
Geostatistische Grundlagenbildung ko-kreativ
Das Projekt Geostatistische Grundlagenbildung ko-kreativ (GesoStat) knüpft an aktuelle gesellschaftliche Themen, indem es den wissenschaftlichen Nachwuchs bei der Bewältigung bestehender und kommender Herausforderungen bzgl geostatistischer Themen fördert. Probleme wie mangelnde Vorkenntnisse, studentische Beteiligung und Selbstlernkompetenzen zeigen sich u. a. in Studienabbruchquoten. Im Projekt werden gemeinsam mit Studierenden als Consultant, Lehrenden und Hochschuldidaktiker:innen innovative Wege und Lösungen gefunden, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Das frühzeitige Erkennen von Lernhürden, die Stärkung der Kompetenzen des Selbstverantwortlichen Lernens und Statistikanalysekompetenzen werden durch einen an Design Based Research angelehnten Prozess gefördert, begleitet und analysiert, um so ko-kreativ konkrete Lösungen auf verschiedenen Ebenen für bessere Lernergebnisse zu entwickeln. Geprägt wird dieser Prozess durch Hinzunahme heterogener Perspektiven, Phasen der Problemerkundung, -erprobung, -überarbeitung und -reflektion, Entwicklung von Maßnahmen, Workshops und Schulungen. Zum Ende des Projektes erfolgt eine abschließende Auswertung des Projekts und der entwickelten Maßnahmen. Die Wirksamkeit der Projektmaßnahmen wird als Teil des DBR formativ überprüft. Die Ergebnisse werden begleitend dokumentiert, veröffentlicht und als Good Practice für die hochschulinterne wie externen Öffentlichkeit bereitgestellt.
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Gründungskultur erfahren
Mit dem Vorhaben GeNeSiS verfolgt die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) das Ziel, die Lehrarchitektur durch ein innovatives und integriertes Entrepreneurship Education (EE) Programm zu transformieren und eine erfahrbare Gründungskultur zu schaffen. Dabei sollen Studierende optimal auf die dynamischen Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet werden, indem sowohl fachliche als auch überfachliche Kompetenzen gestärkt werden und ineinandergreifen. Statt einen spezialisierten Studiengang im Entrepreneurship-Bereich einzuführen, wird das GeNeSiS-Konzept breitenwirksam in bestehende Studiengänge integriert. Entrepreneurship-Education-Elemente erstrecken sich hierbei in einem fakultätsübergreifenden und interdisziplinären Programm über den gesamten Lebenszyklus der Studierenden. Dazu gehören neben EE-Lehrformaten, einem Entrepreneurship-Track und einer Entrepreneurship-Class auch kooperative Abschlussarbeiten, die auch die Team- und Kommunikationsfähigkeit stärken. Abgerundet wird das Konzept durch ein kontinuierliches Wirkungsmonitoring, um die Lehrarchitektur laufend zu evaluieren. Darüber hinaus werden neue Transferpfade geschaffen, um studentische Ausgründungen, auch mit Beteiligung der THWS, zu unterstützen. Ein neuer Campusbereich Campus Gründung soll die Koordination von gründungsorientierter Lehre, studentischen Gründungsprojekten und fakultätsübergreifender Zusammenarbeit zentralisieren und fördern.
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Virtuelle Realitäten zur Kompetenzentwicklung
Das Projekt greift die zunehmende Anwendung von Virtual Reality im Hochschulkontext auf und verfolgt die nachhaltige Implementation und Weiterentwicklung der Technologie. Den Studierenden wurde es mittels VR ermöglicht, in einem geschützten Rahmen in kontrollierte, interaktive Umwelten einzutauchen. Hier konnten sie ihr deklaratives Wissen um Elemente prozeduralen Wissens realitätsnah erweitern und theoriegeleitet praktische Kompetenzen erwerben. Als interdisziplinäres Projekt wurden hinsichtlich der Anwendung von VR zwei thematische Zugänge verfolgt. Studierende sollten in ihren angewandten Kompetenzen und Fertigkeiten als beratende Personen im Schulkontext und ihren Verhandlungsfähigkeiten als Bewerber:innen in Bewerbungssituationen trainiert werden. Durch die Immersion in der VR-Umgebung und dem damit einhergehenden erhöhten Realismus der erlebten Situation konnten die Studierenden eigene Erfahrungen in praxisnahen Anwendungsfällen sammeln und werden somit besser auf reale Zukunfts
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Diversität braucht Digitalität? Eine Verhältnisbestimmung in der Organisation Hochschule
Sowohl Digitalisierung als auch Diversität zählen derzeit zu den zen- tralen strategischen Zukunftsaufgaben von Hochschulen. Im Hochschulkontext werden die beiden Themenfelder jedoch häufig getrennt voneinander betrachtet und ihre Verschränkungen nur punk- tuell thematisiert. Im Sinne einer integrativen Hochschulentwicklung gilt es, die beiden Themenfel- der stärker zusammenzudenken und einen genaueren Blick auf die Verschränkung von Digitalitäts- und Diversitätsfragen zu werfen. Dieser Beitrag greift ausgewählte Aspekte auf, die für eine produk- tive Bearbeitung dieses Themenkomplexes relevant sind. Dabei wird mit einer organisationstheore- tischen Brille das Verhältnis dieser beiden Zukunftsaufgaben in der Organisation Hochschule be- trachtet.
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