziplinen und Studienbereiche vermittelt wird (Fachwissenschaften, Fachdidaktiken, Bildungswissenschaften) und nicht entlang von Anforderungen des Lehrberufs. Mit dem Projekt CoPra wird ein Wahlpflichtmodul für Lehramtsstudierende an der Ruhr-Universität Bochum unter Einbezug von Studierenden entwickelt, in dem Lehramtsstudierende evidenzbasiertes Wissen zu sog. Core Practices also zu zentralen Lehrhandlungen in wiederkehrenden Unterrichtssituationen erlernen und den Wissenstransfer anhand realer Unterrichtsvideos einüben. Die Auswahl der für das Modul ausgearbeiteten Core Practices orientiert sich an studentischen Lernbedarfen. Das Modul folgt dem Prinzip des Inverse Blended Learning: Das Wissen zu den Core Practices wird in einer Online-Lernumgebung für den individuellen Wissenserwerb u. a. mit Lernvideos aufbereitet und in Präsenzphasen gemeinsam vertieft und anhand von Unterrichtsvideos eingeübt. Die Lernzielerreichung wird in der Online-Lernumgebung mit kompetenzorientierten Aufgaben überprüft, die in interaktive Unterrichtsvideos integriert werden. Die Online-Lernumgebung wird auch über das Modul hinaus mehreren tausend Lehramtsstudierenden zur Selbstnutzung zur Verfügung stehen (z. B. in Praktika), die modularen Inhalte werden zudem als OER disseminiert.
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Talkshow „Damit wir uns richtig verstehen“
Die Talkshow „Damit wir uns richtig verstehen“ galt als Auftaktveranstaltung des Projekts „Lost in Translation?“. Mithilfe eines Wissenschaftskommunikators sowie Expert:innen der Fremdsprachendidaktik, eines fachfremden YouTubers und einer Lehrkraft sollten unter Einbezug der Öffentlichkeit Fragen rund um die Fremdsprachendidaktik/-forschung diskutiert werden. [Anm. StIL: Diese Maßnahme wurde in einer Vorgängerversion der Abfrage dokumentiert. Bei der Übertragung auf das aktuelle Format kann es vorkommen, dass die Antworten nicht hundertprozentig zur Frage passen.]
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Die Open Music Academy. Ein Wiki und Lernmanagement-System für den Musikunterricht
Die Open Music Academy (OMA) war ein Projekt der Hochschule für Musik und Theater München, das von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) zwischen 2021 und 2025 gefördert worden ist. Ziel war der Aufbau einer digitalen Lehr- und Lernplattform für Musik mit einem öffentlichen Bereich (Wiki-Prinzip) und einem privaten Bereich (Lernmanagement-System). Die Plattform ist seit 2022 unter der Domain openmusic.academy erreichbar und bietet eine niedrigschwellige Möglichkeit zur Erstellung, Bearbeitung und Veröffentlichung von Open Educational Resources (OER) zur Musik. Der Artikel diskutiert technische, rechtliche und kulturelle Herausforderungen der OER-Produktion im Musikbereich, stellt exemplarisch vier integrative Lehrformate vor und reflektiert über Nachhaltigkeit und Zukunftsperspektiven der OMA.
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